Wetter im Januar 2013 - Wetterprognose vom 26. Januar

| M. Hoffmann
Verbreitet gab es heute Morgen mit -8/-15 Grad eisige Temperaturen. Immerhin schafft es heute die Sonne sich gegen die hochnebelartige Bewölkung in einigen Landesteilen durchzusetzen (Wolkenradar) und die Temperaturen steigen auf -7/0 Grad. Ab den Nachmittagsstunden verdichtet sich von Westen bereits erneut die Bewölkung und es kann westlich einer Linie Rostock - Mannheim leichten Schneefall geben (0,5-1 cm). Am Sonntag verabschiedet sich das Winterwetter mit allen möglichen Niederschlagsarten - Anfangs Schnee, Eisregen (Blitzeis) und im weiteren Verlauf Regen, wobei die Schneefallgrenze rasch bis auf Lagen über 1.000 Meter ansteigen wird (entsprechend vorbeugende Wetterwarnungen sind bereits aktiv). Bis zum Abend erreicht die Niederschlagsfront auch den Osten und Südosten. Die Temperaturen bleiben ganz im Osten mit -2/0 Grad noch im frostigen Bereich, sonst steigen die Werte bei frischem bis starkem Wind aus westlichen Richtungen rasch auf +1/+4 Grad an. In der Nacht auf Montag kann es im Süden noch einmal "interessant" werden, wenn ein weiteres Niederschlagsgebiet sich dort festsetzt - bei Temperaturen um -1/+1 Grad steht die Niederschlagsform derzeit noch nicht fest. Am Montag selbst lassen die Niederschläge allmählich nach und das Wetter beruhigt sich tagsüber. Die Temperaturen steigen mit 0/+4 Grad auf nasskalte Werte. Ab Dienstag wird eine turbulente Wetterphase eingeläutet - die Temperaturen steigen bis zum kommenden Wochenende auf +2/+8 Grad und können kurzzeitig am Mittwoch auch bis +13 Grad erreichen - Nachtfrost spielt kaum eine Rolle mehr. Die Gefahr von Schnellläufern ist auch heute in den Simulationen der Wettermodelle gegeben - so sind von Dienstag bis Freitag Windgeschwindigkeiten zwischen 60-100 km/h zu erwarten, wobei im Detail die Intensität der Schnellläufer noch abgewartet werden muss. Auch die Summe der Niederschläge kann sich bis zum kommenden Wochenende mit 20-40 l/m² sehen lassen. Ob es im Februar so turbulent weitergehen wird, erfahren Sie in Kürze in unserer Wetterprognose für das Wetter im Februar.

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Das Wetter-Jahr 2023 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2023 +3,6 +4,1 +2,7 69,2 l/m² - etwas zu nass
Februar 2023 +3,2 +2,8 +1,7 94 l/m² - etwas zu trocken
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2022 +6,4 +2,4 +1,6 49,6 l/m² - zu trocken
Dezember 2022 +1,8 +0,98 -0,02 64,8 l/m² - etwas zu trocken
Gesamtjahr 2023 +3,4 +3,5 +2,2 163,2 l/m² - leicht zu nass

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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