Bei wechselhafter bis starker Bewölkung kommt heute zeitweilig die Sonne für ein paar Momente zum Vorschein. Zwischendurch ist auch immer wieder einmal mit etwas Regen zu rechnen. Viel an Niederschlag ist aber bei einem frischen bis böigen Wind aus westlichen Richtungen nicht zu erwarten. Die Temperaturen sind mit +3 bis +7 Grad etwas kühler als wie in den Tagen zuvor und die Schneefallgrenze schwankt zwischen 600 bis 1.000 Meter.

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Orkan: Unwetterartige Starkwindereignisse

Schon in der Nacht auf den 3. Januar nähert sich Deutschland ein Sturmtiefkomplex und sorgt für einen kräftigen Wind, welcher bis zum Nachmittag Windgeschwindigkeiten von 70 bis 110 km/h und örtlich gar noch darüber erreichen kann. Mit schwererem Sturm bis hin zu orkanartigen Winden ist über ganz Deutschland zu rechnen und das Unwetterpotential ist entsprechend hoch. Der Wind treibt ein Niederschlagsfeld von West nach Ost, so dass neben dem Sturm auch mit kräftigen Regen gerechnet werden kann (über entsprechenden Lee-Gebieten weniger Niederschlag). Die Temperaturen erreichen milde +7 bis +12 Grad und der Wind schwächt sich bis in die späten Abendstunden etwas ab. Der Höhepunkt des Sturmes wird im Zeitraum von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr berechnet.

Sturmwetterlage mit Unwetterpotential am 3. Januar

Sturmwetterlage mit Unwetterpotential am 3. Januar: 61 kt entsprechen 112 km/h - mehr dazu in der Windprognose

Viel Regen

Am 4. Januar zieht ein weiteres Niederschlagsband nach Deutschland und sorgt über Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem südlichen Nordrhein-Westfalen für kräftigen und lang anhaltenden Niederschlag, dessen Schwerpunkt über den südlichen Landesteilen liegen kann. Mit einer kräftigen Westströmung werden über dem Südwesten sehr milde Luftmassen herangeführt, was die Temperaturen rasch auf +8 bis +13 Grad ansteigen lassen kann, während es über den Nordosten mit +4 bis +8 Grad kühler bleiben kann.

Wetterwechsel zum Januarwochenende

Die Grundströmung verändert sich vom 5. bis zum 7. Januar von West/Südwest auf Ost/Nordost. So frischt der Wind am Samstag und Sonntag generell stark bis böig auf und führt über den Gebieten nördlich Baden-Württemberg und Bayern kühlere Luftmassen heran, sodass die Tageswerte mit +4 bis +8 Grad vom Freitag bis zum Sonntag auf -1 bis +3 Grad absinken können. Weiter südlich bleiben die Temperaturen mit +3 bis +6 Grad auf einem für die Jahreszeit zu milden Niveau. Im Detail kommt es darauf an, wie sich ein Hochdrucksystem über dem skandinavischen Raum positionieren wird - Veränderungen sind somit noch möglich. Zeitweilig leichte Niederschläge sind auch zu erwarten, deren Schwerpunkt sich aber meist über Bayern und Baden-Württemberg abspielen kann. Die Schneefallgrenze sinkt über dem Norden zum Sonntag bis auf tiefere Lagen ab.

Was sich darüber hinaus für ein Wetter entwickeln kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2018.

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