Wetter Januar 2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2021 Wettervorhersage vom 18.01.2021 - Ansteigendes Potential unwetterartiger Starkwindereignisse

Der Schnee über dem Süden und Osten hält sich noch etwas
Der Schnee über dem Süden und Osten hält sich noch etwas

Orkanartige Winde über Norddeutschland. Ein Sturmtief nimmt Kurs auf Deutschland und sorgt für ein paar turbulente Januar-Tage.

Stark bewölkt zeigt sich heute der Himmel über Deutschland und sowohl über dem Norden, als auch über dem Osten ist mit etwas Niederschlag zu rechnen. Über dem Norden gehen die Niederschläge bei +1 bis +4 Grad in Regen über, während es nach Osten bei -2 bis +2 Grad überwiegend Schneefall oder Schneeregen sein kann. Weiter nach Westen und Süden bleibt nach anfänglichem Niederschlag verbreitet trocken. Der Wind frischt böig auf und lässt die Werte über dem Süden auf -2 bis +2 Grad und über dem Westen auf +3 bis +6 Grad und örtlich bis +8 Grad ansteigen. Etwas Sonnenschein ist zum Nachmittag über Baden-Württemberg möglich.

Sturm

Ein Tiefdruckwirbel über England beeinflusst mit seinen Ausläufern am 19. Januar (Di.) das Wetter über Deutschland. Der Wind gewinnt an Intensität und kann über exponierten Lagen zu stürmischen Windböen führen. Über den Küstenregionen sind schwere Sturmböen nicht auszuschließen. Der Wind führt neben starker Bewölkung feuchte und milde Luftmassen nach Deutschland, was nördlich der Linie von Mannheim und Regensburg zu zeitweiligen Niederschlägen führen wird, die als Regen niedergehen können. Über dem äußersten Osten kann noch etwas Schneefall mit dabei sein. Die Temperaturen erreichen +2 bis +6 Grad und können über dem Nordwesten auf bis +12 Grad ansteigen. Über Baden-Württemberg und Bayern, sowie über dem äußersten Osten bleibt es mit +1 bis +4 Grad kühler.

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Schwerer Sturm über Norddeutschland

Das Tiefdrucksystem über England zieht am 20. und 21. Januar (Mi. und Do.) nur sehr langsam nach Osten und erfasst mit seinem Sturmfeld den Norden von Deutschland. Über den Regionen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist mit stürmischen Windböen zu rechnen, die über exponierten Lagen zu schweren und über den Küstenregionen zu orkanartigen Windböen führen können. Weiter nach Süden bekommt man bei einem auffrischenden Wind aus südwestlichen Richtungen von dem Spektakel nur wenig mit. Bei starker bis wechselnder Bewölkung kommt es nur zu vereinzelten Niederschlagsereignissen, deren Schwerpunkt über dem Norden liegen kann. Zwischendurch kommt auch immer wieder einmal die Sonne zum Vorschein. Die Temperaturen steigen bis zum Donnerstag auf milde +7 bis +12 Grad an und können ganz über dem Süden mit +4 bis +8 Grad kühler ausfallen.

Orkanartige Winde

Das Hauptwindfeld eines Sturmtiefs zwischen England und Skandinavien trifft am 22. Januar (Fr.) auf Norddeutschland und kann über den Küsten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein für orkanartige Windböen sorgen. Nördlich der Linie von Köln und Rostock sind Sturmböen zu erwarten, während weiter nach Süden der Wind lediglich böig auffrischen kann. Bei starker bis wechselnder Bewölkung ist mit gelegentlichem Niederschlag zu rechnen - viel wird nicht herunterkommen. Die Temperaturen erreichen + 4 bis +8 Grad.

Nasskaltes Januar-Wetter

Am 23. Januar (Sa.) bleibt der Wind über den Küsten stürmisch, schwächt sich nach Süden ab und kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Die Temperaturen gehen auf +1 bis +5 Grad zurück und können über dem Osten auf bis +7 Grad ansteigen. Bei starker Bewölkung ist mit zeitweiligem Niederschlag zu rechnen, der oberhalb etwa 500 bis 700 Meter wieder in Schnee übergehen kann.

Nach dem Schnee kommt der Sturm und sorgt bis über die höheren Lagen für Tauwetter. Wie und ob sich die Milderung wird in der letzten Januar-Dekade durchsetzen können, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2021, die heute Abend gegen 20:15 mit einer weiteren Wetterprognose Februar 2021 aktualisiert wird.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +7,2 +0,8 -0,4 399 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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