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Frühlings- oder Winterwetter bis Februar - Schwacher Polarwirbel kippt die Großwetterlage

| M. Hoffmann

Mit +14,6 Grad war es gestern über dem Südwesten schon vorfrühlingshaft warm, doch während die Milderung weiter nach Osten voranschreitet, verlagert ein Hoch vom westlichen Russland seinen Schwerpunkt in Richtung Skandinavien und dreht zum Wochenende die Grundströmung auf östliche Richtungen, sodass es über Deutschland wieder frischer werden kann. Das Hoch stört die Struktur des Polarwirbels teils massiv und ein Polarwirbelsplit steht weiterhin zur Diskussion - doch ob das mit eisiger Kälte und Schneefall über Deutschland eine hochwinterliche Wetterlage oder die Anströmung ungewöhnlich warmer Luftmassen aus südwestlichen Richtungen zur Folge hat, hängt vom Verhalten des Hochdrucksystems und der Reaktion des Polarwirbels ab und da gibt es ein paar interessante Ansätze zu beobachten.

Schwacher Polarwirbel - Kehrt der Winter bis Februar nach Deutschland zurück?
Schwacher Polarwirbel - Kehrt der Winter bis Februar nach Deutschland zurück?

Etwas Niederschlag ist heute Nachmittag noch über Teilen von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen sowie entlang eines breiten Streifens zwischen Rheinland-Pfalz und Sachsen möglich. Weiter nach Süden bleibt es zunächst trocken. In der Nacht auf Donnerstag zieht von Südwesten ein weiteres Niederschlagsfeld auf und zieht in den Vormittagsstunden bereits nach Osten ab. Viel Niederschlag ist dabei nicht zu erwarten. Bei Temperaturen von +5 bis +10 Grad, über der Westhälfte verbreitet +8 bis +12 Grad und örtlich bis +14 Grad, fällt der Niederschlag als Regen. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und kann gelegentlich böig auffrischen.

Wind dreht auf Ost - Temperaturrückgang am Wochenende

Ein Hoch verlagert sich zum Ende der Woche mit seinem Kern über Skandinavien und beeinflusst mit seinen südlichen Gradienten das Wetter über Deutschland. Leichter Niederschlag ist am Freitag und Samstag über dem äußersten Westen nicht auszuschließen, sonst bleibt es bei einem Wechselspiel aus Sonne, Wolken und teils dichten Nebel- und Hochnebelfeldern trocken. Lokal kann Nebelnässe oder leichter Sprühregen eine Rolle spielen. Der Wind kommt am Freitag noch aus südlichen Richtungen dreht aber am Wochenende auf östliche Richtungen, was die Temperaturen von Samstag mit +4 bis +8 Grad und über dem Westen mit bis +12 Grad bis zum Start in die neue Woche auf +0 bis +7 Grad zurückgehen lassen kann. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Januar.

Der Wind dreht am Wochenende auf Ost und lässt die Temperaturen etwas zurückgehen
Wettervorhersage der Prognose-Modelle: Der Wind dreht am Wochenende auf Ost und lässt die Temperaturen etwas zurückgehen © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Bis Februar: vom Winter in den Frühling

Die Wetterprognose des europäischen Wettermodells bestätigt heute eine Variante von gestern, bei der sich das Hoch im Zeitraum vom 19. bis 25. Januar über Skandinavien in autarker Formation positionieren und seine Achse in Richtung der Mittelmeerregion verlieren kann. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen in den Einflussbereich des südlichen Hochdruckgradienten, was die Ostanströmung der kalten Luftmassen vom Festland verstärkt.

Winterwetter mit strengem Frost und etwas Schneefall

So stellt sich im Zeitraum vom 21. bis 24. Januar ein strammer Ostwind ein, was die Höchsttemperaturen über dem Nordosten auf bis -10 Grad und über dem Westen und Südwesten auf bis +0 Grad absinken lassen kann. Verbreitet stellt sich Dauerfrost ein. In den Nächten sinken die Tiefstwerte auf -15 bis -3 Grad ab. Da es sich jedoch um trockene und kalte Festlandsluft handelt, ist Schneefall grundsätzlich nicht auszuschließen, doch werden keine großartigen Schneemengen zu erwarten sein. Verbreitet ist Kahlfrost zu erwarten.

