Wetter Januar 2013 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Januar 2013 - Wetterprognose vom 30. Dezember

Vom 1. Januar bis zum 3. Januar wird das Wetter mit Tageswerten zwischen +2/+7 Grad weiterhin mild bleiben. Dazu gibt es bei meist wechselnder Bewölkung immer wieder ein paar Schauer, die Aufgrund einfließender Kaltluft in höheren Schichten durchaus bis in tiefere Lagen hinab als Graupel-, bzw. Schneeschauer fallen können. Viel wird es allerdings nicht sein. Im Zeitraum ab dem 3. Januar bestimmt von Westen her zunehmend Hochdruckeinfluss das Wetter in Deutschland, wobei zum heutigen Stand noch nicht klar ist, wo das Hochdruckzentrum seinen Schwerpunkt hin verlagern wird. Aktuelle Berechnungen simulieren Deutschland im östlichen Einflussbereichs des Hochdrucksystems, so dass die Windrichtung überwiegend nördlich sein wird. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass dass das Wetter im ersten Januar Drittel aller Wahrscheinlichkeit nach mit Tageswerten zwischen +2/+7 Grad zu mild ausfallen wird. Zudem zeigt sich das Wetter unter dieser Konstellation neblig trüb mit etwas Niesel- oder Sprühregen - nur örtlich - vermehrt im Westen und Süden ist auch mit Sonnenschein zu rechnen. Erst zum Ende des ersten Januar Drittels erhöht sich die Anzahl der Simulationen mit winterlichen Optionen.
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Wetter im Januar 2013 - Wettertrend vom 29. Dezember

Einen Hauch von Winter kann es in den ersten Januar Tagen geben, wenn ein Niederschlagsband von Nordwest nach Südost Deutschland überqueren wird. So sinkt die Schneefallgrenze am 1. Januar im Tagesverlauf rasch auf etwa 600 Meter hin ab und nachfolgende Schauer können bis in tiefere Lagen als Graupel- oder Schneeschauer niedergehen. Ebenso rasch folgt von Westen her trockenes Wetter, so dass zum heutigen Stand eine dünne Schneedecke nur in Lagen oberhalb etwa 400 Meter und südlich der Mittelgebirge am 2. Januar zu erwarten ist. Zum 4. Januar hin bestimmt ein Hochdrucksystem das Wettergeschehen in Deutschland. Statt Hochwinter wird es mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit von 62% eher tristes Novemberwetter geben - teils neblig, teils hochnebelartig bewölkt mit etwas Nieselregen - örtlich aber auch die Chance auf etwas Sonnenschein. Die Temperaturen bleiben je nach Sonnenscheindauer zwischen +3/+8 Grad im milden Bereich. Der bis zum 2. Januar hin gefallene Schnee ist also nur eine "vorübergehende Erscheinung". Im weiteren Verlauf ist mit diesem Hochdruckgebiet über Deutschland zu rechnen, so dass das erste Januar Drittel wohl zu mild und relativ niederschlagsarm ausfallen wird (54%).

Wetter im Januar 2013 - Wettertrend vom 27. Dezember

Die Großwetterlage ist Anfang Januar 2013 im Umbruch. Zum heutigen Stand zeigt sich ein Hochdruckkeil auf dem Atlantik, welcher das wechselhafte und windige Wetter in Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit beenden wird. Was noch nicht klar ist, ist die Position des Hochdruckkeils und wie stark er ausgeprägt sein wird. Geht der Keil im Westen in Richtung Island hoch, ist mit winterlichem Wetter in Deutschland zu rechnen, steigt er dagegen bei England hoch, so ist ruhiges, teils trübes Hochdruckwetter mit milden Temperaturen zu erwarten. Rein aus der Wahrscheinlichkeit der Modellsimulationen heraus ist nur vorübergehend mit winterlichen Verhältnissen im ersten Januar Drittel zu rechnen (33%). Anders dagegen die theoretische Betrachtung des Polarwirbels, dessen plötzliche Stratosphärenerwärmung (major warming) um den Jahreswechsel noch zu weiteren Unsicherheiten beitragen kann. Je nach Stärke führt das zu einem weiteren gut ausgeprägten Polarwirbelsplit (diesmal in günstiger Position für Winterfans), oder einem schwachen, kaum ausgeprägten Split was in Folge die Westwindaktivität wieder aufleben lässt. Das Langfristmodell simuliert deutlich zu mildes und zu nasses im Januar 2013 gegenüber dem langjährigen Mittel. Hier geht man von einer weiteren, länger andauernden Westwindwetter Phase aus (positiver AO-Index um den 7. Januar). Es kommt wohl ganz auf die Umstellung der Großwetterlage zum Jahresbeginn an, wie sich das weitere Winterwetter entwickeln wird.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,31 +0,84 -0,24 694 l/m² - etwas zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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