Der Januar zeigt die kalte Schulter und mit etwas Schneefall ist über dem Süden zu rechnen. Ob es am Wochenende zu Schneefall oder Regen kommen wird, bleibt noch abzuwarten. Auch winterliche Varianten sind möglich.

Bei starker bis wechselnder Bewölkung tropft im Zeitraum vom 23. und 24. Januar ein Tiefdrucksystem über Deutschland in die Mittelmeerregion ab. Ab und zu sind über Baden-Württemberg und Bayern ein paar Schneeflocken zu beobachten, sonst bleibt es trocken und nach Norden zeigt sich am Donnerstag häufiger die Sonne für längere Zeit. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen sinken bis zum Donnerstag auf -4 bis 0 Grad ab - verbreitet ist bis in tiefere Lagen mit Dauerfrost zu rechnen.

Der Januar zeigt sich mit Dauerfrost und etwas Schnee über dem Süden winterlich
Der Januar zeigt sich mit Dauerfrost und etwas Schnee über dem Süden winterlich

Ruhiges und kaltes Januarwetter

Deutschland liegt am 25. Januar im Einflussbereich eines Zwischenhochs, was häufig für sonnige Momente sorgen wird. Lediglich über dem Osten und Südosten ist mit starker Bewölkung und gelegentlich noch leichten Schneefall zu rechnen. Die Temperaturen bleiben mit -4 bis 0 Grad verbreitet frostig und der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen - ein weiterer Wintertag steht bevor.

Stürmisches und turbulentes Wochenende?

Dahinter ist noch ein Fragezeichen zu setzen. Ein Sturmtief verlagert sich vom 26. und 27. Januar über das südliche Skandinavien und beeinflusst das Wetter über Deutschland. Im Detail wird es sehr darauf ankommen, welche Zugbahn das Tief einschlägt und ist entscheidend über die Niederschlagsform. Nicht wenige Vorhersage-Modelle berechnen einen weiterhin kalten Wettercharakter über das Wochenende, sodass mit einer festen Niederschlagsform zu rechnen ist. Die Hauptläufe des amerikanischen und europäischen Vorhersage-Modells berechnen das Tief deutlich südlicher, so dass die Dynamik zunehmen und mildere Luftmassen nach Deutschland führen kann.

Bei einem stürmischen Wind aus westlichen Richtungen steigen die Temperaturen am Samstag mit 0 Grad über dem Südosten und +7 Grad über dem Nordwesten kurzzeitig an und sinken zum Sonntag auf -1 Grad über dem Süden und +4 Grad über dem Nordwesten ab. Die Schneefallgrenze steigt vorübergehend auf 1.000 Meter an und sinkt zum Sonntag rasch auf 100 bis 500 Meter ab. Begleitet wird der turbulente Wettercharakter von kräftigen Schauern, welche am Samstag auch länger andauernd ausfallen können.

Ein winterlicher Start in die neue Woche

Deutschland gelangt am 28. Januar auf die kalte Rückseitenströmung des Tiefdrucksystems. So ist bei einem schwachen bis mäßigen Wind aus nördlichen Richtungen mit zeitweiligen Schneeschauern bis in tiefere Lagen zu rechnen. Bei Tageshöchstwerten von -3 bis +2 Grad kann sich in manchen Regionen eine Schneedecke bis in die Niederungen ausbilden.

Ob die Milderung am Wochenende tatsächlich so kommen wird, gilt abzuwarten. Der Wettercharakter ist insgesamt als winterlich zu bewerten. Wie der Winter weiter macht, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Februar 2019 und gegen 20:00 Uhr in einer Aktualisierung der Wetterprognose zum Wetter Winter 2019.

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