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Wetterausblick: Erst der Regen, dann der Winter mit Schnee, Eis und Frost

| M. Hoffmann

Der Wetterumschwung ist im vollen Gange und bereist zum Freitag geht der Niederschlag über dem Nordwesten in Schnee über. Bis zum Sonntag dehnt sich die kalte Luft über den Süden aus und sorgt auch dort für eine winterliche Landschaft.

Der Winter macht sich nach dem Regen über Deutschland bemerkbar
Der Winter macht sich nach dem Regen über Deutschland bemerkbar

Ein kräftiger Wind führt aus südwestlichen Richtungen kommend dichte Wolken über Deutschland hinweg. Die Wolken gehörten zu einem Sturmtief, welches zum Nachmittag über Schleswig-Holstein liegt. Über den Küstenregionen und den höheren Lagen ist mit stürmischen Windböen zu rechnen. Zahlreiche Schauer unterschiedlichster Intensität und Dauer runden den wechselhaften Wettercharakter ab. Zwischendurch sind auch kurze sonnige Abschnitte möglich. Die Temperaturen erreichen mit +8 bis +12 Grad für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Werte.

Weiterer Niederschlag, über dem Nordosten in Schnee übergehend

Ein kleinräumiges Tiefdrucksystem dehnt sich vom 4. und 5. Januar (Do. und Fr.) bis über die Mitte von Deutschland aus und schwächt sich in diesen Prozess ab. So ist mit wiederholtem Niederschlag zu rechnen, welcher im Schwerpunkt nördlich einer Linie von Köln und Dresden nennenswert ausfallen kann. Der Wind kommt anfangs noch böig aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen und schwächt sich am Freitag aus zunächst südwestlichen Richtungen kommend ab. Die Temperaturen erreichen +5 bis +10 Grad und können über dem Südwesten bis +12 Grad ermöglichen. Etwa nördlich einer Linie von Münster und Dresden dreht der Wind am Freitag auf östliche Richtungen und führt kühlere Luftmassen nach Westen, was die Temperaturen auf -2 bis +2 Grad zurückgehen lassen kann. Der Niederschlag geht dort bis auf tiefere Lagen in Schnee über und mit winterlichen Witterungsbedingungen kann gerechnet werden.

Wetterwechsel - Sonnenschein über dem Norden, Schneefall über dem Süden

Die kalte Luft über dem Nordosten zieht es am 6. und 7. Januar nach Süden bis über die Mittelmeerregion (Sa. und So.). Dort angekommen, provoziert die kalte Luft ein Mittelmeertief, welches über die Alpen nach Norden zieht und im Bereich südlich einer Linie von Mannheim und Nürnberg für länger andauernden und in Richtung der Alpen für ergiebigen Schneefall sorgen kann. Weiter nach Norden klingen die Niederschläge ab und über Teile von Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und dem nördlichen Brandenburg sind sonnige Abschnitte zu erwarten. Die Temperaturen erreichen am Samstag noch -3 bis +3 Grad (die höheren Werte über dem Süden) und gehen am Sonntag auf -6 bis +2 Grad zurück (die höheren Werte über dem Südwesten). Insbesondere über dem Süden stellt sich eine winterliche Wetterlage ein.

Winterwetter mit viel Sonnenschein

Die Bewölkung lockert am 8. Januar (Mo.) weiter auf und lässt für längere Zeit die Sonne zum Vorschein kommen. Der Tag startet mit Temperaturen von -12 bis -3 Grad verbreitet frostig und zum Nachmittag können - trotz des Sonnenscheins - Temperaturen von -8 bis +0 Grad möglich sein. Mit Niederschlag ist nicht mehr zu rechnen.

Viel Regen, der am Wochenende in Schnee übergeht
Die Großwetterlage, die Niederschlags- und Schneeprognose nach dem deutschen Vorhersage-Modell: Viel Regen, der am Wochenende in Schnee übergeht © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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