Das Wetter kippt in Richtung Frühling

Das Blockadehoch über Skandinavien dehnt sich bis zum 25. Januar weiter in Richtung Grönland aus und geht für einen Moment eine Querverbindung zum Aleutenhoch ein. Der Polarwirbel wird durch diesen Vorgang massiv gestört und für einen Moment in zwei Cluster getrennt. Die Wetterprognose des europäischen Wettermodells bestätigt den Ansatz eines Polarwirbelsplits. Und sollte sich ein nachhaltiger Split vollziehen, so wird das auch Auswirkungen auf das Wetter im Februar 2026 haben.

Doch anstatt einer Splitachse zwischen Skandinavien und den Aleuten zentralisiert sich das Hoch über dem Nordpol und verliert seine Anker zu den Aleuten, Sibirien und Mitteleuropa. Es entsteht ein Polarhoch, welches den Polarwirbel zwar massiv schwächt, jedoch die Polarfront selbst ordentlich rotieren lässt.

Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen voll in den Einflussbereich der Frontalzone auf dem Atlantik, welche mithilfe einer Vorderseitenanströmung die Temperaturen über Deutschland auf +7 bis +13 Grad und über dem Westen und Südwesten örtlich auf bis +16 Grad ansteigen lassen kann. Die Großwetterlage wäre Ende Januar und Anfang Februar näher dran am Frühling als am Winter.

Der Ansatz eines Polarwirbelsplits bringt über Deutschland hochwinterliche Temperaturen, doch nachfolgend kippt die Wetterlage erneut - ein Polarhoch lässt die Polarfront rotieren
Der Ansatz eines Polarwirbelsplits bringt über Deutschland hochwinterliche Temperaturen, doch nachfolgend kippt die Wetterlage erneut - ein Polarhoch lässt die Polarfront rotieren © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Der Winter bis Februar

Die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells ist zunächst ähnlich der des europäischen Vorhersage-Modells. Das Hoch dehnt sich über Skandinavien aus, leitet bis zum 22. Januar den Zustrom kalter Festlandsluftmassen ein und lässt die Temperaturen bis zum 23. Januar östlich einer Linie zwischen Bremen und München auf -5 bis +1 Grad und westlich davon auf +1 bis +5 Grad zurückgehen. Da es sich um trocken-kalte Festlandsluft handelt, ist zunächst nicht mit Schneefall zu rechnen.

Wetterlage kippt

Das Blockadehoch über Skandinavien versucht zum 24. Januar eine Querverbindung zum Aleutenhoch aufzubauen, scheitert jedoch, was zum 25. Januar einen autarken Hochdruckkern innerhalb des Polarwirbels über Sibirien zur Folge hat. Somit wird der Raum für die atlantische Frontalzone über Mitteleuropa für einen Moment frei, was mit einer Südwestströmung die Temperaturen zum 24. Januar auf +0 bis +6 Grad ansteigen lassen kann.

Ein Blockadehoch auf dem Atlantik lässt das Strömungsmuster bis Februar meridionalisieren

Die Ausweitung der Frontalzone in Richtung Mitteleuropa schwächt die Tiefdruckrinne auf dem Atlantik. Diese Schwäche nutzt das Azorenhoch aus und keilt bis zum 28. Januar in Richtung Island, Grönland und dem europäischen Nordmeer nach Norden aus.

Das Strömungsmuster meridionalisiert (Nord-Süd; Süd-Nord) und zwingt das Tief über Europa zu einem Trogprozess in Richtung Mittelmeer.

Schneefall und winterliche Temperaturen

Über Deutschland, Österreich und der Schweiz stellt sich eine Nordwetterlage ein, was die Temperaturen vom 26. Januar bis Anfang Februar auf Höchstwerte von -4 bis +1 Grad zurückgehen lässt. Die höheren Werte sind über dem Nordwesten und den westlich gelegenen Ballungsgebieten zu erwarten. Mit dem Tief ist auch zeitweiliger Niederschlag zu erwarten, der bis auf tiefere Lagen herab als Schnee niedergehen und bis Februar zu winterlichen Wetterverhältnissen führen kann.

