Wetter Januar 2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2021 Wettervorhersage vom 06.01.2021 - Der Winter macht sich über tieferen Lagen bemerkbar

Auch über tieferen Lagen wird sich die eine oder andere Schneeflocke blicken lassen
Auch über tieferen Lagen wird sich die eine oder andere Schneeflocke blicken lassen

Deutschland liegt in einem gradientenschwachen Wetterumfeld mit zeitweiligen Niederschlägen, die teils als Schnee, Schneeregen oder Regen niedergehen können. Zum Wochenende wird es dann spürbar kälter.

Zeitweilige Niederschläge sind heute im Schwerpunkt über dem Süden und Norden zu erwarten, über dem Süden meist als Schnee und über dem Norden als Schnee, Schneeregen oder Regen niedergehend. Weitgehend trocken bleibt es über der Mitte. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und kann zwischendurch böig auffrischen. Die Temperaturen erreichen -2 bis +2 Grad und können östlich der Linie von Rostock und Leipzig auf bis +4 Grad ansteigen.

Etwas Schneefall über dem Norden

Ein Tiefdrucksystem verlagert sich am 7. und 8. Januar (Do. und Fr.) von Polen über den Norden von Deutschland und bei überwiegend starker Bewölkung ist mit zeitweiligem - meist leichtem - Niederschlag zu rechnen, der bei Werten von +0 bis +3 Grad teils als Schnee, Schneeregen oder Regen niedergehen kann. Die Frostgrenze schwankt zwischen 200 und 300 Metern. Südlich der Linie von Köln und Dresden lassen die Niederschläge nach und die Bewölkung lockert auf. Gebietsweise ist mit Sonnenschein zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus nördlichen bis westlichen Richtungen und die Temperaturen pendeln zwischen -2 bis +2 Grad. Oberhalb etwa 200 Meter stellt sich Dauerfrost ein.

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Verbreitet Dauerfrost

Stark bis wechselnd Bewölkt präsentiert sich der Himmel am 9. Januar (Sa.). Über dem Norden geht noch der eine oder andere unmotivierte Schneeschauer nieder und zwischendurch ist mit etwas Sonnenschein zu rechnen. Bei schwachen Windbewegungen erreichen die Temperaturen über dem Norden +0 bis +2 Grad und südlich der Linie von Münster und Dresden stellt sich mit -2 bis 0 Grad Dauerfrost ein.

Winterliche Januar-Tage

Ein Tief über der Mittelmeerregion dehnt sich am 10. und 11. Januar (So. und Mo.) nach Norden aus und beeinflusst mit starker Bewölkung die Gebiete südlich der Linie von Münster und Berlin. Über weite Teile von Baden-Württemberg und Bayern setzt Schneefall der leichten Art ein, kann aber für ein paar cm Neuschnee gut sein. Nördlich der Linie lockert die Bewölkung auf und die Sonne kann zum Vorschein kommen. Die Temperaturen erreichen -2 bis +0 Grad und direkt ab den Küsten sind bis +1 Grad möglich. Über dem Süden verschärft sich mit bis -4 Grad der Dauerfrost.

Nachtfrost

Der Nachtfrost verschärft sich in den kommenden Nächten. Anfangs bleibt der Norden noch frostfrei, während über dem Süden die Werte auf -4 bis +0 Grad absinken können. Zum Start in die neue Woche sinken die Tiefstwerte auf -6 bis -2 Grad ab und können bei Aufklaren und über Schnee bis -8 Grad erreichen.

Der Winter macht sich so langsam über den tieferen Lagen bemerkbar, ob sich er Winter im Januar nachhaltig durchsetzen kann, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2021.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,0 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +2,4 +1,3 +0,0 172 l/m² - normal

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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