Ein Sturmtief überquert heute im Tagesverlauf Deutschland von West nach Ost und sorgt auch in tieferen Lagen für stürmische Windböen bis hin zu schweren Sturm. Über höheren und exponierten Lagen ist auch mit orkanartigen Windböen zu rechnen. Entsprechend hoch ist das Unwetterpotential einzustufen und folgende Warnungen sollten beachtet werden: Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht. Begleitet wird der Sturm von kräftigen Niederschlag, welcher sich im Schwerpunkt auf Baden-Württemberg und Bayern, sowie dem äußersten Norden konzentriert. Fallen die Niederschläge über dem Süden bei +5 bis +10 Grad überwiegend in flüssiger Form, so sind über dem Norden von Schleswig-Holstein und Vorpommern bei +0 bis +2 Grad auch Schneefälle bis in tiefere Lagen mit Ausbreitung einer Schneedecke zu erwarten. Im Laufe des Abends dreht der nachlassende Wind auf nordwestliche Richtungen und führt kühlere Luftmassen heran, was die Schneefallgrenze in der Nacht auf Freitag bis in tiefere Lagen absinken lassen kann.

Sturmwetterlage mit Unwetterpotential am 18. Januar

Sturmwetterlage mit Unwetterpotential am 18. Januar: 68 kt entsprechen 126 km/h - mehr dazu in der Windprognose

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Wechselhaftes Januar-Wetter

Am 19. und 20. Januar liegt Deutschland in einer nordwestlichen Grundströmung und somit im Einflussbereich polarer Höhenkälte. So ist am Freitag die Neigung zu Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer hoch und lässt in der zweiten Tageshälfte vom Samstag nördlich der Linie von Stuttgart und Regensburg allmählich nach. Entlang der Alpen sind an beiden Tagen auch länger andauernde Schneefälle bis in tiefere lagen möglich. Zwischendurch lockert die Bewölkung auch mal auf und die Sonne kann hier und da zum Vorschein kommen. Die Temperaturen pendeln sich bis zum Samstag auf -1 bis +3 Grad über dem Süden, Osten und Norden und +2 bis +6 Grad über dem Westen ein. In den Nächten ist bei Werten von -0 bis -5 Grad und bei Aufklaren und über Schnee auch bis -8 Grad Frost möglich.

Zum Beginn der neuen Januarwoche: Von Westen regnerisches Wetter

Die Bewölkung verdichtet sich am 21. Januar über dem Westen schon ab den frühen Morgenstunden und nachfolgend kann zum Nachmittag westlich einer Linie von Köln und der Zugspitze Niederschlag einsetzen. Bei Temperaturen von +1 bis +3 Grad ist anfangs noch mit Schnee, oder Schneeregen, bzw. gefr. Regen zu rechnen, welcher aber rasch bis auf über 1.000 Meter in Regen übergehen kann.

Am 22. Januar verlagern sich die Niederschläge in Richtung der Alpen, bevor zum Nachmittag ein weiteres Niederschlagsfeld über dem Westen nachfolgen kann. Bei einem schwachen Wind aus südwestlichen Richtungen können die Temperaturen über dem Westen +5 bis +10 Grad und über dem Nordosten nahe der 0 Grad Grenze liegen. Das Niederschlagsband erreicht zum Abend etwa eine Linie westlich von Hamburg und München und in der Nacht auf Dienstag auch die östlichen Landesteile, wo anfangs noch mit Schneefall gerechnet werden kann.

Ob sich die Milderung weiter durchsetzen kann und wie die Optionen für Winterwetter stehen, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage Winter 2018.

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