Der Durchbruch des Winters bis Februar
Der Durchbruch des Winters bis Februar © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Auf den Punkt gebracht: Schwacher Polarwirbel und eine Rückkehr des Winters

So lautet auch heute wieder das Resümee. Das Blockadehoch kommt und wird mit einer Ostströmung trocken-kalte Festlandsluft nach Deutschland führen. Ob sich bis Februar über Deutschland eine winterliche oder gar frühlingshafte Wetterentwicklung einstellt, hängt davon ab, wie stark das Hoch den Polarwirbel schwächt, ob es zu einem Polarwirbelsplit kommt oder ob sich das Hoch noch völlig anders positioniert.

Welches Wetter wahrscheinlich ist

Die Kontrollläufe stützen vom 14. bis 22. Januar eine für die Jahreszeit deutlich zu warme Wetterentwicklung. Die Anomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert in diesem Zeitraum +4 bis +6 Grad und das momentane Defizit der Temperaturen wird bis zum 22. Januar neutralisiert werden können.

Darüber hinaus bestätigt sich der Abwärtstrend der Temperaturen. So liegt der Temperaturmittelwert in 1.400 Meter Höhe zwischen dem 23. Januar und Anfang Februar zwischen -4 und -7 Grad. Zum Vergleich: für den Flachlandwinter sind Ende Januar Höhenwerte von -5 bis -7 Grad erforderlich, während für Winterwetter ab den mittleren Lagen -3 bis -5 Grad ausreichend sind.

Das ist im Hinblick auf den Flachlandwinter eine knappe Kiste. Bewertet man die Wahrscheinlichkeiten, so hat Winterwetter Anfang Februar bis auf das Flachland herab eine Wahrscheinlichkeit von 50 und für die mittleren Lagen von 67 Prozent. Mit anderen Worten formuliert stützen die Kontrollläufe eine frühlingshafte Wetterentwicklung nicht.

Anmerkung - mit einem möglichen Polarwirbelsplit gerät das bisherige System Polarwirbel unter Druck und muss sich nach dieser Störung reorganisieren. Ein Polarwirbelsplit würde diese Reorganisation erheblich erschweren. Vor diesem Hintergrund verwundern die unterschiedlichen Wetterprognosen der Vorhersagemodelle nicht, zumal sich diese in den kommenden Stunden noch mehrfach in die eine oder andere Richtung verändern können. Die Randfaktoren nehmen dabei wieder eine gewichtigere Rolle ein, auf die wir heute Abend näher eingehen werden.

Ob sich bis Februar Winterwetter wird einstellen können oder nicht, hängt von der Ausgestaltung des Störimpulses in Form eines Blockadehochs ab
Der Wettertrend nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe: Ob sich bis Februar Winterwetter wird einstellen können oder nicht, hängt von der Ausgestaltung des Störimpulses in Form eines Blockadehochs ab © www.meteociel.fr
Temperaturprognose der Wettermodelle für Januar
Tag Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
20. Januar -6 bis +6 Grad +2 bis +4 Grad
24. Januar -7 bis +6 Grad -1 bis +1 Grad
29. Januar -9 bis +9 Grad -1 bis +2 Grad
Diagramm Temperaturen Februar 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Febraur 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Nächste Aktualisierung

  • 20:15 Uhr: Aktualisierung der Wetterprognose Februar an dieser Stelle

Update der Wetterprognose von 20:18 Uhr

Die Wetterprognosen von heute Mittag und heute Abend des amerikanischen Wettermodells bestätigen eine winterliche Witterung Ende Januar und Anfang Februar. Das Hoch positioniert sich zum Wochenende über Skandinavien und sorgt über Deutschland für ruhiges, trockenes und phasenweise auch sonniges oder neblig-trübes Wetter. Die Temperaturen gehen etwas zurück, bleiben mit +2 bis +6 Grad und bei Dauernebel um den Gefrierpunkt schwankend jedoch auf einem für die Jahreszeit zu hohen Niveau.

