Wetter Februar - Kräftiges Auf und Ab der Temperaturen und der Schneefallgrenze
Schneefall, Schneeregen, Eisregen, gefrierender Regen – wer Wetter mag, kommt in den kommenden Tagen voll auf seine Kosten. Der Zustrom atlantischer Frontensysteme reißt nicht ab, doch anstatt die Tiefdruckgebiete von West nach Ost über Deutschland hinwegziehen, kippt die Tiefdruckachse auf Nordwest. So bleibt die winterliche Kälte über dem Norden und Osten von Deutschland weitgehend erhalten und kann über die Rückseitenströmung der nach Osten abziehenden Tiefdruckgebiete immer wieder nach Süden geführt werden. So ergibt sich ein kräftiges Auf und Ab der Temperaturen und der Schneefallgrenze.
Der anfänglich leichte Schneefall über dem Süden von Baden-Württemberg, Bayern sowie den östlichen Mittelgebirgen und dem Bayerischen Wald klingt zum Nachmittag ab und nach einem trüben Start in den Tag kommt am Nachmittag bei auflockernder Bewölkung - wie über dem Rest von Deutschland - häufiger die Sonne zum Vorschein. Der Wind dreht von Nordwest auf Süd und frischt bis zum Abend böig auf. Die Temperaturen erreichen westlich einer Linie von Bremen und München +0 bis +5 Grad und östlich davon sind -3 bis +1 Grad zu erwarten. Zum Nachmittag verdichtet sich die Bewölkung zügig von Westen und nachfolgend setzt Niederschlag ein, der sich noch in der ersten Nachthälfte südlich einer Linie zwischen Bremen und Dresden nach Osten ausdehnen kann. Der Niederschlag kann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend zu Beginn noch als Schnee oder Schneeregen niedergehen geht jedoch mit kräftig ansteigenden Temperaturen von bis +7 Grad über dem Westen und Südwesten zugig in Regen über. Kritischer ist die Situation nach Osten, wo bei Temperaturen von -5 bis +1 Grad neben Schneefall auch Schneeregen, Eisregen und gefrierender Regen eine Rolle spielen kann (Warnlagenbericht || Schneeprognose).
Wildes Karnevalswetter: Regen, Schnee, Schneeregen, Eisregen und gefrierender Regen
Im Zeitraum vom 16. und 17. Februar (Rosenmontag und Faschingsdienstag) liegt Deutschland voll im Einflussbereich eines Tiefdrucksystems, welches von Westen nach Ost über die Lande zieht und auf seiner Vorderseite zunächst warme Luftmassen nach Norden führt, was die Temperaturen am Rosenmontag südlich einer Linie zwischen Bremen und Dresden auf +6 bis +12 Grad und nördlich davon auf -4 bis +1 Grad ansteigen lassen kann. Am Faschingsdienstag gelangt Deutschland auf die Rückseitenströmung des nach Osten abziehenden Tiefdruckgebiets, sodass die Temperaturen über der Nordhälfte um den Gefrierpunkt schwankend einpendeln und nach Süden mit +0 bis +5 Grad im nasskalten Bereich absinken. Bei überwiegend starker Bewölkung kommt es zu zeitweiligen Schauern, welche im Stau der Alpen nicht nur länger andauern, sondern auch ergiebig ausfallen können. Die Schneefallgrenze schwankt über dem Norden zwischen 0 und 500 Meter und steigt nach Süden mit 700 bis 1.100 Meter bis auf die höheren Lagen an und sinkt am Faschingsdienstag wieder mit 400 bis 800 Meter bis auf die mittleren Lagen ab. Der Wind kommt böig aus zunächst südwestlichen und später westlichen bis nordwestlichen Richtungen.
