Wetter Januar 2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2018 aktuelle Wetterprognose vom 26.12.2017 - Abwechslungsreich geht das Januarwetter weiter

  • M. Hoffmann

Ist der Atlantik erst einmal erwacht, schläft er nicht so schnell wieder ein. Was das für Auswirkungen auf das Wetter in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben kann, wird man in den kommenden Tagen sehen. In rascher Abfolge überqueren Tiefdrucksysteme Deutschland von West nach Ost und sorgen neben starken bis mäßigen Wind auch für zeitweilige Niederschläge, welche im Zeitraum vom 27. bis 29. Dezember auch als Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer bis in tiefere Lagen übergehen können. Heute und am 30. Dezember ist das Potential für Starkwindereignisse als hoch einzustufen. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage Dezember 2017.

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Silvesterwetter

Ob ruhiges oder stürmisches Wetter an Silvester 2017 vorherrschen wird, steht zum heutigen Stand noch nicht fest, wenngleich der Trend zu ruhigerem Wetter in der Silvesternacht übergeht. Klar ist aber, dass die Temperaturen mit dem Sturm vom 30. Dezember wieder milder werden, was einen Wintereinbruch zum Jahreswechsel fast unmöglich macht.

Wetter Januar 2018

Eine Wetterberuhigung Anfang Januar 2018 stellen beide Wettermodelle nicht in Aussicht. Das amerikanische Wettermodell berechnet für die ersten Januartage eine aktive Tiefdruckrinne von Neufundland bis nach Skandinavien, an deren südlichen Rand Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen. So ist demnach immer wieder mit Niederschlägen und einem böigen Wind zu rechnen. Die Temperaturen pendeln sich auf +5 bis +10 Grad ein und sinken bis zum 4. Januar mit +1 bis +6 Grad in den nasskalten Bereich ab.

Schnee zum Januarstart? Wohl eher nicht.
Schnee zum Januarstart? Wohl eher nicht

Etwas anders ist die Berechnung des europäischen Wettermodells. Deutschland, die Schweiz und auch Österreich liegen zum Start in den Januar am östlichen Rand eines Hochdruckkeils, was im Zeitraum vom 1. bis 4. Januar die Zufuhr kühlerer Luftmassen ermöglicht. Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer wären in diesem Zeitraum bis auf tiefere Lagen herab nicht auszuschließen, aber über den mittleren Lagen wahrscheinlicher. Ab den höheren Lagen wäre mit weiterem Neuschneezuwachs zu rechnen.

Januarwetter: Wetterprognose der Kontrollläufe

Die Kontrollläufe berechneten in den letzten Tagen einen zunehmend kühler werdenden Wettercharakter. Das wird auch heute noch so berechnet, wobei der Mittelwert weiterhin über dem langjährigen Mittelwert liegen kann. Das Temperaturspektrum erstreckt sich zumeist zwischen -1 bis +10 Grad bei einem Mittelwert von +4 bis +5 Grad. Das ist im Grunde genommen zu warm für Winterwetter. Für höhere Lagen der Alpen bedeutet das aber zugleich, dass kein nachhaltiges Tauwetter in Sicht ist. Die Frostgrenze schwankt zwischen 1.100 und 1.400 Meter.

Ob sich darüber hinaus der Winter wieder durchsetzen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2018, welche heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.



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Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2019 +10,2 +2,0 +1,3 730 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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