Azorenhoch mischt sich ein – Wetter kippt auf Nord

Im Zeitraum vom 22. bis 28. Januar dehnt sich das Hoch über Skandinavien weiter nach Norden aus und schwächt den Polarwirbel. Erneut kommt es zu keinem Polarwirbelsplit. Dennoch reicht der Störimpuls aus, um das Azorenhoch aufsteigen zu lassen. Dadurch wird die Frontalzone auf dem Atlantik blockiert und die Grundströmung über Deutschland dreht auf Nord.

Eine hochwinterliche Wetterentwicklung mit etwas Schnee

Im Zuge des Umbauprozesses wird im Zeitraum vom 24. bis 28. Januar ein Kaltlufttropfen von Osteuropa über Deutschland nach Frankreich geführt. Die Temperaturen erreichen am 21. Januar -2 Grad über der Ost- und bis +3 Grad über der Westhälfte. Bis zum 25. Januar sind -5 bis +0 Grad und bis Anfang Februar -9 bis -0 Grad zu erwarten.

Da es sich weiterhin um trockenkalte Festlandsluftmassen handelt, ist bis Februar tagsüber mäßiger und in den Nächten strenger Frost möglich. Der Schneefall hält sich jedoch zurück und kann nur punktuell winterliche Akzente setzen. Verbreitet herrscht Kahlfrost vor.

Bis Februar stellt sich über Deutschland Winterwetter ein
Bis Februar stellt sich über Deutschland Winterwetter ein © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Winterwetter gesichert? Ein Blick auf die Randfaktoren

Auch wenn die Amerikaner im Tagesverlauf zum wiederholten Male eine winterliche Wetterlage berechnet haben, zogen die Europäer nur bedingt mit, bzw. hatten zwischenzeitlich auch frühlingshafte Varianten zu bieten. Die Unsicherheit zeigt sich am Störimpuls in Form eines Hochdrucksystems über Skandinavien, das sich weiter in den Polarwirbel hinein ausdehnt und diesen als Gesamtsystem schwächt.

Im Grunde genommen muss man abwarten, bis sich das Hoch über Skandinavien positioniert hat, um die weiteren Folgen abschätzen zu können. Doch ein negativer AO-Index bestätigt die Schwächung des Polarwirbels bis Anfang Februar. Es gibt kaum noch positive Signale, und einige Varianten erreichen tatsächlich den Minimalwert der Skala.

Damit der Winter jedoch nicht nur mit Frost, sondern auch mit Schnee über Deutschland Einzug halten kann, muss der NAO-Index ebenfalls negativ werden. Der NAO-Index beschreibt das Verhältnis zwischen Islandtief und Azorenhoch, und solange dieser positiv ist, hat der Winter schlechte Karten. Bei einem neutralen Zustand sind die Signale im Hinblick auf den Winter vage. Wird der NAO-Index jedoch negativ, deutet dies auf ein Blocking zwischen Island und Grönland hin. Da sich Hochdrucksysteme im Uhrzeigersinn drehen, würde sich das Strömungsmuster über Mitteleuropa meridionalisieren und kalte Luftmassen arktischen Ursprungs bis an die Alpen führen.

Aktuell ist der NAO-Index neutral, steigt kurz in den positiven Bereich an und sinkt zum 20. November wieder in den neutralen bis leicht negativen Bereich ab. Klare Signale fehlen somit.

Die Clusteranalyse

Ist der NAO-Index eher neutral, lohnt sich der Blick auf die Clusteranalyse. In 22 Prozent der Fälle wird für Anfang Februar ein positiver NAO-Index berechnet, in 34 Prozent ein anhaltendes Blocking über Nordeuropa und in 44 Prozent der Fälle ein negativer NAO-Index. Fasst man die Varianten zusammen, die für den Winter eine gute Grundlage bieten, ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von 78 Prozent.

Fazit: Ob Winter oder nicht, entscheidet der Polarwirbel

Das Resümee der vergangenen Tage bleibt bestehen, daran hat sich nichts geändert. Die Kontrollläufe sind heute Abend jedoch zwiespältig. Über dem Norden werden in 1.400 Meter Höhe Werte von bis zu -7 Grad berechnet, was für Schneefall (wenn Niederschlag kommt) und Dauerfrost bis auf tiefere Lagen ausreichen sollte. Über dem Süden hingegen schwanken die Höhenwerte vom 22. Januar bis Anfang Februar zwischen -2 und -4 Grad. Das reicht nicht für einen Flachlandwinter und macht Winterwetter erst ab den mittleren Lagen optional. Auch hier zeigt sich, wie sehr alles vom Hoch über Skandinavien abhängt.