Deutschland zwischen den Fronten
Am 18. Februar (Mittwoch) liegt Deutschland zwischen den Fronten im Einflussbereich eines Zwischenhochs. So ist zum Tagesbeginn bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend regional noch mit leichtem Schneefall zu rechnen, der am Vormittag zügig nach Osten abzieht. Nachfolgend lockert die Bewölkung auf und zum Nachmittag lässt sich vielerorts der Sonnenschein genießen. Der Wind kommt aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen über dem Nordosten -1 bis +3 Grad und nach Westen und Süden können +0 bis +5 Grad erwartet werden. Zum Nachmittag verdichtet sich die Bewölkung von Südwesten und nachfolgend setzt Niederschlag ein, der sich noch in der ersten Nachthälfte südlich einer Linie zwischen dem Saarland und der Zugspitze ausdehnen kann. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann der Niederschlag sowohl als Schnee, aber auch als Schneeregen und in tieferen Lagen auch als Regen niedergehen. Der Wind dreht auf östliche Richtungen.
Erst Regen, dann kräftiger Schneefall über dem Süden
Am 19. Februar (Donnerstag) schleift ein kleinräumiges Tiefdruckgebiet über die Alpen hinweg und bringt südlich einer Linie von Köln und Nürnberg zeitweiligen Niederschlag, der tagsüber bei Temperaturen von +0 bis +5 Grad über tieferen Lagen als Schneeregen oder Regen und ab den mittleren Lagen oberhalb etwa 300 bis 700 Meter in Schnee übergehen kann. Bis zum Abend intensiviert sich der Niederschlag und kann insbesondere im Stau der Alpen zu länger andauerndem und kräftigem Schneefall führen. Regional lässt sich unwetterartiger Schneefall nicht ausschließen. Die Temperaturen sinken zum Abend und in der Nacht auf -8 bis -2 Grad ab. Und während über dem Süden bei starker Bewölkung ein unbeständiger Februartag zu erwarten ist, lässt der Niederschlag nach Norden nach und bei auflockernder Bewölkung ist bei Temperaturen von -1 bis +3 Grad mit zeitweiligem Sonnenschein zu rechnen.
Trockener und sonniger Wintertag
Ein Hochdruckgebiet dehnt sich am 20. Februar (Freitag) über Deutschland aus. Die Niederschläge lassen über den Alpen nach und nachfolgend ist bei wechselnder Bewölkung verbreitet mit einem trockenen und sonnigen Februartag zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen über dem Norden Höchstwerte von +0 bis +4 Grad und nach Süden sind -5 bis +2 Grad möglich.

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Wetter Deutschland – aktuell
Top-5 Wetterwerte
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Temperatur (°C) Station 18,8 Weilerswist-Lommersum (Nordrhein-Westfalen) 18,5 Neuenahr, Bad-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) 18,5 Wuppertal-Buchenhofen (Nordrhein-Westfalen) 18,3 Königswinter-Heiderhof (Nordrhein-Westfalen) 18,3 Köln - Bonn (Nordrhein-Westfalen) -
Temperatur (°C) Station -5,7 Zugspitze (Bayern) -3,0 Altheim, Kreis Biberach (Baden-Württemberg) -3,0 Rottweil (Baden-Württemberg) -3,0 Sohland - Spree (Sachsen) -2,9 Königshofen, Bad (Bayern) -
Niederschlag (mm) Station 10,2 Elpersbüttel (Schleswig-Holstein) 10,0 Norden-Leybuchtpolder (Niedersachsen) 9,4 Cuxhaven (Niedersachsen) 7,5 Dornum (Niedersachsen) 6,3 Haale (Schleswig-Holstein) -
Windböe (km/h) Station 54,7 Fichtelberg (Sachsen) 51,8 Leuchtturm Kiel (Schleswig-Holstein) 49,7 Brocken (Sachsen-Anhalt) 42,5 Carlsfeld (Sachsen) 36,7 Lippspringe, Bad (Nordrhein-Westfalen) -
Sonnenschein (h) Station 6,3 Zugspitze (Bayern) 6,2 Fürstenzell (Bayern) 6,1 München-Stadt (Bayern) 6,0 Ulm-Mähringen (Baden-Württemberg) 6,0 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg)

