Die Wetterentwicklung der kommenden Tage bleibt hinsichtlich der Niederschlagsverteilung und Niederschlagsart komplex, geht jedoch in mittleren Lagen zunehmend in die winterliche und in tiefere Lagen in die kalte Richtung. Dabei ist insbesondere südlich der Mittelgebirge auch die Ausbreitung einer Schneedecke bis in tiefere Lagen wahrscheinlich. Die Temperaturen bleiben südlich der Mittelgebirge im Zeitraum 28./31. Dezember überwiegend im Dauerfrostbereich und können nördlich der Mittelgebirge an der Küste und im Westen auch leicht positive Werte erreichen. Zum Start in das neue Jahr zeigt bestätigt sich der Trend über dem östlichen Kanada, bei der kalte Höhenluftmassen nach Süden in Richtung Neufundland ausbrechen können. Das hätte nach den gängigsten Simulationen eine erhöhte Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik zur Folge, bei der es im Wesentlichen zwei Varianten für Mitteleuropa gibt. Die erste Variante wäre der Aufbau von hohem Luftdruck über Mitteleuropa, bzw. dem skandinavischen Raum, so dass die Tiefdrucksysteme vor Mitteleuropa blockiert, bzw. über die Mittelmeerregion abgelenkt werden können. Sollte sich das Hoch im Norden behaupten und die Tiefdrucksysteme blockieren können, so bleibt es bis zum 5. Januar verbreitet bei Dauerfrost. Werden hingegen die Tiefdrucksysteme über das Mittelmeer abgelenkt, so ergeben sich verbreitet nasskalte Varianten, welche mit Temperaturen zwischen +0/+5 Grad, wechselhaften Grundcharakter und einer Schneefallgrenze zwischen 400-800 Meter schwankend einhergehen kann. In der zweiten Variante wird kein Hochdrucksystem über Mitteleuropa, bzw. dem skandinavischen Raum möglich sein. Stattdessen weitet sich die atlantische Frontalzone mit "aller Macht" in Richtung Skandinavien aus, so dass der Wettercharakter zwischen dem 2./5. Januar wechselhaft, windig und mit Temperaturen zwischen +1/+7 Grad teils mild, teils nasskalt ausfällt. Was ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe sind ab dem 1./2. Januar stark differenziert, weisen jedoch im Trend eine positive Temperaturentwicklung auf. So liegt das mögliche Temperaturspektrum am 3. Januar zwischen -11/+6 Grad bei einem Mittelwert von -4 Grad im Süden, 0 Grad im Osten und Westen und +2 Grad im Norden. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-1)/normal(-1/+5)/zu warm(>+5) betragen am 1. Januar mit einen Nord-Süd Gefälle 75/25/0 und am 5. Januar 35/50/15. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 20:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter im Winter.

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