Wettervorhersage: Frontalzone erreicht Deutschland - das Wetter im Februar wird turbulenter
Die Luftmassengrenze über Deutschland hält sich noch bis zum 12. Februar und kann zur Wochenmitte mit Eisregen, gefrierendem Regen, Schneeregen oder auch Schneefall erneut für erhebliche Glätte sorgen. Vom Atlantik dehnt sich jedoch die Frontalzone nach Deutschland aus und schiebt auf ihrer Vorderseite ungewöhnlich warme Luftmassen nach Norden, sodass die Luftmassengrenze zum Ende der Woche keine Rolle mehr spielt. Mit starker Bewölkung und zeitweiligem Niederschlag ist bei kräftigen bis stürmischen Winden wieder mit turbulentem Februarwetter zu rechnen.
Im Zeitraum vom 8. und 9. Februar (Sonntag und Montag) ist über Deutschland eine gradientenschwache Grenzwetterlage zu erwarten. Bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung sind immer wieder sonnige Momente möglich, während sich mancherorts dichter Nebel hält und für trübe Tage sorgen kann. Verbreitet bleibt es trocken, doch lässt sich über den Nebelgebieten leichter Sprühregen oder Nebelnässe nicht ausschließen. Die Temperaturen erreichen nördlich einer Linie von Bremen und Berlin -1 bis +3 Grad und steigen nach Süden auf +4 bis +8 Grad und örtlich auf bis +10 Grad an. Herrscht Dauernebel vor, schwanken die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Der Wind kommt schwach aus östlichen Richtungen.
Von Südwesten aufkommender Niederschlag
Am 10. Februar (Dienstag) dehnt sich ein Ausläufer eines Tiefdrucksystems auf dem Atlantik in Richtung Deutschland aus. Am Vormittag kann sich entlang eines breiten Streifens zwischen Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Bayern noch ein paar Sonnenstrahlen zeigen. Weiter nach Norden bleibt das Gewölk dicht und wird zum Nachmittag von Westen noch dichter. Nachfolgend beginnt es zu regnen und der Niederschlag dehnt sich bis zum Abend südlich einer Linie zwischen Münster und Dresden nach Norden aus. Die Temperaturen steigen südlich einer Linie von Bremen und Berlin auf +5 bis +10 Grad an und schwanken weiter nördlich um den Gefrierpunkt. Wenn also der Niederschlag zu den Abendstunden den Norden und Nordosten erreicht, ist mit Eisregen, gefrierender Regen, Schneeregen oder Schneefall mit erheblicher Glätte zu rechnen. Der Wind dreht über dem Süden auf südliche Richtungen und kommt über dem Norden schwach aus östlichen Richtungen.
Turbulentes, windiges und niederschlagsreiches Wetter im Februar
Im Zeitraum vom 11. bis 14. Februar (Mittwoch bis Samstag) dehnt sich die atlantische Frontalzone mit ihren Ausläufern direkt über Mitteleuropa nach Osten aus. Deutschland liegt voll im Einflussbereich der Tiefdrucksysteme, die mit ihren Kerngebieten über die Mittelgebirge und den Norden nach Osten ziehen.
Bei überwiegend starker Bewölkung kommt es zu zeitweiligen Niederschlägen, welche am 11. und 12. Februar (Mi. und Do.) kräftiger, nennenswert und regional auch ergiebig ausfallen können. Die Luftmassengrenze bleibt am Mittwoch und Donnerstag über dem Nordosten noch erhalten, sodass die Niederschläge als Eisregen, gefrierender Regen, Schneeregen oder auch als Schnee mit teils erheblicher Glätte niedergehen können.
Bis Freitag löst sich die Luftmassengrenze auf und die Temperaturen steigen verbreitet auf +4 bis +8 Grad und können über dem Süden und Südwesten Werte von bis +12 Grad erreichen. Der Wind frischt stark böig aus südwestlichen Richtungen kommend auf und kann über exponierten Lagen zu stürmischen Windböen führen.
Am 14. Februar (Sa.) gelangt Deutschland auf die Rückseitenströmung des nach Osten abziehenden Tiefdrucksystems in eine nördliche bis westliche Grundströmung, was die Temperaturen mit +0 bis +6 Grad in den nasskalten Bereich absinken lassen kann. Da in der Höhe kühlere Luftmassen zugeführt werden, können die zahlreichen Schauer teils als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen lassen. Zwischen den Schauern sind am Samstag vermehrt sonnige Lücken möglich, sonst dominieren die Wolken das Himmelsbild.

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Wetter Deutschland – aktuell
Top-5 Wetterwerte
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Temperatur (°C) Station 18,8 Weilerswist-Lommersum (Nordrhein-Westfalen) 18,5 Neuenahr, Bad-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) 18,5 Wuppertal-Buchenhofen (Nordrhein-Westfalen) 18,3 Königswinter-Heiderhof (Nordrhein-Westfalen) 18,3 Köln - Bonn (Nordrhein-Westfalen) -
Temperatur (°C) Station -5,7 Zugspitze (Bayern) -3,0 Altheim, Kreis Biberach (Baden-Württemberg) -3,0 Rottweil (Baden-Württemberg) -3,0 Sohland - Spree (Sachsen) -2,9 Königshofen, Bad (Bayern) -
Niederschlag (mm) Station 10,2 Elpersbüttel (Schleswig-Holstein) 10,0 Norden-Leybuchtpolder (Niedersachsen) 9,4 Cuxhaven (Niedersachsen) 7,5 Dornum (Niedersachsen) 6,3 Haale (Schleswig-Holstein) -
Windböe (km/h) Station 54,7 Fichtelberg (Sachsen) 51,8 Leuchtturm Kiel (Schleswig-Holstein) 49,7 Brocken (Sachsen-Anhalt) 42,5 Carlsfeld (Sachsen) 36,7 Lippspringe, Bad (Nordrhein-Westfalen) -
Sonnenschein (h) Station 6,3 Zugspitze (Bayern) 6,2 Fürstenzell (Bayern) 6,1 München-Stadt (Bayern) 6,0 Ulm-Mähringen (Baden-Württemberg) 6,0 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg)