Wetterprognose des europäischen Wettermodells: Auf Winterkurs

Gerade die Europäer hatten in den vergangenen Tagen immer wieder - teils deutlich - zu warme Varianten berechnet. Der Winter hatte es entsprechend nicht leicht. Heute Abend erfolgte die Korrektur und die Prognose ähnelt nun stark der des amerikanischen Wettermodells. Bis Ende Januar baut sich auf dem Atlantik ein Blocking auf und lässt den NAO-Index negativ werden.

Deutschland, die Schweiz und Österreich liegen am östlichen Hochdruckgradienten in einer nördlichen Grundströmung. Dadurch gehen die Temperaturen zum 22. Januar auf +2 bis +8 Grad und zum 25. Januar über dem Norden und Osten auf -9 bis +0 Grad sowie über dem Westen und Süden auf bis zu +8 Grad zurück. Bis Anfang Februar sinken die Werte über ganz Deutschland auf -10 bis +0 Grad ab.

Somit spiegelt die Wetterprognose des europäischen Wettermodells den Mittelwert aller Kontrollläufe gut wider. Schneefall wird ebenfalls berechnet, tritt jedoch schwerpunktmäßig eher über dem Süden auf, bedingt durch die Grenzwetterlage. Ansonsten ist auch hier verbreitet mit Kahlfrost zu rechnen. Es bleibt im Hinblick auf den Winter spannend. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Mittwochabend.

Der Winter macht sich bis Februar auf den Weg nach Deutschland
Der Winter macht sich bis Februar auf den Weg nach Deutschland © www.meteociel.fr

Wetterdaten Juni 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Juni 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 15,1 °C -0,1 °C -1,2 °C
Sonne (Ø) 94,1 h 47 % 44 %
Niederschlag (Ø) 40,50 mm 46 % 53 %
Wind (Ø) 13,4 km/h
Max. Temp. 30,9 °C Müllheim
Min. Temp. -7,0 °C Zugspitze
Max. Böe 102,2 km/h Lindau (SWN)
Max. 24h Niederschlag 61,3 mm Ruhpolding-Seehaus
Eistage 0.01 100 %
Frosttage 0.03 50 % 150 %
Bodenfrosttage 0.01 4 % 9 %
Sommertage 1.46 25 % 19 %
Hitzetage 0.01 1 % 1 %

