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Wetter Februar: Atlantische Frontalzone bringt Schnee, Regen und Glätte

| M. Hoffmann

Weitere Tiefdruckausläufer der atlantischen Frontalzone erreichen Deutschland in den kommenden Tagen und sorgen so für abwechslungsreiches Wetter im Februar. So ist bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung mit wiederholtem Niederschlag zu rechnen, der über den westlichen und südlichen Landesteilen in Regen übergehen und nach Norden und Nordosten als Schneeregen, Eisregen, gefrierender Regen oder auch als Schnee niedergehen kann. Regional ist mit erheblicher Glätte zu rechnen. In der zweiten Wochenhälfte beruhigt sich das Wetter, doch kann am Donnerstag über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern sowie an den Alpen länger andauernder Schneefall für winterliche Wetterbedingungen sorgen.

Nasskalte Witterung mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen © Martin Bloch
Nasskalte Witterung mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen © Martin Bloch

Der Niederschlag der Nacht erreicht zum Berufsverkehr eine Linie zwischen Münster und dem Bayerischen Wald und kann anfangs noch als Schnee niedergehen. Nachfolgend werden von Westen mildere Luftmassen zugeführt, sodass der Niederschlag im Tagesverlauf südlich der Linie bei Temperaturen von +4 bis +8 Grad in Regen übergeht. Entlang der Luftmassengrenze ist mit Schneefall, Schneeregen, Eisregen oder gefrierender Regen und weiter nach Norden bei Werten von -4 bis +0 Grad mit Schneefall zu rechnen - regional ist mit erheblicher Glätte zu rechnen (Warnlagenbericht || Schneeprognose). Der Wind kommt schwach bis mäßig aus südwestlichen bis westlichen Richtungen. An diesem zweigeteiltem Wetter ändert sich am 17. Februar (Faschingsdienstag) kaum etwas. Lediglich die Frostgrenze zieht sich weiter hinter einer Linie zwischen Hamburg und Dresden weiter nach Nordosten zurück.

Zwischenhoch über Deutschland

Am 18. Februar (Mi.) zieht das eine Tief nach Osten ab, während sich von Westen nach nächste schon nähert. Zwischen den beiden Tiefdruckgebieten bildet sich ein Zwischenhoch aus. Der Wind kommt schwach aus unterschiedliche Richtungen. Die Temperaturen erreichen östlich einer Linie zwischen Hamburg und Ulm -2 bis +2 Grad und westlich davon sind +2 bi s+6 Grad möglich. Etwas Schneefall ist über Teilen von Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Berlin, Sachsen und dem Bayerischen Wald möglich, sonst bleibt es bei aufgelockerter Bewölkung trocken und häufiger kommt die Sonne zum Vorschein, die sich zum Nachmittag von Westen von aufziehenden Wolkenfeldern eintrüben lässt.

Sonne über dem Norden, kräftiger Schneefall über dem Süden

Ob es so kommt, bleibt noch abzuwarten, doch nach der aktuellen Wettervorhersage schleift am 19. Februar (Do.) ein Tiefdruckausläufer über die Alpen und sorgt etwa südlich einer Linie zwischen Stuttgart und München für länger andauernden Niederschlag, der bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend bis auf tiefere Lagen herab als Schnee niedergehen kann. Ergiebig ist der Schneefall über den Alpen. Weiter nach Norden klingt der Niederschlag ab und nördlich der Linie zwischen Rheinland-Pfalz und Nürnberg ist bei aufgelockerter Bewölkung mit viel Sonnenschein zu rechnen. Die Temperaturen erreichen -4 bis +0 Grad und können über dem Westen und entlang des Rheingrabens bis +5 Grad erreichen. Der Wind kommt mäßig, teils unangenehm böig, aus nordöstlichen Richtungen.

Winterlich-sonniges Februarwetter

Ein Hochdruckgebiet dehnt sich am 20. Februar (Freitag) über Deutschland aus. Die Wolken lösen sich nahezu komplett auf und verbreitet ist ein sonniger Februartag mit einer maximal möglichen Sonnenscheindauer zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen Höchstwerte von -4 bis +0 Grad, wobei über den westlichen Landesteilen bis +4 Grad erreicht werden können.

Der nächste Tiefdruckausläufer erreicht Deutschland

Der nächste Ausläufer der atlantischen Frontalzone erreicht Deutschland am 21. Februar (Samstag). Die Bewölkung verdichtet sich von Westen rasch und nachfolgend setzt über dem Nordwesten Niederschlag ein, der sich bis zu den Abendstunden über die östlichen Landesteile ausdehnt. Der Wind frischt stark böig aus südlichen Richtungen kommend auf und lässt die Temperaturen auf +1 bis +5 Grad ansteigen. Über den westlich gelegenen Ballungsgebieten können örtlich bis +8 Grad erreicht werden. Die Schneefallgrenze schwankt großzügig zwischen 200 und 800 Meter.

Eine nasskalte Witterung mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen
Eine nasskalte Witterung mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen © www.meteociel.fr || wxcharts.com
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Wetter Deutschland – aktuell

Stand: 08.03.2026 13:30 Uhr
(Darstellung: akt. Tag von 00:00 bis 23:59 Uhr)

Max. Temp. 19,4 °C Köln - Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Min. Temp. -5,7 °C Zugspitze (Bayern)
Max. Böe 54,7 km/h Fichtelberg (Sachsen)
Max. Niederschlag 10,2 mm Elpersbüttel (Schleswig-Holstein)
Sonne (Ø) 5,2 h
Ø Temp. 6,8 °C
Wind (Ø) 6,9 km/h
Niederschlag (Ø) 1,44 mm
Luftdruck (Ø) 1.025,7 hPa

Top-5 Wetterwerte

  • Temperatur (°C) Station
    19,4 Köln - Bonn (Nordrhein-Westfalen)
    19,2 Weilerswist-Lommersum (Nordrhein-Westfalen)
    19,2 Wuppertal-Buchenhofen (Nordrhein-Westfalen)
    19,1 Neuenahr, Bad-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz)
    19,0 Tönisvorst (Nordrhein-Westfalen)
  • Temperatur (°C) Station
    -5,7 Zugspitze (Bayern)
    -3,0 Altheim, Kreis Biberach (Baden-Württemberg)
    -3,0 Rottweil (Baden-Württemberg)
    -3,0 Sohland - Spree (Sachsen)
    -2,9 Königshofen, Bad (Bayern)
  • Niederschlag (mm) Station
    10,2 Elpersbüttel (Schleswig-Holstein)
    10,1 Norden-Leybuchtpolder (Niedersachsen)
    9,4 Cuxhaven (Niedersachsen)
    7,5 Dornum (Niedersachsen)
    6,3 Haale (Schleswig-Holstein)
  • Windböe (km/h) Station
    54,7 Fichtelberg (Sachsen)
    51,8 Leuchtturm Kiel (Schleswig-Holstein)
    49,7 Brocken (Sachsen-Anhalt)
    42,5 Carlsfeld (Sachsen)
    38,5 Zinnwald-Georgenfeld (Sachsen)
  • Sonnenschein (h) Station
    7,3 Zugspitze (Bayern)
    7,2 Fürstenzell (Bayern)
    7,1 München-Stadt (Bayern)
    7,0 Ulm-Mähringen (Baden-Württemberg)
    7,0 Stötten (Baden-Württemberg)

Daten: Deutscher Wetterdienst

Regenradar
Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)