Sturm, Regen, Schnee, Frost und ein erhöhtes Potential für unwetterartige Wetterereignisse. Diese Januarwoche wird eine ereignisreiche Wetterwoche.

Die Niederschläge klingen im Tagesverlauf ab, bleiben über dem Südosten aber erhalten. In einem breiten Streifen vom Saarland bis nach Berlin kommt zeitweilig die Sonne zum Vorschein, bevor sich zum Nachmittag die Bewölkung von Nordwesten erneut verdichtet und nachfolgend für einsetzen Niederschlag sorgt, welcher sich bis zum Abend westlich einer Linie von Stuttgart und Berlin ausdehnt. Der Wind kommt zunächst schwach aus westlichen Richtungen, frischt bis zum Abend über dem Norden stark bis stürmisch auf. Die Temperaturen erreichen über dem Süden +1 bis +5 Grad und über dem Norden sind bis +8 Grad zu erwarten. Die Schneefallgrenze schwankt über dem Süden um die 700 Meter.

Ein Sturmtief zieht auf
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Ein Sturm sorgt für winterliche Wetterverhältnisse

Im Zeitraum vom 8. und 9. Januar verlagert sich das Sturmtief von Skandinavien über das östliche Europa und führt zum Mittwoch kältere Luftmassen nach Deutschland. Der Wind frischt kräftig auf und kann auch in tieferen Lagen zu stürmischen Windböen führen, während über exponierten Lagen und entlang der Küstenregionen mit schweren Sturmböen und phasenweise mit orkanartigen Winden gerechnet werden kann. Entsprechend hoch ist das Potential für Unwetter.

Erreichen die Temperaturen am 8. Januar noch +1 bis +5 Grad über dem Süden und bis +8 Grad über dem Norden, so gehen diese bis zum 9. Januar auf -2 bis +2 Grad über dem Süden und +1 bis +4 Grad über dem Norden zurück. Die zahlreichen Niederschläge gehen bis in tiefere Lagen in Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer über und ab den mittleren Lagen ist mit der Ausbildung einer Schneedecke zu rechnen.

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Winterwetter über dem Süden

Über dem Norden lockert der Himmel am 10. Januar auf und zeitweilig ist etwas Sonnenschein möglich. Weiter nach Süden bleibt es stark bewölkt und südlich der Linie von Stuttgart und Berlin ist mit zeitweiligen Niederschlägen zu rechnen, welche bei Temperaturen von -2 bis +2 Grad größtenteils als Schnee niedergehen und über dem Süden bis in tiefere Lagen für die Ausbreitung einer Schneedecke sorgen können. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen.

Das Januarwetter bleibt über dem Süden winterlich

Das nächste Sturmtief erreicht mit seinen Ausläufern am 11. Januar Deutschland und sorgt für zeitweilige Niederschläge, welche bei Temperaturen von +4 bis +8 Grad über dem Norden als Regen und südlich einer Linie vom Saarland und Sachsen bei -3 bis +1 Grad bis in tiefere Lagen als Schnee niedergehen und die Schneedecke weiter ansteigen lassen können. Der Wind kommt stark bis mäßig aus westlichen Richtungen.

Ein ungemütlicher Januartag

Der Start in das kommende Wochenende fällt am 12. Januar sehr ungemütlich aus. Der Wind kommt kräftig aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen und führt etwas mildere Luftmassen nach Deutschland, was die Tageswerte über dem Norden auf +4 bis +8 Grad und über dem Süden auf -1 bis +3 Grad ansteigen lassen kann. Begleitet wird der Wind von reichlich Niederschlag, welcher zum Nachmittag im Schwerpunkt über Baden-Württemberg und Bayern auch kräftiger und länger andauernd ausfallen kann. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 400 bis 800 Meter.

Schneeprognose

Ab den mittleren Lagen wird es wieder zunehmend winterlich. Aber auch in tiefen Lagen ist kurzzeitig mit der Ausbildung einer Schneedecke zu rechnen. Angespannt bleibt die Situation im Alpenvorland und über den Alpen, wo in den kommenden Tagen Neuschneemengen von 20 bis 80 cm simuliert werden. Mehr dazu in der aktuellen Schneeprognose.

Viel Neuschnee über dem Süden von Deutschland
Viel Neuschnee über dem Süden von Deutschland - Schneeprognose © windy.tv

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Winter 2019, welche heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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