Top-10 Extremwerte Juni 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    30,9 16.06.2026 Müllheim Baden-Württemberg
    30,1 16.06.2026 Emmendingen-Mundingen Baden-Württemberg
    30,1 16.06.2026 Freiburg Baden-Württemberg
    29,6 16.06.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg
    29,5 08.06.2026 Kitzingen Bayern
    29,5 08.06.2026 Regensburg Bayern
    29,4 08.06.2026 Möhrendorf-Kleinseebach Bayern
    29,4 16.06.2026 Lahr Baden-Württemberg
    29,2 16.06.2026 Andernach Rheinland-Pfalz
    13,1 16.06.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -7,0 11.06.2026 Zugspitze Bayern
    1,0 15.06.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    1,9 11.06.2026 Großer Arber Bayern
    1,9 16.06.2026 Königshofen, Bad Bayern
    2,0 11.06.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    2,5 11.06.2026 Mittenwald-Buckelwiesen Bayern
    2,7 16.06.2026 Barth Mecklenburg-Vorpommern
    2,9 06.06.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    2,9 12.06.2026 Sohland - Spree Sachsen
    2,9 16.06.2026 Lobenstein, Bad Thüringen
  • Wert Datum Station Bundesland
    61,3 12.06.2026 Ruhpolding-Seehaus Bayern
    59,9 04.06.2026 Redefin Mecklenburg-Vorpommern
    54,3 12.06.2026 Bischofswiesen-Loipl Bayern
    46,1 10.06.2026 Deggenhausertal-Azenweiler Baden-Württemberg
    43,1 02.06.2026 Hötensleben-Barneberg Sachsen-Anhalt
    42,7 02.06.2026 Wittmund-Carolinensiel Niedersachsen
    41,9 12.06.2026 Marktschellenberg Bayern
    39,9 02.06.2026 Balderschwang Bayern
    39,8 12.06.2026 Neuhütten - Spessart Bayern
    39,6 04.06.2026 Lübtheen Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Station Bundesland
    161,8 Ruhpolding-Seehaus Bayern
    160,2 Obere Firstalm - Schlierseer Berge Bayern
    157,5 Bischofswiesen-Loipl Bayern
    155,9 Marktschellenberg Bayern
    152,6 Aschau-Stein Bayern
    137,1 Oberstdorf-Birgsau Bayern
    135,9 Wittmund-Carolinensiel Niedersachsen
    135,0 Ramsau-Schwarzeck - Schmuck Bayern
    131,6 Kreuth-Glashütte Bayern
    125,2 Bischofswiesen-Winkl Bayern
  • Wert Station Bundesland
    0,7 Heilbronn-Klingenberg Baden-Württemberg
    1,0 Dörnick Schleswig-Holstein
    1,4 Friedrichswalde Brandenburg
    1,7 Leonberg-Höfingen Baden-Württemberg
    3,4 Lengefeld-Neunzehnhain Sachsen
    5,5 Schönhagen (Ostseebad) Schleswig-Holstein
    7,6 Zörbig Sachsen-Anhalt
    9,6 Horb-Altheim Baden-Württemberg
    9,6 Lich Hessen
    9,6 Petkus Brandenburg
  • Wert Datum Station Bundesland
    102,2 02.06.2026 Lindau (SWN) Bayern
    101,9 13.06.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    97,2 04.06.2026 Weinbiet Rheinland-Pfalz
    97,2 13.06.2026 Zugspitze Bayern
    90,7 13.06.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    89,3 13.06.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    88,2 04.06.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    87,1 13.06.2026 Greifswalder Oie Mecklenburg-Vorpommern
    85,3 02.06.2026 Gailingen Baden-Württemberg
    85,0 14.06.2026 Büsum Schleswig-Holstein
  • Wert Station Bundesland
    130,7 UFS TW Ems Hamburg
    124,3 UFS Deutsche Bucht Hamburg
    123,8 Weilheim-Bierbronnen Baden-Württemberg
    123,2 Kandern-Gupf Baden-Württemberg
    122,8 Konstanz Baden-Württemberg
    122,7 Dogern Baden-Württemberg
    122,6 Ingolstadt-Manching Bayern
    120,3 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
    120,2 Lüchow Niedersachsen
    119,9 Kreuznach, Bad Rheinland-Pfalz
  • Wert Station Bundesland
    49,5 Deuselbach Rheinland-Pfalz
    50,9 Oberstdorf Bayern
    58,1 Wuppertal-Buchenhofen Nordrhein-Westfalen
    59,2 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen
    60,3 Zugspitze Bayern
    61,2 Schneefernerhaus Bayern
    61,3 Lüdenscheid Nordrhein-Westfalen
    63,1 Mittenwald - Obb. Bayern
    63,2 Schmücke Thüringen
    63,5 Eslohe Nordrhein-Westfalen

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Juni 2026 beträgt 15,1 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell -0,1 °C (91/20 -1,2 °C). Am 16.06.2026 konnte mit 30,9 °C über Müllheim (Baden-Württemberg) die höchste und am 11.06.2026 mit -7,0 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 16,7 °C Berlin. Frischer ist der Juni 2026 mit einem Durchschnittswert von 14,7 °C bisweilen über Thüringen.

Im Juni 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 40,5 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 46 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 7 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 94,1 Stunden ihren Sollwert von 201,2 Stunden zu 47 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 130,7 Stunden über der UFS TW Ems (Hamburg). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 49,5 Stunden über der Deuselbach (Rheinland-Pfalz).

Stand inkl.: 16.06.2026 || Aktualisiert: 17.06.2026 09:00 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

Regenradar
Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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