Wetter im Januar 2014 - Wettervorhersage vom 26. Januar

| M. Hoffmann
Die letzten Schneefälle konzentrieren sich heute auf den Südosten, so dass dort bis zum Abend oberhalb etwa 500 Meter nochmals 7-15 cm Neuschnee hinzukommen werden. Sonst bleibt es südlich der Mittelgebirge meist stark bewölkt und zeitweise kommt es zu Schauern, die bei Temperaturen zwischen +0/+5 Grad bis in tiefere Lagen als Schnee- oder Schneeregenschauer niedergehen, so dass sich oberhalb 400-600 Meter auch eine Schneedecke ausbilden kann (Wetterwarnungen | Wolkenradar). Im Nordosten scheint heute bei meist aufgelockerter Bewölkung und mit -10-/0 Grad frostigen Temperaturen zeitweise die Sonne. In der Nacht auf Montag folgt ein weiteres Tiefdrucksystem und sorgt bereits in den frühen Abendstunden von Westen für Niederschlag, der im Westen in den unterschiedlichsten Formen niedergehen kann - oberhalb etwa 300-600 Meter als Schnee. Der Wind frischt dabei auf und kommt stark bis mäßig aus südlichen bis westlichen Richtungen und treibt die Niederschlagsfront bis in den mit Werten zwischen -12/0 Grad eisigen Nordosten voran. Dabei ist besonders in der Berufsverkehrszeit noch mit Schneefall zu rechnen, der im Laufe des Vormittages unter Umständen in Schneeregen oder Regen übergehen kann, der auf dem noch gefrorenen Boden rasch gefriert. Mit einer erhöhten Glättegefahr ist zu rechnen. Nachfolgend kommt es immer wieder zu kurzen Schauern, die bei Temperaturen zwischen +0/+3 Grad verbreitet als teils gewittrige Schnee- oder Graupelschauer, im Westen bei bis +6 Grad auch als Regenschauer niedergehen. Am Dienstag und Mittwoch dreht der Wind von West allmählich auf Südost bis Ost und transportiert in den unteren Luftschichten kühlere Luftmassen nach Deutschland, so dass die Temperaturen von Dienstag mit -1/+3 Grad, im Westen bis +5 Grad zum Mittwoch auf +2/+5 Grad im Westen, -6/0 Grad im Nordosten, sonst auf -2/+2 Grad absinken. Zeitweise kann es zu leichtem Schneefall (im Westen Regen) kommen, der aber zum heutigen Stand unergiebig bleibt. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Februar.

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2022 +6,4 +2,4 +1,6 49,6 l/m² - zu trocken
Dezember 2022 +1,8 +0,98 -0,02 64,8 l/m² - etwas zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,56 +2,3 +1,23 672 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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