Wetter Januar 2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2018 aktuelle Wetterprognose vom 27.12.2017 - Stürmischer Start in das neue Jahr?

  • M. Hoffmann

Die kommende Wetterlage hat es in sich. So sind vom heutigen Mittwoch bis zum Freitag immer wieder Niederschläge möglich, welche bis in tiefere lagen als Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer niedergehen können. Ab ca. 300 bis 500 Meter ist auch die Ausbildung einer Schneedecke möglich (Schneeprognose). Kurz vor Silvester wird es dann nochmals stürmisch und milder, was die Schneefallgrenze kurzzeitig bis auf 2.000 Meter ansteigen lassen kann. Ob sich das Wetter an Silvester 2017 dann beruhigen kann, bliebt noch abzuwarten, zum aktuellen Stand ist mit teils ergiebigen Niederschlägen und einem böigen Wind zu rechnen.

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Turbulentes Wetter auch im Januar 2018

Das Wetter macht im neuen Jahr genauso weiter, wie es das alte Jahr beendet. Geht es nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells, so liegen in den ersten Januartagen Deutschland, Österreich und die Schweiz am südlichen Gradienten einer Tiefdruckrinne von Neufundland bis nach Skandinavien verlaufend. Im gleichen Zeitraum erstreckt sich das Azorenhoch bis über die östliche Mittelmeerregion. In Folge daraus ist mit einer recht strammen Westströmung zu rechnen, wobei Randtiefentwicklungen und sog. Schnellläufer nicht ausgeschlossen werden können. So wird der Zeitraum vom 1. bis 4. Januar sehr Niederschlagsreich und auch windig simuliert, wobei im Schwerpunkt am 1. und 4. Januar Starkwind- bis hin zu Extremwindereignisse nicht ausgeschlossen werden können. Mit winterlichen Wetterverhältnissen ist nach diesen Berechnungen nicht zu rechnen und die Schneefallgrenze schwankt nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells zwischen 1.000 bis 2.000 Meter.

Das Wetter hat Anfang Januar allerhand zu bieten
Das Wetter hat Anfang Januar allerhand zu bieten

Die Berechnungen vom europäischen Wettermodell von heute Morgen noch nicht vor, doch gestern Abend wurde die aktiv-dynamische Westwetterlage mit viel Niederschlag, mäßig milden Temperaturen und das verstärkte Potential für Starkwindereignisse in den ersten Januartagen bestätigt, was die Wetterentwicklung zunehmend wahrscheinlicher macht.

Kontrollläufe: erst mild, dann kälter

Zum Jahresausklang liegt der Temperaturmittelwert der Kontrollläufe etwa um 3 bis 5 Grad über dem, was für die Jahreszeit normal wäre. In den ersten Januar-Tagen aber sinkt das Niveau weitgehend auf einen Jahreszeit-typischen Bereich ab. So schwanken die Höhentemperaturen im Mittel zwischen -2 bis -4 Grad, was in den höheren mittleren Lagen ab ca. 700 Meter wieder für Schneefall sorgen könnte. Zudem zeigt sich auch, dass das amerikanische Wettermodell mit seinen Berechnungen weiterhin zu den wärmsten Varianten zählt. Anders formuliert ist ein nasskalter, unbeständiger und windiger Wettercharakter Anfang Januar 2018 derzeit am wahrscheinlichsten.

Ob sich darüber hinaus winterliche Optionen ergeben können, klären wir gegen 17:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2017/18, welche heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.



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Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2019 +10,2 +2,0 +1,3 730 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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