Wetter Januar 2020 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2020 aktuelle Wettervorhersage vom 07.01.2020 - Zwischen den Fronten

  • M. Hoffmann

Tiefdrucksysteme nehmen Kurs auf Deutschland und beeinflussen das Januar-Wetter zunehmend. Auch stürmische Winde sind im Wochenverlauf zu erwarten.

Ein schwaches Niederschlagsfeld zieht im Tagesverlauf nur sehr langsam von Baden-Württemberg nach Bayern und kann am Vormittag für örtliche Glättebildung in Form von Blitzeis sorgen. Sonst lassen die Niederschläge nach und bei starker bis wechselnder Bewölkung sind ein paar sonnige Momente möglich. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und frischt über dem Norden etwas auf. Die Temperaturen erreichen über dem Osten +1 bis +5 Grad und können über dem Westen auf bis +8 Grad ansteigen.

Eine abwechslungsreiche Januar-Woche steht bevor
Eine abwechslungsreiche Januar-Woche steht bevor

Der Januar wird unbeständiger

Starke Bewölkung trübt am 8. Januar (Mi.) den Sonnenschein von West nach Ost ein und nachfolgend kommt es zu - leichten - Niederschlägen, die zum Abend auch das südliche Baden-Württemberg und Bayern erreichen kann. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen über dem Süden +4 bis +8 Grad und über dem Nordwesten sind bis +12 Grad möglich.

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Stürmische Winde

Ein Tiefdruckwirbel zieht am 9. und 10. Januar (Do. und Fr.) von England nach Skandinavien und beeinflusst das Wetter über Deutschland. Der Wind frischt am Donnerstag stark böig - und über exponierten Lagen stürmisch - aus südlichen Richtungen kommend auf und führt mit +8 bis +12 Grad sehr milde Luftmassen nach Deutschland, die zum Freitag auf +4 bis +8 Grad zurückgehen können. Was bleibt sind die Wolken und der böige Wind, sowie zeitweilige Niederschläge, die am Donnerstag nördlich der Linie von Stuttgart und Dresden kräftiger ausfallen können. Die Chancen auf sonnige Momente erhöhen sich über dem Westen und Norden ab Freitagnachmittag.

Zweigeteiltes Wetter

Am 11. und 12. Januar (Sa. und So.) bleibt der Norden im Einflussbereich eines Sturmtiefs zwischen Island, England und Skandinavien, während das Wetter über dem Süden von einem Hochdrucksystem bestimmt wird. Nördlich der Linie vom Saarland und Berlin ziehen immer wieder Wolkenfelder vorüber, doch sind keine großartigen Niederschlagsmengen zu erwarten. Weiter nach Süden scheint nach Nebelauflösung verbreitet die Sonne von einem blauen Himmel. Der Wind kommt schwach aus südwestlichen Richtungen, kann aber nach Norden stark bis mäßig und über den Küstenregionen <stürmisch in Erscheinung treten. Die Temperaturen erreichen +3 bis +7 Grad.

Auf den Punkt gebracht: Leicht unbeständiges Januar-Wetter

Sowohl ein Hochdruckgebiet, als auch die atlantischen Frontensysteme machen sich im Wochenverlauf bemerkbar. Das Wetter über dem Norden wird mehr von den Tiefdruckgebieten bestimmt, während über dem Süden zunehmend das Hochdruckgebiet das Wettergeschehen dominiert. Die Temperaturen blieben für die Jahreszeit zu mild und können am Donnerstag kurzzeitig über die +10 Grad Marke ansteigen.

Wie sich das Wetter darüber hinaus entwickelt, erläutern wir 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2020, die heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +10,3 +2,23 +1,44 420 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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