Die Niederschläge über dem Osten lassen heute im Tagesverlauf nach und die Tage bis Silvester verlaufen ruhig und die meiste Zeit über auch trocken. Teils dominieren Nebel- und Hochnebelfelder das Wetter, teils aber kann auch - insbesondere über dem Süden und Westen - die Sonne zum Vorschein kommen, was die Temperaturen auf +3/+7 Grad und bei Nebel auf +0/+4 Grad ansteigen lassen kann. An Silvester nimmt die Bewölkung und der Wind über von Norden her zu und direkt an der Küste ist neben leichten Niederschlag auch mit stürmischen Windböen zu rechnen, während es nach Süddeutschland trocken und Windstill bleiben kann. Die Temperaturen ändern sich an Silvester tagsüber kaum und können in der Silvesternacht über dem Norden auf +1/+4 Grad und über dem Süden auf -6/0 Grad absinken (am Alpenrand auch bis -10 Grad).

Das neue Jahr beginnt wie das Alte aufgehört hat. Über dem Norden meist stark bewölkt mit einer geringfügigen Niederschlagsneigung, während es über dem Süden teils neblig-trüb, hochnebelartig bewölkt und zum Teil auch sonnig bleiben kann. Aber auch die Temperaturen bleiben mit +1/+7 Grad nahezu unverändert. Die Veränderung erfolgt aber mit sich intensivierenden Niederschlägen über Norddeutschland am Nachmittag des 1. Januars.

Die Niederschläge kündigen ein Tiefdrucksystem an, welches im Zeitraum vom 1./3. Januar zunächst nasskalte, und vom 3./5. Januar auch kältere Luftmassen nach Deutschland führen können. So wird von den Wettermodellen heute erneut die Kaltluftzufuhr nach Deutschland, Österreich und die Schweiz berechnet, was die Eintreffwahrscheinlichkeit weiter erhöht. Wie kalt kann es werden? Voraussichtlich mit Dauerfrost von -3/+0 Grad ist vom 2./5. Januar südlich der Mainlinie zu rechnen, nördlich davon kann es mit -1/+4 Grad nasskalt bleiben.

Ist auch mit Schnee zu rechnen? Vom 2./5. Januar ist immer wieder mit Niederschlägen zu rechnen, welche oberhalb etwa 400-600 Meter überwiegend als Schnee fallen können. Schnee bis in tiefere Lagen herab ist südlich der Mainlinie deutlich wahrscheinlicher, als nördlich davon. Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer sind aber auch über dem Norden bis in tiefere Lagen zu erwarten, ob dieser auch liegen bleibt, gilt zum heutigen Stand noch abzuwarten.

Die Ausbreitung einer Schneedecke ist bis zum 5. Januar etwa südlich der Linie Köln - Hamburg wahrscheinlich und südlich der Mittelgebirge sehr wahrscheinlich. Die simulierten Neuschneemengen betragen südlich der Linie Köln - Hamburg und den Mittelgebirgen 0,5/3 cm, über den Mittelgebirgen 6-20 cm, bzw. bis 30 cm am östlichen Mittelgebirgsrand, 6-15 cm über den Gebieten südlich der Mittelgebirge und 20-60 cm entlang der Alpen. Die Frage nach "Wann kommt der Winter?" kann heute mit hoher Wahrscheinlichkeit beantwortet werden: über weite Teile von Deutschland in den ersten Januar-Tagen. Ob der Winter auch längere Zeit bleibt und ob es auch über dem Norden winterlicher werden kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2017.

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