Wetter Januar 2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2021 Wettervorhersage vom 11.01.2021 - Grenzwetterlage mit Frostverschärfung zum Wochenende

Eine Grenzwetterlage sorgt über dem Westen und Südwesten für turbulente Wetterbedingungen
Eine Grenzwetterlage sorgt über dem Westen und Südwesten für turbulente Wetterbedingungen

Winterwunderland? Eine Milderung und eine nachfolgende Grenzwetterlage sorgen insbesondere über dem Süden und Südwesten für turbulentes Wetter, bevor es zum Wochenende über ganz Deutschland eisig wird.

Löst sich der zähe Nebel auf, so scheint südlich der Linie vom Saarland und Dresden häufiger die Sonne. Weiter nach Norden verdichtet sich die Bewölkung und zum Nachmittag ist über Teile von Niedersachsen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit etwas Regen zu rechnen. Der Wind frischt über dem Norden stark böig auf und kann über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee zu stürmischen Windböen führen. Weiter nach Süden kommt der Wind schwach aus südwestlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen über der Nordhälfte +0 bis +5 Grad und über dem Süden -5 bis +0 Grad.

Niederschlag mit erheblicher Glättebildung

Ein Niederschlagsband zieht in der Nacht auf den 12. Januar (Di.) von Nord nach Süd und erreicht zum Berufsverkehr den Süden. Die Temperaturen steigen über dem Norden rasch auf +2 bis +6 Grad an, sodass der Niederschlag überwiegend in flüssiger Form niedergehen wird. Südlich der Linie vom Saarland und Berlin aber liegen die Werte zwischen -6 und +1 Grad, sodass der Niederschlag als Schnee, Schneeregen, gefrierender Regen oder als Regen niedergehen kann. Mit teils erheblicher Glättebildung ist zu rechnen. Im Tagesverlauf verweilt das Niederschlagsband über der Südhälfte und sorgt südlich der Linie vom Saarland und Sachsen für länger andauernde Niederschläge. Über Baden-Württemberg und Bayern ist zunächst mit Schneefall zu rechnen, der im Verlauf des Tages unterhalb etwa 500 bis 800 Meter in Regen übergehen kann. Über dem Norden sind zum Nachmittag sonnige und trockene Abschnitte möglich. Die Temperaturen erreichen über dem Norden +4 bis +8 Grad und über dem Süden +0 bis +5 Grad. Der Wind kommt in Böen kräftig aus westlichen Richtungen und kann über exponierten Lagen und den Küstenregionen zu stürmischen Windböen führen.

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Schauerwetter

Bei starker bis wechselnder Bewölkung kommt es am 13. Januar (Mi.) nördlich der Linie von Köln und dem Bayerischen Wald immer wieder zu Schauern, die bei Werten von -1 bis +4 Grad als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer bis auf tiefere Lagen herab niedergehen können. Der Wind kommt kräftig aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen. Weiter südlich bleibt es trocken, bevor zum Abend über dem Südwesten leichter Schneefall einsetzen kann.

Schneefall über dem Südwesten

Details bleiben noch abzuwarten und Veränderungen sind für den 14. Januar (Do.) noch anzunehmen. Ein Niederschlagsfeld sorgt in der Nacht über dem Westen und Südwesten für zeitweilige Niederschläge, die bei Werten von -2 bis +2 Grad teils als Schnee, teils als Schneeregen oder Regen niedergehen. Im Tagesverlauf kommt es südlich der Linie von Köln und der Bodenseeregion zu weiteren Niederschlägen, die bei Werten von -1 bis +3 Grad über tieferen Lagen in Regen und oberhalb etwa 300 bis 500 Meter in Schnee übergehen können. Weiter nach Osten lockert die Bewölkung auf und bei Werten von -3 bis +2 Grad sind sonnige Abschnitte möglich. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Grenzwetterlage

Die Grenzwetterlage hat sich in der heutigen Wetterprognose am 15. Januar (Fr.) zugunsten des Winters verschoben. Südlich der Linie von Köln und Berchtesgaden kommt es bei starker Bewölkung zu gelegentlichem Niederschlag, der bei Werten von -4 bis +0 Grad verbreitet als Schnee niedergehen und für winterliche Witterungsverhältnisse sorgen kann. Ganz über dem Südwesten und über den Ballungsgebieten über dem Westen kann sich bei Werten von +0 bis +3 Grad auch Regen mit untermischen. Weiter nach Norden lockert die Bewölkung auf und sonnige Momente sind möglich. Niederschlag ist nicht zu erwarten.

Ein Wintertag

Die Wolken lockern auf und nach zäher Nebelauflösung ist am 16. Januar (Sa.) ein sonniger und trockener Januar-Tag zu erwarten. Nach einer frostigen Nacht von Werten mit -8 bis -3 Grad und bei Aufklaren und über Schnee bis -14 Grad steigen die Temperaturen am Tage auf -7 bis -1 Grad an. Ganz über dem Westen können über den Ballungsgebieten mit bis +2 Grad positive Werte erwartet werden. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Die leichte Milderung könnte sich über dem Süden und Südwesten ab den mittleren Lagen zu einem Schneebringer wandeln und im Verlauf der Woche zu einem Winterwunderland sorgen. Ob sich der Winter darüber hinaus verschärfen kann, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2021, die heute Abend gegen 20:15 nochmals aktualisiert wird.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +7,2 +0,8 -0,4 399 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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