Wetterbericht: Ruhiges und zu Nebel neigendes Januar-Wetter

Viel Nebel, örtlich Sonne und frostige Nächte

Das Wetter beruhigt hat sich beruhigt und zum Start in die neue Woche macht sich ein Hochdrucksystem über Deutschland bemerkbar, bevor zum Ende der Woche der Wettercharakter erneut turbulent werden kann.

Sonnenschein. Die letzten Niederschläge klingen über den östlichen Mittelgebirgen, am Bayerischen Wald und dem Berchtesgadener Land ab und löst sich der zähe Nebel auf, so ist am Nachmittag südlich einer Linie von Köln und München mit Sonnenschein zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad. Über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind +6 bis +10 Grad möglich. Über den Gebieten südlich der Donau bleibt es mit +0 bis +5 Grad etwas frischer.

Ein Mix aus Sonne, Wolken und Nebel

Am 24. und 25. Januar (Mo. und Di.) dehnt sich ein Hochdrucksystem über Deutschland aus. Nach Auflösung nächtlicher Nebelfelder kommt die Sonne häufiger zum Vorschein, doch oftmals sind es Hochnebel und Wolken, die den Sonnenschein eintrüben und so für einen herbstlichen Wettercharakter sorgen können. Die Hochnebeldecke reicht kaum über 800 Meter hinaus, sodass über höheren Lagen mit einer längeren Sonnenscheindauer zu rechnen ist. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen am Montag +0 bis +6 Grad und über Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Berlin und Sachsen sind bis +8 Grad möglich. In der Nacht auf Dienstag ist südlich einer Linie von Münster und Dresden mit leichtem Frost zu rechnen. Am Tage erwärmen sich die Werte auf +2 bis +6 Grad und können über den Regionen mit Schnee und Dauernebel um die Null-Grad-Grenze schwanken.

Ruhiges Januar-Wetter

Am 26. Januar (Mi.) ändert sich nicht viel. Der Nebel der Nacht löst sich kaum auf und wandelt sich am Tage in eine grau-trübe Hochnebeldecke. Oberhalb etwa 800 Meter ist mit Sonnenschein zu rechnen. Nach einer frostigen Nacht erreichen die Temperaturen am Tage +0 bis +3 Grad und über den Regionen mit Schnee und dichtem Nebel kann mit -2 bis +2 Grad Dauerfrost erwartet werden.

Ein Tiefdrucksystem nähert sich Deutschland

Der Wind gewinnt am 27. Januar (Do.) an Intensität und kann zum Nachmittag über den Küstenregionen von Nord und Ostsee zu stürmischen Windböen führen. Der Wind vertreibt den Nebel und Hochnebel und die sonnigen Lücken mehren sich südlich einer Linie von Mannheim und Nürnberg. Weiter nach Norden verdichtet sich die Bewölkung und zum Nachmittag setzt über dem Nordwesten Niederschlag ein, der sich bis zum Abend nördlich einer Linie von Baden-Württemberg und Bayern ausdehnen kann. Die Temperaturen erreichen nach einer frostigen Nacht +0 bis +4 Grad und bewegen und je weiter sich der Niederschlag nach Süden vorwagt, desto häufiger mischen sich Schneeflocken dem Regen unter.

Stürmische Winde und Schneefall über dem Süden

In der Nacht auf den 28. Januar (Fr.) zieht ein Niederschlagsband über Baden-Württemberg und Bayern hinweg. Der Niederschlag geht als Regen oder Schneeregen nieder. Oberhalb etwa 200 bis 400 Meter kann der Niederschlag noch als Schnee niedergehen und in den frühen Morgenstunden für eine weiße Überraschung sorgen. Am Tage erreichen die Temperaturen über dem Süden +0 bis +4 Grad und nach Norden sind bis +6 Grad möglich. Über dem Nordwesten können bis +8 Grad erwartet werden. Die Schneefallgrenze steigt über dem Süden auf 600 bis 800 Meter an. Der Wind gewinnt an Intensität und kann nördlich einer Linie von Münster und Sachsen für stürmische Windböen sorgen. Über den Küsten von Nord- und Ostsee, sowie den exponierten Lagen sind schwere Sturmböen nicht auszuschließen. Ab den Nachmittagsstunden schwächt sich der Wind über dem Norden ab, die Bewölkung reißt auf und über Teile von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind sonnige Momente möglich.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,57 +2,6 +1,3 398 l/m² - extrem zu trocken

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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