Am heutigen Samstag und auch am 14. Januar scheint nach zäher Nebel- und Hochnebelauflösung häufiger die Sonne und es bleibt weitgehend trocken. Der Wind kommt frisch aus östlichen Richtungen, was die Tageshöchstwerte von verbreitet +3 bis +7 Grad noch etwas unangenehmer erscheinen lässt (Windchill). Insbesondere östlich der Linie von Hamburg und Dresden können die Temperaturen mit -2 bis +2 Grad noch etwas kälter ausfallen.

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Wetterwechsel zum Beginn der neuen Januarwoche

Der 15. Januar beginnt noch relativ freundlich, doch bereits zum Vormittag ziehen über dem Westen dichte Wolkenfelder auf und bringen zum Nachmittag über dem Westen etwas Regen, welcher sich im Verlauf des Abends verstärkt und sich bis über die östlichen Landesteile ausweiten kann. Am längsten sonnig wird es wohl über Bayern, Sachse und Brandenburg bleiben. Die Temperaturen erreichen am Montag über dem Westen +4 bis +8 Grad und über dem Osten sind +0 bis +4 Grad zu erwarten. Der Wind frischt stark bis mäßig auf und kann in Böen auch stürmisch aus südlichen Richtungen kommen. Über den Küstenregionen sind auch schwere Sturmböen nicht auszuschließen.

Schnee werden im Januar wieder ein Thema
Schnee wird im Januar 2018 wieder ein Thema

Windiges und unbeständiges Januarwetter

Am 16. Januar dreht der starke bis mäßige Wind auf westliche Richtungen und sorgt bei starker Bewölkung für zeitweilige Schauer, welche bei Temperaturen von +1 bis +5 Grad über dem Norden bis auf mittlere Lagen herab als Schnee niedergehen können. Sind die Schauer entsprechend intensiv, ist auch in Lagen darunter mit Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer zu rechnen. Oberhalb etwa 500 bis 700 Meter kann der Schnee auch liegen bleiben. Anders die Situation über dem Süden, hier können die Temperaturen bei kräftigen Regen kurzzeitig bis auf +5 bis +10 Grad ansteigen, was die Schneefallgrenze auf über 1.000 Meter ansteigen lassen kann. Zudem besteht Potential für Starkwindereignisse, welches in den kommenden Stunden aber noch genauer verifiziert werden muss.

Wetter Januar 2018: windig und nasskalt

Der starke bis mäßige Wind bleibt auch am 17. Januar noch erhalten und kann über exponierten Lagen in Böen auch stürmisch aus nordwestlichen Richtungen kommen. Der Wind treibt weitere Niederschlagsfelder über Deutschland hinweg und führt dabei kühlere Luftmassen heran, was die Temperaturen über dem Süden auf -2 bis +2 Grad und über dem Norden auf +1 bis +4 Grad zurückgehen lassen kann. Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer sind bis in tiefere Lagen zu erwarten und oberhalb etwa 300 Meter ist weiterer Neuschneezuwachs möglich.

Unwetterartiges Januar-Wetter

Vorschau auf ein mögliches Unwetterereignis. Am 18. Januar berechnen die Wettermodelle eine kleinräumige Randtiefentwicklung, welche über Deutschland an Intensität gewinnt und zu orkanartigen Winden bis hin zu voller Orkanstärke führen kann. Dazu gibt es sehr kräftige Niederschläge, welche bei Werten von +2 bis +7 Grad über dem Westen und -1 bis +3 Grad über dem Nordosten teils als Schnee, teils als Regen niedergehen können. Zieht die Unwetterfront durch, so sinkt die Schneefallgrenze auf etwa 500 Meter ab. Hinweis: da es sich um eine aktiv-dynamische Wetterentwicklung handelt, sind Veränderungen noch möglich.

Ob aus dieser nasskalten Witterung heraus sich der Winter im nachfolgenden Zeitraum durchsetzen kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2018.

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