Sturm, Regen, Schnee und Dauerfrost - eine ungemütliche Wetterwoche steht bevor, welche so ziemlich alle Register zieht. Für Abwechslung wird gesorgt, teils mit erhöhtem Unwetterpotential.

Über dem Süden ist heute erneut mit länger andauernden und ergiebigen Niederschlägen zu rechnen, welche oberhalb etwa 500 bis 700 Meter größtenteils als Schnee niedergehen. Weiter nach Norden lassen die Niederschläge nach und zum Nachmittag sind über dem Nordosten auch sonnige Auflockerungen möglich. Der Wind kommt böig aus nordwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen über dem Nordwesten +4 bis +8 Grad und entlang des Alpenrandes sind +0 bis +3 Grad zu erwarten.

Tauwetter bis in die mittleren Lagen
Tauwetter bis in die mittleren Lagen

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Zwischenhocheinfluss

Der Niederschlag verlagert sich in der Nacht auf den 7. Januar nach Osten und sorgt im Schwerpunkt vom südlichen Bayern für weitere - länger andauernde - Niederschläge, welche am Alpenrand als Schnee und weiter nach Norden in Schneeregen oder Regen übergehen können. Im restlichen Land bleibt es meist stark bewölkt und sonnige Auflockerungen sind nur vorübergehend. Der Wind kommt böig aus westlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen über dem Süden +0 bis +4 Grad und über dem Norden +4 bis +8 Grad.

Stürmisches Januarwetter - erst mild, dann Schneefall

Im Zeitraum vom 8. und 9. Januar zieht ein Sturmtief vom südlichen Skandinavien über das östliche Europa und beeinflusst das Wetter über Deutschland. So ist an beiden Tagen mit stürmischen Windböen bis in tiefere Lagen zu rechnen. Über exponierten Lagen, sowie entlang der Küsten ist mit schweren Sturmböen bis hin zu orkanartigen Winden zu rechnen. Das Potential für unwetterartige Wetterereignisse ist erhöht.

Der Sturm treibt am 8. Januar ein Niederschlagsfeld von Nordwest nach Südost, welches in Staulagen zu kräftigen und länger andauernden Niederschlägen führen kann. Die Temperaturen erreichen über dem Süden +1 bis +5 Grad und über dem Norden bis +9 Grad. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 800 bis 1.200 Meter.

Am 9. Januar dreht der Wind auf nördliche Richtungen und führt kältere Luftmassen nach Deutschland. Bei Tageswerten von -3 bis +2 Grad ist südlich der Linie vom Schwarzwald und Dresden mit Dauerfrost zu rechnen. Weiter nach Norden sind nasskalte +0 bis +5 Grad möglich. Die zahlreichen Schauer gehen bis in tiefere Lagen in Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer über, welche über Baden-Württemberg und Bayern länger andauernd ausfallen und bis in tiefere Lagen herab für die Ausbreitung einer Schneedecke sorgen können.

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Dauerfrost über dem Süden

Bei starker bis wechselnder Bewölkung lässt die Niederschlagsneigung am 10. Januar nach und verlagert sich im Schwerpunkt südlich einer Linie vom Schwarzwald und Dresden. Über diesen Regionen ist bei Tageswerten von -3 bis +1 Grad verbreitet mit Dauerfrost und Schneefall zu rechnen. Weiter nach Norden lockert die Bewölkung auf und zeitweilig kommt bei Temperaturen von -1 bis +4 Grad die Sonne zum Vorschein. Der Wind kommt schwach aus westlichen Richtungen.

Ein winterlicher Januartag über dem Süden

Ein Tiefdruckausläufer überquert am 11. Januar Deutschland und sorgt bei starker Bewölkung für zeitweilige Niederschlage, welche bei +4 bis +8 Grad über dem Norden als Regen und bei -3 bis +1 Grad über dem Süden als Schnee niedergehen können. Der Wind frischt stark bis mäßig auf und kann entlang der Küsten für stürmische Windböen sorgen.

Schneeprognose

Die Ausbreitung einer Schneedecke von 0 bis 2 cm ist südlich einer Linie von Köln und Berlin phasenweise bis in tiefere Lagen möglich. Mehr Schnee ist mit 0 bis 8 cm ab den mittleren Lagen zu erwarten. Ab den höheren mittleren Lagen und entlang der Alpen sind 15 bis 30 cm und in höheren Lagen bis 50 cm zu erwarten. Über den Alpen sind nochmals bis 100 cm möglich. Mehr dazu in der aktuellen Schneeprognose.

Viel Neuschnee über dem Süden von Deutschland
Viel Neuschnee über dem Süden von Deutschland - Schneeprognose © windy.tv

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Winter 2019, welche heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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