Wetter Januar 2021 Wettervorhersage vom 03.01.2021 - Über dem Süden zunehmend winterlich

Der Winter macht sich in den kommenden Januar-tagen über dem Süden bemerkbar
Der Winter macht sich in den kommenden Januar-tagen über dem Süden bemerkbar

Ein kleinräumiges Tiefdrucksystem beeinflusst in den kommenden Tagen das Januar-Wetter mit zeitweiligem Niederschlag - teils als Schnee, teils als Regen niedergehend.

Sonnenschein ist heute bei starker Bewölkung nicht zu erwarten, dafür mit zeitweiligem - meist leichtem - Niederschlag, der sich im Tagesverlauf von Süd nach Nord verlagert und nördlich der Linie von Köln und Dresden bei Werten von +0 bis +5 Grad von Schnee in Regen übergehen kann. Weiter nach Süden klingen die Niederschläge ab und die Temperaturen erreichen -2 bis +2 Grad. Der Wind kommt über der Südhälfte schwach aus unterschiedlichen Richtungen und frischt nach Norden stark böig auf. Über den Küstenregionen der Ostsee sind stürmische Windböen zu erwarten.

Etwas Niederschlag und Sonnenschein

Über dem Süden lockert die Bewölkung am 4. Januar (Mo.) auf und ermöglicht über Baden-Württemberg und Bayern ein paar sonnige Momente. Mit Niederschlag ist nicht zu rechnen. Weiter nach Norden verdichtet sich die Bewölkung und hin und wieder nieselt oder graupelt es etwas. Oberhalb etwa 200 bis 400 Meter ist mit leichtem Schneefall zu rechnen. Die Temperaturen erreichen über dem Süden -1 bis +2 Grad, sonst sind +0 bis +4 Grad zu erwarten. Der Wind bläst über dem Norden kräftig aus nordöstlichen Richtungen kommend und schwächt sich südlich der Linie von Münster und Berlin merklich ab.

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Etwas Schneefall und Regen

Ein kleinräumiges Tiefdrucksystem zieht über Osteuropa nach Norden und beeinflusst das Wetter am 5. Januar (Di.) über Deutschland mit zunächst starker Bewölkung. Zu den Nachmittagsstunden setzt südlich der Linie von Münster und Berlin leichter Niederschlag ein, der nach Süden als Schnee und über dem Osten als Regen niedergehen kann. Die Temperaturen erreichen über dem Osten +1 bis +5 Grad, sonst sind +0 bis +3 Grad und über dem Süden bis -2 Grad zu erwarten. Zu den Abend- und Nachtstunden intensiviert sich der Niederschlag über weite Teile von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Bei Tiefstwerten von +1 bis +6 Grad (!) werden die Niederschläge überwiegend in flüssiger Form niedergehen. Über den anderen Regionen sinken die Werte auf -3 bis 0 Grad ab und etwas Schneefall ist möglich. Der Wind kommt über dem Norden böig aus nördlichen Richtungen und kann über Teile von Mecklenburg-Vorpommern zu stürmischen Windböen führen. Weiter nach Süden weht der Wind schwach aus nördlichen und über Baden-Württemberg und Bayern aus unterschiedlichen Richtungen.

Milder Norden, kalter Süden

Das kleinräumige Tiefdrucksystem dehnt sich am 6. und 7. Januar (Mi. und Do.) von Brandenburg über die gesamte Nordhälfte aus und sorgt bei überwiegend starker Bewölkung für zeitweilige Niederschläge, die sich zum Mittwoch noch über ganz Deutschland und zum Donnerstag mehr über der Nordhälfte bemerkbar machen können. Zum Donnerstagnachmittag sind über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern sonnige Lücken möglich. Der Niederschlag geht bei Werten von +1 bis +6 Grad etwa nördlich der Linie von Münster und Berlin als Regen oder Schneeregen nieder. Weiter nach Süden bleibt es mit -3 bis +2 Grad kälter und mit unergiebigem Schneefall ist bis auf die tieferen Lagen zu rechnen.

Verbreitet winterliches Januar-Wetter

Das Tief löst sich am 8. Januar (Fr.) auf und bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung sind auch sonnige Momente möglich. Nördlich der Linie von Köln und Berlin sind noch leichte Niederschläge möglich, die bei Tageswerten von +0 bis +3 Grad teils bis auf die tieferen Lagen herab als Schnee niedergehen können. Oberhalb etwa 200 bis 400 Meter kann sich eine dünne Schneedecke ausbilden. Weiter nach Süden stellt sich mit Werten von -3 bis +1 Grad verbreitet Dauerfrost ein, nur entlang des Rheingrabens kann es mit bis +3 Grad milder blieben. Mit Niederschlag ist nicht zu rechnen.

Winterliche Grüße sind in den ersten Januar-Tagen in Deutschland angekommen und werden sich über dem Süden halten können. Über dem Süden ist in den Nächten verbreitet mit Frost von -5 bis 0 Grad zu rechnen und bei Aufklaren und über Schnee können die Werte auf bis -8 Grad zurückgehen. Anders die Situation weiter nach Norden. Bei starker Bewölkung pendeln sich die nächtlichen Tiefstwerte auf -1 bis +2 Grad ein und können über dem Nordosten und Osten am 6. und 7. Januar richtig mild ausfallen. Was der Winter sonst noch zu bieten hat, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2021.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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