Wetter Januar 2012 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Januar 2012 - Wettervorhersage vom 31. Dezember

Wechselhaft und mild werden die ersten drei Tage im Januar 2012. Bis zu +12 Grad werden z.B. am Montag erreicht - zudem ist es recht windig. Geht es also gerade so weiter, wie wir es aus dem Dezember her kennen? Zunächst ja, denn zum heutigen Stand kommt bereits am 3. Januar 2012 das nächste Sturmtief, was vor allem dem Norden auch orkanartige Winde mit sich bringen kann. Anschließend gehen die Wettermodelle unterschiedliche Wege. Das amerikanische Wettermodell sieht im ersten Januar Drittel weiterhin mildes, teils stürmisches und wechselhaftes Wetter. Das europäische Wettermodell rechnet um den 5. Januar eine Drehung der Grundströmung auf nördliche Richtung mit Tiefdruck südlich den Alpen - anschließend erstreckt sich von den Azoren über Skandinavien bis ins tiefste Russland ein Hochdruckgebiet. Somit erhöht sich nach dem europäischen Wettermodell die Wahrscheinlichkeit, dass das aktive Atlantikwetter nach dem 5. Januar 2012 eine Ende haben wird. Ob es dann auch für frostige Temperaturen und Schneefall reichen wird? Man muss die nächsten Läufe noch abwarten. Die Kontrollläufe bestätigen eher die wechselhafte Variante des amerikanischen Wettermodells, ebenso wie das Langfristmodell, welches heute den Südwesten als leicht zu mild und die übrigen Gebiete als deutlich zu mild einstuft. Zumindest gibt es heute wieder einen kleinen "Hoffnungsschimmer" für alle Winterliebhaber.
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Wetter im Januar 2012 - Wetterprognose vom 30. Dezember

Der Hoffnungsschimmer mit einem Blockadehoch auf dem Atlantik vom europäischen Wettermodell hat sich in den letzten Modellläufen nicht bestätigen können, somit steht das Wetter in den ersten Januar Tagen schon fest - es wird überwiegend wieder etwas kälter, aber von Winterwetter noch keine Spur. Es wird dank von Kurzwellentrögen immer wieder mal bis etwa 300/400 Meter herunter schneien können - der Richtige Wintereinbruch ist das aber nicht, da nachfolgend schon das nächste Tiefdrucksystem anrauscht und alles wieder weg tauen wird. Das Wetter wird also eher nasskalt und windig in den ersten fünf Januar Tagen. Weiterhin besteht ein vorsichtiger Trend zu kälterem Wetter nach dem 5. Januar herum - betrachtet man die Kontrollläufe, so gehen die Temperaturen im Mittel stetig zurück. Betrachtet man den NAO Index, so besteht auch hier der Trend zu einem negativen Index am Ende des ersten Januar Drittels. Es ist daher nicht abwegig, dass ein Wintereinbruch gegen Ende des ersten Januar Drittels 2012 im Bereich des Möglichen liegt.

Wetter im Januar 2012 - Wetterprognose vom 27. Dezember

Gestern haben wir noch die Veränderung der Großwetterlage um den 4./5. Januar herum beschrieben und heute zeigt das europäische Wettermodell erste Tendenzen hin zur Verschiebung des Kältepols nach Osten und damit einhergehend ein Blockadehoch auf dem Atlantik. Der Auslöser hierfür ist ein sog. Polarwirbelsplitt, welcher unser dynamisches Wettersystem "verlangsamt". Dadurch können die kälteren Luftmassen auch "an Ort und Stelle bleiben", ohne vom nächsten Tiefdrucksystem gleich weg gepustet zu werden. Das erhöht die Chance auf richtiges Winterwetter. Das amerikanische Wettermodell will in seinen Berechnungen noch nichts davon wissen - man scheint sich hier noch nicht einig zu sein, wobei dem europäischen Wettermodell eine höhere Wahrscheinlichkeit zu zurechnen ist.

Wetter im Januar 2012 - Wetterprognose vom 26. Dezember

Wie wird der Januar 2012? Kommt dann endlich auch der lang ersehnte Winter? Das sind die derzeit am häufigsten gestellten Fragen. In der Tat zeigt sich so langsam eine Veränderung der Großwetterlage Anfang Januar. Der aktive Atlantik bleibt zunächst wetterbestimmend, könnte aber in den ersten Januar Tagen kippen, indem sich ein Blockadehoch auf dem Atlantik breit macht, bis es dann zum Ende des ersten Januar Drittel einen weiteren Wintereinbruch geben könnte - das zeigt heute auch der NAO Index, der sich wieder normalisiert und im zweiten Januar Drittel negativ wird. Betrachtet man die Wettermodelle, so zeigt diese recht einheitlich einen sehr aktiven Atlantik mit Kurzwellentrögen (kurzzeitiger Schneefall bis in Lagen von etwa 400/600 Meter möglich) und sehr Abwechslungsreichen Wetter, wie wir es bereits aus dem Dezember kennen. Ab 4/5. Dezember dann die Tendenz zur oben beschriebenen Veränderung.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,3 +2,4 +1,2 355 l/m² - extrem zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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