Wetter Januar 2020 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2020 aktuelle Wettervorhersage vom 11.01.2020 - Stürmischer Norden, ruhiger Süden

  • M. Hoffmann

Deutschland liegt in den kommenden Tagen in einer Sandwichposition. Über dem Norden sind unwetterartige Starkwindereignisse nicht auszuschließen.

Löst sich der Nebel heute östlich der Linie vom Schwarzwald bis Usedom auf, kommt verbreitet die Sonne zum Vorschein. Weiter nach Westen zieht in Tagesverlauf starke Bewölkung auf und zum Abend sind über der nordwestdeutschen Küste ein paar Regentropfen nicht auszuschließen, sonst bleibt es trocken. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen frischt aber über dem Norden auf und zum Abend sind über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern stürmische Windböen möglich, die über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee zu schweren Sturmböen führen können. Mehr dazu in der aktuellen Windprognose. Die Temperaturen gehen mit +4 bis +8 Grad im Vergleich zu den Vortagen etwas zurück.

Zweigeteiltes Januar-Wetter
Zweigeteiltes Januar-Wetter

Regen über dem Norden, Sonne über dem Süden

Ein Niederschlagsband sorgt am 12. Januar (So.) über dem Norden für zeitweilige Niederschläge, die über der Küste kräftiger und länger andauernd ausfallen können. Etwa südlich von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern lockert die Bewölkung zwischendurch auf und in Richtung Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern kommt die Sonne häufiger zum Vorschein. Mit Niederschlag ist nicht zu rechnen. Der Wind ist nördlich der Linie von Köln und Berlin kräftig strukturiert und kann in Richtung der Küsten auch zu stürmischen Windböen führen. Über dem Süden kommt der Wind eher schwach aus südwestlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen milde +4 bis 8 Grad.

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Ruhiges Januar-Wetter

Deutschland liegt am 13. Januar (Mo.) zwischen den Fronten. Südlich der Linie von Köln und Berlin ist es die meiste Zeit über stark bewölkt, oder neblig-trüb. Niederschläge aber sind bei schwachen Windbewegungen nicht zu erwarten. Weiter nach Norden nimmt die Anzahl der Sonnenstunden zu und lässt die Tageswerte auf +5 bis +10 Grad ansteigen. Weiter nach Süden sind +3 bis +7 Grad möglich.

Schwerer Sturm

Ein Sturmtiefzentrum zieht vom 14. bis 15. Januar (Di. und Mi.) über Deutschland hinweg. Bei starker bis wechselnder Bewölkung kommt es nördlich von Baden-Württemberg und Bayern immer wieder zu Niederschlägen - meist der leichten Art. Weiter nach Süden bleibt es weitgehend trocken. Der Wind lebt am Dienstag kräftig auf und kann nördlich der Linie von Köln und Dresden zu stürmischen Winden führen. Über exponierten Lagen und entlang der Küstenregionen sind schweren Sturmböen möglich. Der Höhepunkt des Sturmes ist aber voraussichtlich in der Nacht auf Mittwoch zu erwarten, dann sind über den Küstenregionen, sowie über Teile von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern orkanartige Windböen nicht auszuschließen. Im Laufe des Mittwochs verliert der Wind an Intensität. Die Temperaturen erreichen milde +7 bis +13 Grad.

Zwischenhoch

Die Ruhe nach dem Sturm kehrt am 16. Januar (Do.) ein. Lösen sich die Nebelfelder auf, scheint verbreitet die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel, bevor zum Nachmittag über dem Westen sich die Wolkenfelder des nächsten Tiefdruckgebietes bemerkbar machen. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und die Temperaturen pendeln sich auf milde +7 bis +13 Grad ein.

Auf den Punkt gebracht: Wilder Norden, ruhiger Süden

Deutschland liegt in der kommenden Woche weiterhin zwischen den Fronten, was über dem Süden häufiger zu Sonnenschein und trockenem Wetter führt, während über dem Norden der Wind es ordentlich krachen lässt und in der Nacht auf Mittwoch zu orkanartigen Windböen führen kann. Zudem sind immer wieder zeitweilige Niederschläge zu erwarten und die Temperaturen sind über weite Strecken mit +7 bis +13 Grad für die Jahreszeit viel zu warm.

Ob das warme Wetter auch die letzte Januar-Dekade beherrscht, oder ob sich doch noch der Winter blicken lässt, erläutern wir 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2020, die heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +10,3 +2,23 +1,44 420 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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