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Wetteraussichten: Viel Wind, Regen, Hochwasser und absinkende Schneefallgrenze

| M. Hoffmann

Kräftiger Niederschlag ist bis zum 4. Januar zu erwarten, was den Druck auf die Flüsse erhöht und erneut zu Hochwasser und Überflutungen führen kann. Ab der Wochenmitte gelangt kältere Luft nach Deutschland und lässt die Schneefallgrenze absinken.

Sturmfront - viel Wind, viel Regen, Hochwasser und Überflutungen über manchen Regionen von Deutschland
Sturmfront - viel Wind, viel Regen, Hochwasser und Überflutungen über manchen Regionen von Deutschland

Entlang eines breiten Streifens von Nordrhein-Westfalen bis über den Bayerischen Wald lockert heute die Bewölkung auf und ein paar sonnige Momente sind möglich. Nach Süden und Norden verdichtet sich die Bewölkung und insbesondere nördlich einer Linie von Münster und Berlin sind Regenschauer zu erwarten und über Baden-Württemberg und Bayern nicht gänzlich auszuschließen. Der Wind kommt böig aus südwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad und örtlich bis +10 Grad.

Unwetterartiger Niederschlag - Hochwasser und Überflutungen

Ein Ausläufer der atlantische Frontalzone erreicht Deutschland am 2. und zieht bis zum 4. Januar nach Osten ab (Di., Mi. und Do.). Bei überwiegend starker Bewölkung kommt es zu wiederholtem Niederschlag unterschiedlichster Intensität und Dauer. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Ausläufer unmittelbar über Deutschland abgebremst wird und infolge dessen abregnen kann. Mancherorts ist der Niederschlag ergiebig und örtlich unwetterartig. Der Druck auf die Bäche und Flüsse nimmt zu und mit neuerlichem Hochwasser und Überflutungen ist zu rechnen (Hochwasser - Warnungen). Zum Regen gesellt sich ein stark böiger Wind aus westlichen bis südwestlichen Richtungen, welcher über exponierten Lagen und den Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern von Dienstagabend bis Mittwochnachmittag zu stürmischen Windböen führen kann. Über dem Norden dreht der Wind am Mittwoch auf östliche Richtungen und führt kühlere Luftmassen nach Mecklenburg-Vorpommern und dem östlichen Brandenburg. Bei Tageswerten von +0 bis +4 Grad ist neben Regen auch Schneefall oder Schneeregen möglich. Weiter nach Süden steigen die Temperaturen auf +8 bis +12 Grad an und sind für die Jahreszeit viel zu hoch.

Nachlassender Niederschlag

Am 5. Januar (Fr.) schwächt sich die Tiefdruckdynamik über Deutschland ab. Bei überwiegend starker Bewölkung kommt es über dem Norden und Nordosten noch zu gelegentlichen Niederschlag, der regional noch nennenswert ausfallen kann. Der aus südwestlichen Richtungen kommende Wind lässt nach und die Temperaturen gehen östlich einer Linie von Kiel und München auf -1 bis +4 Grad zurück. Schneefall oder Schneeregen sind bis auf tiefere Lagen herab möglich. Weiter nach Westen erreichen die Temperaturen mit +4 bis +8 Grad nasskalte Werte.

Nordwind und Schneefall - der Winter macht sich bemerkbar

Der Wind dreht am 6. Januar (Sa.) auf nördliche Richtungen und führt kühlere Luftmassen nach Deutschland. Die Temperaturen erreichen -1 bis +4 Grad. Von Süden dehnt sich ein Niederschlagsfeld aus und wird voraussichtlich südlich einer Linie vom Saarland und Sachsen oberhalb etwa 300 bis 500 Meter für zeitweiligen Schneefall sorgen können. Darunter kann der Niederschlag in Schneeregen oder Regen übergehen. Weiter nach Norden lässt die Niederschlagstätigkeit nach und über dem Nordwesten sind zum Nachmittag auch sonnige Momente möglich.

Dauerregen führt Anfang Januar zu ansteigenden Flusspegeln. Hochwasser und regionale Überflutungen sind zu erwarten
Die Großwetterlage (li.) und die Niederschlagsprognose (re.) nach dem deutschen Vorhersage-Modell: Dauerregen führt Anfang Januar zu ansteigenden Flusspegeln. Hochwasser und regionale Überflutungen sind zu erwarten © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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