Wetter Januar 2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2021 Wettervorhersage vom 13.01.2021 - Frostverschärfung zum Wochenende

Frostverschärfung zum Wochenende
Frostverschärfung zum Wochenende

Der Winter macht sich zunehmend bemerkbar und zum Wochenende verschärft sich der Frost. Dann ist auch über dem Norden und Westen mit Dauerfrost zu rechnen - und auch etwas Schneefall ist möglich.

Sürmisches Wetter ist heute über weite Teile von Norddeutschland zu erwarten - insbesondere über den Küstenregionen können schwere Sturmböen dabei sein. Etwa südlich der Linie von Köln und dem Bayerischen Wald schwächt sich der Wind ab. Bei überwiegend starker Bewölkung kommt es immer wieder zu Schauern, deren Schwerpunkt nördlich der Linie von Münster und Dresden liegen kann. Die Schauer können mitunter kräftiger ausfallen und kurze Wintergewitter sind möglich (Gewitterradar). Zwar sind Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer nicht auszuschließen, doch sind Werte von +2 bis +6 Grad zu warm für die Ausbildung einer Schneedecke. Weiter nach Süden ist bei Werten von -2 bis +4 Grad zunächst kein Niederschlag zu erwarten, bevor zum späten Nachmittag über dem Südwesten Niederschlag einsetzt und sich in der ersten Nachthälfte auf die Regionen südlich der Linie vom Saarland und Regensburg ausdehnt. Bei Werten zwischen -2 bis +2 Grad können sich über dem Südwesten Regentropfen mitunter mischen - weiter nach Osten ist mit Schneefall zu rechnen.

Winterwetter über dem Süden

In der Nacht auf den 14. Januar (Do.) schneit es über dem Süden weiter und erst im Laufe des Tages lässt der Schneefall südlich der Linie vom Saarland und der Zugspitze nach. Da kann mit 1 bis 5 cm und ab den mittleren Lagen mit bis 15 cm etwas Neuschnee zusammenkommen (Schneeprognose). Weiter nach Norden bleibt es bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung trocken und hier und da sind auch ein paar sonnige Momente möglich. Der Wind kommt schwach aus meist nördlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen südlich der Linie von Köln und Dresden -2 bis +2 Grad und nördlich davon sind +0 bis +4 Grad möglich.

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Ruhiges und frostiges Winterwetter

Hoher Luftdruck dominiert das Wetter am 15. und 16. Januar (Fr. und Sa.). Bei einem Wechselspiel aus Sonne, Wolken und teils zähen Nebel- und Hochnebelfeldern bleibt es trocken. Der Wind kommt zunächst schwach aus unterschiedlichen und dreht zum Samstag auf südliche Richtungen. Die Temperaturen pendeln sich auf Tageshöchstwerte zwischen -5 und +0 Grad ein und können ganz über dem Nordwesten bis +2 Grad erreichen. Verbreitet herrscht Dauerfrost und in den Nächten können die Werte auf -8 bis 0 Grad und bei Aufklaren und über Schnee auf bis -15 Grad absinken.

Leichter Schneefall

Der Ausläufer eines Tiefdrucksystems erreicht am 17. Januar (So.) Deutschland. Bei starker Bewölkung kommt es zu etwas Niederschlag, der verbreitet als Schnee niedergeht. Zum Nachmittag kann über dem äußersten Westen der Schnee in Schneeregen oder Regen übergehen. Bis zu den Abendstunden dehnt sich der Schneefall auf die östlichen Bundesländer aus. Die Temperaturen erreichen bei einem schwachen Wind aus südlichen Richtungen -5 bis 0 Grad und können über dem Westen auf bis +2 Grad ansteigen.

Etwas milder

Das Schneefallgebiet zieht in der Nacht auf den 18. Januar (Mo.) nach Osten ab. Nachfolgend gewinnt der Wind an Intensität und dreht auf westliche Richtungen. Über den Küstenregionen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind stürmische Windböen möglich. Der Wind führt mildere Luftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen über dem Norden auf +2 bis +5 Grad und über dem Süden auf -1 bis +3 Grad ansteigen lassen kann. Trotz starker Bewölkung ist über Norddeutschland nur mit vereinzelten Niederschlägen zu rechnen. Weiter nach Süden bleibt es trocken.

Ab den mittleren Lagen ist es richtig winterlich geworden. Dabei sind die Schneemengen ungleich verteilt. Während es nördlich der Linie von Köln und Berlin meist grün ist, ist weiter nach Süden eine Schneedecke vorhanden - zumindest oberhalb etwa 300 bis 500 Meter. Im Flächenmittel gab es heute Morgen eine Schneedecke von 5 cm zu vermelden. Und über dem Süden kann in den kommenden 48 Stunden noch etwas Neuschnee hinzukommen, bevor sich der Frost zum Wochenende verschärft. Das sind zunächst einmal winterliche Wetteraussichten. Ob das so bleibt, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2021, die heute Abend gegen 20:15 nochmals aktualisiert wird.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,0 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +2,4 +1,3 +0,0 172 l/m² - normal

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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