Wettervorhersage - Polarwirbelsplit, Störimpuls und eine Luftmassengrenze mit Schnee und Regen
Eine spannende Wetterwoche steht bevor. Über Deutschland dehnt sich ein Störimpuls aus und sorgt mit einer Luftmassengrenze für nasskalte bis winterliche Wetterverhältnisse. Zeitgleich aber strebt das bisher dominierende Hoch in den Polarwirbel hinein und führt zum Ende der Woche zu einem Polarwirbelsplit, was die Temperaturen über Deutschland weiter sinken lässt.
Eine kleinräumige Störung nähert sich heute von Frankreich Deutschland. Die Bewölkung nimmt weiter zu und ermöglicht nur noch östlich einer Linie von Rostock und München sonnige Momente. Noch am Vormittag setzt über dem Westen Niederschlag ein, der sich bis zum Abend westlich einer Linie von Köln und der Zugspitze nach Osten ausdehnen kann. Die Temperaturen erreichen +2 bis +6 Grad, nach Nordosten sind Werte von +0 bis +4 Grad möglich. Die Schneefallgrenze schwankt von West nach Ost zwischen 800 und 400 Metern. Der Wind kommt schwach aus überwiegend östlichen Richtungen und frischt nach Norden hin phasenweise unangenehm böig auf.
Über Deutschland baut sich eine Luftmassengrenze auf
Die kleinräumige Störung dreht sich vom 11. bis 13. Februar (Di., Mi. und Do.) über Deutschland ein. So ist bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung mit zeitweiligem Niederschlag zu rechnen. Zwischendurch sind – insbesondere nach Norden und Nordosten – auch sonnige Momente möglich. Die Störung führt über dem Süden vergleichsweise warme Luftmassen nach Osten, wodurch die Temperaturen südlich einer Linie von Köln und Dresden auf +2 bis +6 Grad und über Teilen von Bayern und Baden-Württemberg auf +5 bis +10 Grad ansteigen können. Der Niederschlag ist überwiegend in flüssiger Form zu erwarten. Weiter nach Norden sinken die Temperaturen weiter und erreichen mit -2 bis +2 Grad Werte um den Gefrierpunkt. Der Niederschlag kann in diesen Regionen bis in tiefere Lagen als Schnee fallen und teils winterliche Wetterbedingungen mit sich bringen.
Winddrehung auf Nord – kalte Luft strömt in Richtung der Alpen
Die kleinräumige Störung beginnt sich am 14. Februar (Fr.) aufzulösen und sorgt für einen Mix aus Sonne, Wolken und gelegentlichem Niederschlag. Die Temperaturen sinken auch über dem Süden weiter und pendeln sich – wie über dem Rest Deutschlands – auf -2 bis +2 Grad ein. Bei längerer Sonnenscheindauer sind bis zu +5 Grad möglich. Die Schauer können bis in tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer fallen.
Gradientenschwacher Wettermix
Am 15. Februar (Sa.) ändert sich beim Wetter so gut wie nichts. Die Temperaturen schwanken zwischen -2 und +5 Grad. Bei einem Mix aus Sonne und Wolken ist der eine oder andere Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer nicht auszuschließen, wobei die Schauerwahrscheinlichkeit über dem Nordosten höher als über dem Südwesten ist.

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