Im Schwerpunkt über dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern ist am heutigen Dienstag mit länger andauernden und teils ergiebigen Regenfällen zu rechnen. Weiter nach Norden geht der Niederschlag mehr und mehr in eine regen Schauerform über, was bei Temperaturen von +2 bis +6 Grad im Tagesverlauf teils bis in tiefer Lagen zu Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer führen kann - kurze Gewitter sind dabei nicht auszuschließen. Milder bleibt es mit +4 bis +8 Grad indes über dem Süden, so dass die Schneefallgrenze sich dort bei etwa 1.000 Meter einpendeln kann. Der Wind kommt böig, über exponierten Lagen auch stürmisch aus westlichen Richtungen.

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Nasskaltes Januarwetter mit Schneeschauern

In der Nacht auf Mittwoch wird es auch über den südlichen Landesteilen kühler und die Niederschlagsneigung bleibt über Baden-Württemberg und Bayern zunächst hoch. So sinkt bei Werten von -1 bis +2 Grad die Schneefallgrenze von Nord nach Süd langsam auf 400 bis 600 Meter ab und eine Schneedecke kann sich dort ausbilden. Weiter nach Norden ist mit weiteren Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer zu rechnen. Tagsüber ziehen weitere - teils kräftige - Schneeschauer über Deutschland hinweg und sorgen über den mittleren Lagen für eine ansteigende Neuschneedecke. Die Temperaturen erreichen über dem Süden -1 bis +2 Grad und über dem Norden sind +0 bis +4 Grad zu erwarten. Etwas milder kann es wohl mit bis +5 Grad entlang des Rheingrabens bleiben. Der Wind kommt weiterhin stark und in Böen teils stürmisch aus westlichen Richtungen.

Schnee wird vor allem ab den mittleren Lagen wieder ein Thema
Schnee wird vor allem ab den mittleren Lagen wieder ein Thema

Erhöhtes Unwetterpotential am 18. Januar

Weiterhin wird ein Randtief am Donnerstag berechnet, dessen Zugbahn als dynamisch einzustufen ist. Veränderungen des Detailprognose bleiben somit noch möglich. Nach den aktuellen Berechnungen ist die Zugbahn etwas südlicher, was den Wind und die Dynamik weiter abschwächt. Aktuell werden - auch für die tieferen Lagen - Windgeschwindigkeiten zwischen 40 bis 80 km/h und über exponierten Lagen bis zu 110 km/h berechnet. Von stürmische Windböen bis zu schweren Sturm und mancherorts sind auch orkanartige Windböen zu erwarten. Das Gefahrenpotential bleibt als hoch einzustufen. Der Wind treibt ein Niederschlagsgebiet vor sich her und sorgt von West nach Ost für kräftige Regenfälle, welche zum Nachmittag über Baden-Württemberg, Bayern, dem nördlichen Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auch länger andauernd und ergiebiger ausfallen können. Spannend bleibt die Niederschlagssituation, bzw. die zu erwartende Niederschlagsform über dem Norden. Denn durch die südlichere Zugbahn können milde Luftmassen den Norden und Nordosten nicht erreichen, sodass bei Tageswerten von -1 bis +2 Grad auch kräftiger Schneefall möglich sein kann. Aktuell werden für die Gebiete etwa nördlich der Linie von Bremen und Eberswalde 0 bis 10 cm werden simuliert. Weiter südlich steigen die Temperaturen weiter an und erreichen +4 bis +8 Grad, wobei über dem Südwesten örtlich bis +10 Grad möglich sein können.

Nasskaltes, teils winterliches Januarwochenende

Zieht das Sturmtief nach Osten ab, so folgt auf dessen Rückseite die Zufuhr maritimer Kaltluftmassen, was die Temperaturen im Zeitraum vom 19. bis 21. Januar auf -2 bis +2 Grad über dem Süden und Osten und +0 bis +4 Grad über dem Westen und Norden zurückgehen lassen kann. Die Niederschläge, welche am Freitag noch zahlreicher als am Sonntag sind, gehen bis in tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer nieder und können etwa oberhalb von 200 bis 400 Meter für die Ausbreitung einer Schneedecke und winterliche Straßenverhältnisse sorgen. Bleibt es am Freitag noch überwiegend stark bewölkt, so ist zum Sonntag auch mit sonnigen Auflockerungen zu rechnen. In den Nächten sinken die Temperaturen mit -5 bis 0 Grad in den Frostbereich ab.

Zusammenfassung Wetter Januar 2018:

  • Stürmisch am Dienstag und Mittwoch - schwerer Sturm mit erhöhten Gefahrenpotential am Donnerstag
  • Viel Niederschlag ist bis Freitag zu erwarten, vor allem über Bayern und Baden-Württemberg
  • Am 16. Januar noch vielfach Regen
  • Am 17. Januar Schneeschauer bis in tiefere Lagen
  • Am 18. Januar über dem Norden starker Schneefall möglich, sonst Regen
  • Ab Freitag gehen die Schauer wieder mehr in Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer über
  • Insgesamt nasskaltes Januarwetter mit Option auf Ausbildung einer Schneedecke teils bis in tiefere Lagen

Ob sich nach der ereignisreichen Woche mit Abkühlung der Temperaturen der Winter durchsetzen kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter.

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