Vor allem über Bayern und Thüringen kommt heute nach teils zäher Nebelauflösung häufiger mal die Sonne zum Vorschein. Sonst ist es wechselnd bis stark bewölkt, teils auch hochnebelartig bewölkt und hier und da ist geringfügiger Niederschlag zu erwarten, wobei der Schwerpunkt der Niederschläge über dem Westen und auch dem Norden liegen kann. Die Temperaturen steigen über dem Süden auf +5 bis +10 Grad (örtlich auch darüber) und über dem Norden auf +2 bis +6 Grad.

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Wetter Januar 2018: zunächst wenig Veränderungen

Im Zeitraum vom 11. bis 14. Januar liegt Deutschland größtenteils im Einflussbereich eines Hochdrucksystems, welches sich von Skandinavien bis über das westliche Russland erstreckt. Viel an Wetterdynamik ist also nicht zu erwarten und so gammelt das Januar-Wetter vor sich hin. Die spannendste Frage wird noch sein, wo sich der Nebel- oder Hochnebel auflöst und die Sonne zum Vorschein kommen lassen kann. Die Chancen auf Sonnenschein stehen am Samstag und Sonntag grundsätzlich besser als in den Tagen zuvor.

Da kaum Winddynamik vorhanden ist, kühlen im gradientenschwachen Umfeld auch die Temperaturen langsam aus und gehen von Donnerstag mit +4 bis +8 Grad bis zum Sonntag auf +2 bis +7 Grad zurück, wobei es über Mecklenburg-Vorpommern mit -1 bis +3 Grad auch noch etwas kälter werden kann. Niederschläge sind kaum welche zu erwarten und wenn, dann am ehesten noch am 11. Januar über den Gebieten nördlich einer Linie von Köln und Dresden.

Das ruhige Januarwetter endet in der kommenden Woche
Das ruhige Januarwetter endet in der kommenden Woche

Wetterwechsel in der kommenden Januar-Woche

Spannend zeigt sich aber die Wetterentwicklung nach dem Wochenende im Zeitraum vom 15. und 16. Januar. Die atlantische Frontalzone meldet sich zurück und macht einen größeren Einfluss auf die Wetterentwicklung über Deutschland, Österreich und er Schweiz geltend.
So zeigt sich am Montag bei wechselnder Bewölkung noch häufiger die Sonne, bevor die Bewölkung sich am Nachmittag von Westen her verdichten und der Wind auffrischen kann.
In der Nacht auf Dienstag setzt über dem Westen Niederschlag ein, welcher tagsüber bis zu einer Linie westlich von Berlin und München vorankommen kann. Bei Tageswerten von +2 bis +6 Grad schwankt die Schneefallgrenze zwischen 500 bis 800 Meter und sinkt zum Abend und in der Nacht auf Mittwoch auf 200 bis 500 Meter ab. Die Ausbildung einer dünnen Schneedecke ab den mittleren Lagen (400 bis 800 Meter) ist zum heutigen Stand nicht auszuschließen.

Ob sich im Zeitraum darüber hinaus der Winter wieder durchsetzen kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2018.

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