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Wetter Februar 2026 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Die plötzliche Stratosphärenerwärmung und welche Bedeutung das für den Winter im Februar hat

| M. Hoffmann

Die Vorhersage-Modelle berechneten in den vergangenen Tagen immer wieder ungewöhnlich warme Wetterentwicklungen, bei denen phasenweise auch schon frühlingshafte Temperaturen simuliert wurden. Doch passte das Setup nicht zu den Rahmenbedingungen, erst recht nicht zum Phänomen einer plötzlichen Stratosphärenerwärmung. Heute berechnen die Vorhersage-Modell auch wieder andere Varianten und der Winter ist nicht weit von Deutschland entfernt. Es bedarf nicht viel und der Winter kehrt im Februar nach Deutschland zurück - doch was sind die Auslöser hierfür und wie muss das Setup für Winterwetter aussehen?

Es kündigt sich im Wochenverlauf eine Milderung an, doch ob diese auch im Februar anhält, hängt maßgeblich vom Zustand des Polarwirbels ab © Martin Bloch
Es kündigt sich im Wochenverlauf eine Milderung an, doch ob diese auch im Februar anhält, hängt maßgeblich vom Zustand des Polarwirbels ab © Martin Bloch

Die Frontalzone unterwandert im Moment ein Blockadehoch über den nördlichen Breiten und erreicht mit ihren Ausläufern Deutschland, was heute über Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Westen von Schleswig-Holstein für Schneefall, Schneeregen, Eisregen oder Regen bringen kann. Je weiter der Niederschlag nach Norden zieht, desto mehr geht der Niederschlag als Schnee nieder. Zwischen 0 und 5 cm können dabei zusammenkommen (Schneeprognose || Warnlagenbericht).

Luftmassengrenze mit Schnee, Schneeregen, Eisregen und Regen

Die eine Front zieht am Sonntag nach Norden ab und die nächste nähert sich von Süden. So setzt zum Nachmittag zwischen Baden-Württemberg und Bayern Schneefall ein, der sich nach Norden ausbreitet und auch am Montag noch verbreitet für Schnee, Schneeregen, Eisregen und Regen sorgen kann. Regen und Eisregen kann über dem Nordwesten, über Teilen von Sachsen und Brandenburg sowie südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Nürnberg eine Rolle spielen. Da es sich jedoch um ein kleinräumiges Tiefdruckgebiet handelt, welches sich über Deutschland eindreht, bleiben Details noch abzuwarten, zumal die Temperaturen mit -2 bis +2 Grad um den Gefrierpunkt schwanken und die regionalen Unterschiede noch groß sind (Temperaturprognose). Im Wochenverlauf setzt sich von Südwesten eine Milderung durch, während sich die Frostluft etwa nördlich einer Linie zwischen Bremen und Berchtesgaden noch erhalten kann. Zeitweilige Niederschläge gehen über dem Westen meist als Regen und nach Osten auch als Eisregen, Schneeregen oder Schnee nieder. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Januar.

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