Wetter Januar 2011 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter Januar - Vorhersage 8. Januar 2011

Zusammengefasst kann man das Wetter der nächsten Tage kurz umschreiben - Samstag, Sonntag warm, mit bis +12 Grad. Montag und Dienstag nasskalt mit Schnee bis auf 500 Meter. Mittwoch, Donnerstag und Freitag wieder wärmer mit Föhntendenzen an den Alpen. Niederschlag von Samstag bis Montag hauptsächlich in einem Dreieck Köln - Nürnberg - Freiburg - sonst eher wenig Niederschlag. Mittwoch erneut einsetzender Niederschlag, diesmal nördlich einer Linie Bremen - Nürnberg. Südlich davon Hochdruckeinfluss. Sehr milde Tendenzen also - mitten im Hochwinter aber das Ende des Winters auszurufen wäre falsch, denn nach der Monatsmitte gibt es ganz klare Signale für einen erneuten Wintereinbruch. Das Langfristmodell sagt zudem einen leicht zu kalten Januar 2011 vorher - damit das eintreten kann, muss es noch mächtig kalt werden. Wir sind gespannt!
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Wetter Januar - Vorhersage 7. Januar 2011

Mild ist es geworden, bis +10 Grad werden heute im Südwesten erwartet, am Samstag und Sonntag (8./9. Januar 2011) dank der Sonne auch bis +12 Grad, aber das wirklich nur in den bekannten Ecken in Südwestdeutschland. Entlang der Alpen gibt es Föhntendenzen. Damit sind am Sonntag aber auch schon die Höchsttemperaturen dieser Mildphase erreicht. Bereits am Montag, 10. Januar 2011 steigen die Temperaturen nicht mehr über +5 Grad. Im Mittel liegen die Temperaturen am Montag zwischen +1 und +3 Grad. Die Schneefallgrenze sinkt wieder auf 600 bis 400 Meter und sorgt somit für ein kurzfristiges Ende des Tauwetters. In der Nacht zum Dienstag gibt es auch wieder verbreitet Nachtfrost bis -3 Grad. Das in rascher Abfolge die Tiefdrucksysteme über uns hinwegrauschen, lässt sich auch an den Temperatursprüngen messen – bereits zum Mittwoch im Westen schon wieder an die +10 Grad, sonst +5 bis +8 Grad. Niederschlagsschwerpunkte sind bis Montag die Gebiete südlich der Mittelgebirge. Hier können bis Montag durchaus bis zu 30 Liter Niederschlag pro m² fallen. Nach Wetterberuhigung zum Montag hin, zieht erst am Mittwoch das nächste Tiefdrucksystem auf uns zu.

Wetter Januar - Vorhersage 6. Januar 2011

Das "Matschewetter" hat uns erreicht. Bedingt durch den Regen und dem Wind, schmilzt der Schnee im Westen bereits wie Butter und rutscht von den Dächern. Bis Samstag werden in einem Dreieck Köln - Nürnberg - Freiburg rund 40 Liter Niederschlag pro m² in überwiegend flüssiger Form erwartet. Das Tauwetter greift bis in Höhenlagen von 1.500 Meter und die Schneefallgrenze steigt auf bis zu 2.000 Meter - da wird es nicht verwunderlich sein, wenn die Flusspegel steigen und es örtlich zu Hochwasser und Überflutungen kommt. Wen es interessiert, kann bei der Hochwasserzentrale die Hochwasserlage verfolgen. Zudem sind auf den entsprechenden Portalen Unwetterwarnungen herausgegeben worden. Eine kurze Wetterberuhigung ist erst zum Montag, 10. Januar, in Sicht, bis dahin überqueren uns in rascher Abfolge Tiefausläufer mit Regen, teils mit starken, an der Küste in Böen auch stürmischen Wind. Die Temperaturen erreichen im Südwesten teilweise über +10 Grad, während im Norden und Nordosten das Thermometer die +3 Grad wahrscheinlich nicht überschreiten wird. Im Mittel um die +7 Grad. Diese Wetterlage wird als durchaus stabil betrachtet. Jedoch zeigt sich eine Veränderung zur Monatsmitte an.

Wettervorhersage 5. Januar 2011

Es stellt sich die nächsten Tage eine windige und nasskalte Wetterlage ein. Am Wochenende steigen die Temperaturen im Südwesten auf bis zu 10 Grad an, sonst liegen diese im Mittel um die +7 Grad, im Nordosten um +3 Grad. Der Grund für die nachhaltige Wetterumstellung ist die Tatsache, dass die gestörte Zirkulation sich langsam wieder normalisiert. Bereits am heutigen Mittwoch schiebt sich schon langsam die warme Luft über unsere Köpfe, durch den fehlenden Wind werden wir davon noch nicht viel spüren, aber anhand der aufziehenden Bewölkung werden wir es zumindest sehen. In der Nacht zu Donnerstag, 6. Januar, setzt von Westen her Niederschlag ein, der Anfangs noch als Schnee oder gefrierender Regen fallen kann - erhöhte Glättegefahr! Erst zum Freitag erreicht die "milde" Luft auch den Osten - hier dann Werte um +3 Grad. Südlich der Mittelgebirge werden stellenweise Niederschlagssummen bis Sonntag von 40 Liter pro m² gerechnet (im Mittel 15 Liter pro m²), zusammen mit der Schneeschmelze werden örtlich die Flüsse deutlich anschwellen - Hochwasser! Auch sollte man sich in Acht nehmen, wenn der Schnee in Form von Dachlawinen von den Dächern rutscht. Im weiteren Verlauf ziehen dann immer wieder Tiefausläufer unterschiedlicher Intensität über uns hinweg, bereits zum Montag, 10. Januar, wird es dann auch mit Temperaturen zwischen +3 und +7 Grad wieder etwas kälter - Nachts kann es bei Aufklaren zu Frost kommen. Aus heutiger Sicht hält sich das nasskalte Wetter bis zum 15. Januar - erst ab diesem Zeitraum gibt es wieder Spielraum für Spekulationen über einen erneuten Wintereinbruch.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,0 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +2,4 +1,3 +0,0 172 l/m² - normal

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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