Wetterbericht: unbeständiges und windiges Januar-Wetter

| M. Hoffmann
Stürmisches und abwechslungsreiches Wetter über Deutschland © Martin Bloch

Eine kräftige Westströmung sorgt über Deutschland in den kommenden Tagen für einen lebhaften und phasenweise auch stürmischen Wind und zeitweiligen Niederschlägen.

Sonnige Momente sind heute nicht zu erwarten, dafür aber ein lebhafter und über exponierten Lagen und den Küsten ein stürmischer Wind, der über höhere Lagen auch zu schweren Sturmböen führen kann. Der Wind treibt Schauer von West nach Ost, deren Schwerpunkt sich bis zum Nachmittag von Osten über die Mittelgebirge verlagern kann. Zum Abend erreichen die Schauer - unter Abschwächung - die südlichen Landesteile. Die Temperaturen erreichen +8 bis +12 Grad und über dem Westen sind bis +14 Grad möglich.

Wechselspiel aus Sonne, Wolken und gelegentlichen Schauern

Der Wind kommt am 5. Januar (Do.) kräftig aus westlichen Richtungen und kann in der ersten Tageshälfte über dem Nordosten noch für stürmische Windböen sorgen. Die Wolkenlücken werden zahlreicher und lässt die sonnigen Momente zahlreicher werden, doch sind weiterhin lokale Schauer möglich. Die Temperaturen bleiben mit +6 bis +12 Grad ungewöhnlich hoch, können sich aber über dem Nordosten mit +4 bis Grad etwas abkühlen.

Der Ausläufer eines Sturmtiefs

Am 6. Januar (Fr.) erreicht der Ausläufer eines Sturmtiefs Deutschland. Der Wind frischt stark böig aus südwestlichen Richtungen kommend auf und kann über den Küstenregionen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern für stürmische Windböen sorgen. Der Wind führt nördlich einer Linie vom Saarland und Sachsen ein Niederschlagsfeld von West nach Ost, das zum Nachmittag bereits den Osten erreicht und zum späten Nachmittag nach Osten abziehen lässt. Nachfolgend lockert die Bewölkung nördlich einer Linie von Rheinland-Pfalz und Sachsen auf, sodass ein paar sonnige Stunden noch möglich sind. Weiter nach Süden zeigt sich der Himmel wolkenverhangen und bei Temperaturen von +6 bis +12 Grad sind ein paar vereinzelte Regentropfen nicht auszuschließen.

Zwischenhoch

Sonnige Lücken überwiegen am 7. Januar (Sa.) über Deutschland und mit Niederschlag ist nicht zu rechnen. Der Wind schwächt sich aus südlichen Richtungen kommend ab und die Temperaturen erreichen erneut +6 bis +12 Grad. Über dem Nordosten bleibt es mit +3 bis +6 Grad frischer.

Windiges und wechselhaftes Wetter

Am 8. und 9. Januar (So. und Mo.) zeigt sich der Himmel über Deutschland meist wolkenverhangen und mit zeitweiligem Niederschlag kann gerechnet werden. Sonnige Momente sind zwischendurch immer möglich, überwiegend jedoch von kurzer Dauer. Der Wind frischt aus westlichen Richtungen kommend auf und die Temperaturen gehen mit +4 bis +8 Grad in den nasskalten Bereich zurück.

Nächste Aktualisierung

© Bild - Martin Bloch

Aktuelle Wettervorhersagen

Unterstützen
Sie uns!
Ihnen gefallen unsere Wettervorhersagen? Wir freuen uns über einen freiwilligen Geldbetrag in einer von Ihnen gewünschten Höhe.
Betrag wählen

Regenradar

Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2022 +6,4 +2,4 +1,6 49,6 l/m² - zu trocken
Dezember 2022 +1,8 +0,98 -0,02 64,8 l/m² - etwas zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,56 +2,3 +1,23 672 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

Mach mit!

Wetter ist Ihre Leidenschaft und Sie schreiben gerne? Für unsere Rubrik der Wettermeldungen aus aller Welt suchen wir Verstärkung. Falls Sie Lust haben, ein Teil des Teams von Wetterprognose-wettervorhersage.de zu werden, melden Sie sich einfach und unverbindlich über das Kontaktformular.

Kontakt zu uns