Der Winter wird in den kommenden Tagen in Deutschland verbreitet (nicht überall) Einzug halten und sich mit Dauerfrost und einer teils dicken Schneedecke im Schwerpunkt der Gebiete etwa südlich der Mittelgebirge niederlassen, während ganz im Norden der Wettercharakter eher als nasskalt zu beschreiben ist. Passend zu Silvester lassen die Niederschläge voraussichtlich nach und in der Silvesternacht ist im Süden teils strenger Nachtfrost von bis unter -10 Grad möglich (sonst -0/-6 Grad). So zeigt sich mit höherer Wahrscheinlichkeit auch noch der Zeitraum zwischen dem 1./2. Januar winterlich, wobei die Temperaturen im Norden und Westen in die positive - nasskalte - Richtung streben, während im Süden und Osten zum heutigen Stand noch verbreitet Werte unter 0 Grad anzutreffen sein können. Niederschläge sind bei überwiegendem Hochdruckeinfluss nicht zu erwarten. Ab dem 2. Januar gehen die Wettermodelle mit ihren Simulationen zunehmend auseinander. Das europäische Wettermodell simuliert eine kippende Hochdruckachse von Nord-Süd nach West-Ost und verlagert die atlantische Frontalzone langsam bis nach Skandinavien, was überwiegend nasskaltes, wechselhaftes und windiges Wetter in Deutschland im Zeitraum zwischen dem 2./5. Januar zur Folge haben kann. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so bleiben die Großwetterlage über Mitteleuropa schwachgradientig, so dass mit fehlender Durchmischung der Luftmassen die bodennahe Kälte in den Gebieten mit einer Schneedecke "selbst produziert" werden kann (Abstrahlung), so dass der Zeitraum 1./5. Januar in weiten Teilen von Deutschland im Dauerfrostbereich verbleiben und die vorhandene Schneedecke konserviert werden kann. Die Kontrollläufe weisen am 3. Januar ein Temperaturspektrum von -10/+8 Grad aus, wobei der Mittelwert im Süden bei -2 Grad, im Osten bei -1 Grad, im Westen bei +1 Grad und im Norden bei +4 Grad liegt. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-1)/normal(-1/+5)/zu warm(>+5) betragen am 1. Januar mit einen Nord-Süd Gefälle 80/20/0 im Süden und 35/60/5 im Norden und am 5. Januar 55/40/5 im Süden und 15/80/5 im Norden. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 20:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter im Winter.

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