Wetter Januar 2020 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2020 aktuelle Wettervorhersage vom 14.01.2020 - Erst stürmisch und mild, dann kälter mit absinkender Schneefallgrenze

Stürmischer Norden. Kräftige bis stürmische Winde sind in den kommenden Stunden über dem Norden zu erwarten. Sind die Temperaturwerte zunächst noch außergewöhnlich warm, so gehen diese ab dem Wochenende zurück und die Schneefallgrenze sinkt ab.

Die Bewölkung nimmt im Tagesverlauf von Westen zu und über dem Norden sind immer wieder vereinzelte Niederschläge zu erwarten. Am längsten mit Sonnenschein ist über Baden-Württemberg und Bayern zu rechnen, sofern sich die zähen Nebel- und Hochnebelfelder auch auflösen können. Der Wind kommt über dem Süden schwach und über dem Norden kräftig aus südwestlichen Richtungen. Die Temperaturen steigen auf warme +5 bis +10 Grad an.

Etwas Schneefall ist über dem Süden am Wochenende nicht auszuschließen
Etwas Schneefall ist nach der aktuellen Wettervorhersage über dem Süden nicht auszuschließen

Stürmischer Norden

Die Wetterprognose gibt am 15. Januar (Mi.) für den Norden stürmische Winde aus, die bereits in der Nacht über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee zu schweren Sturmböen führen können. Im Tagesverlauf schwächt sich der Wind allgemein ab, bleibt aber im Charakter ruppig (Windprognose). Etwas südlich der Linie von Köln und Berlin bekommt man von dem Wind nicht allzu viel mit. Mit etwas Niederschlag ist ganz über dem Nordwesten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu rechnen, sonst bleibt es trocken und die sonnigen Anteile nehmen nach Süden hin zu. Die Temperaturen steigen weiter an und erreichen verbreitet +7 bis +13 Grad. Örtlich könnte auch die +15 Grad Marke erreicht werden.

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Ruhiges Januar-Wetter

Deutschland liegt am 16. Januar (Do.) zwischen den Fronten im Einflussbereich eines Zwischenhochs. Löst sich der zähe Nebel auf, kommt verbreitet die Sonne zum Vorschein. Niederschläge sind keine zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +7 bis +12 Grad.

Sonne über dem Osten, Regen über dem Westen

Das nächste Tiefdruckgebiet nähert sich am 17. Januar (Fr.) Deutschland. Von Westen verdichtet sich die Bewölkung und nachfolgend beginnt es zu regnen. Bis zum Abend dehnt sich das Niederschlagsband etwa bis zu einer Linie westlich von Hamburg und Stuttgart aus. Weiter nach Osten kommt - nach Nebelauflösung - häufig die Sonne zum Vorschein und es bleibt trocken. Mit +6 bis +11 Grad bleiben die Temperaturen für die Jahreszeit zu warm.

Absinkende Schneefallgrenze

Die Niederschläge verlagern sich in der Nacht auf den 18. Januar (Sa.) über den Osten und Süden und verstärken im Tagesverlauf ihre Intensität. Weiter nach Westen und Norden lässt der Niederschlag allgemein nach und ganz über dem Westen sind auch sonnige Momente zu erwarten. Der Wind dreht auf nördliche Richtungen und lässt die Temperaturen über dem Süden auf +1 bis +5 Grad und sonst auf +4 bis +8 Grad zurückgehen. Die Schneefallgrenze sind bis zum Abend auf etwa 600 bis 800 Meter ab.

Schnee über dem Süden

Die Niederschlagstätigkeit verlagert sich am 19. Januar (So.) weiter in Richtung der Alpen und bei Werten von -2 bis +2 Grad ist mit Schneefall bis auf die tieferen mittleren Lagen herab zu rechnen (200 bis 400 Meter). Bis zum Abend aber lässt der Niederschlag auch dort nach. Etwa nördlich von Baden-Württemberg und Bayern lockert die Bewölkung bei einem trockenen Wettercharakter auf und die sonnigen Anteile können überwiegen. Der Wind kommt böig aus nördlichen Richtungen und lässt die Temperaturen auf +0 bis +5 Grad absinken. Entlang der Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kann es mit bis +7 Grad milder bleiben.

Auf den Punkt gebracht: Es wird kälter

Die Temperaturbilanz der Woche ist im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert deutlich zu warm. Erst zum Wochenende zeigt sich so etwas wie ein sich normalisierendes Temperaturniveau, bei gleichzeitig absinkender Schneefallgrenze. Mit einem Wintereinbruch aber ist nicht zu rechnen.

Kommt er, der Winter, oder dümpelt er weiter vor sich hin ohne wirklich in Erscheinung zu treten? Dieser Frage gehen wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Winter 2020. Heute heute Abend erfolgt gegen 20:00 Uhr eine erste Wetterprognose zum Wetter Februar 2020.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,76 +2,28 +1,53 554 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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