Wetterbericht: Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauer zum Beginn Woche

Eine verbreitet ruhige und trockene Februar-Woche

Winterliche Wettererscheinungen werden zum Beginn und zum Ende der Woche zu beobachten sein, dazwischen beruhigt sich der Wettercharakter.

Schauerwetter. Die kräftigen Niederschläge der Nacht ziehen nach Osten ab und was nachfolgt ist eine klassische Frontenrückseite, bei der in der Höhe kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt werden. Die zahlreichen Schauer können bis in die späten Vormittagsstunden auf tiefere Lagen herab als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen und ab den mittleren Lagen anfangs noch für winterliche Wetterverhältnisse sorgen. Mit länger andauerndem und ergiebigen Schneefall kann im Stau der östlichen Mittelgebirge und der Alpen gerechnet werden (Schneeprognose). Sonst lässt die Niederschlagstätigkeit nach, die Wolken lockern auf und ein paar sonnige Momente sind möglich. Der Wind bläst kräftig aus nordwestlichen Richtungen und kann über exponierten Lagen und den Küstenregionen für stürmische Windböen sorgen (Windprognose). Die Temperaturen erreichen +2 bis +6 Grad und über dem Westen sind bis +8 Grad zu erwarten.

Über dem Norden etwas Regen

Der Norden von Deutschland wird am 8. Februar (Di.) von einem Tiefdruckausläufer beeinflusst. Nördlich der Linie von Münster und Dresden ist mit etwas Niederschlag zu rechnen, der in Richtung der Küsten nennenswert ausfallen kann. Weiter nach Süden lässt der Niederschlag nach und häufiger kommt die Sonne zum Vorschein. Der Wind bleibt über der Nordhälfte ruppig und kann über den höheren Lagen und den Küsten zu stürmischen Windböen führen. Weiter nach Süden schwächt sich der aus südwestlichen Richtungen kommende Wind weiter ab. Die Temperaturen erreichen milde +4 bis +8 Grad und über dem Westen sind bis +10 Grad möglich.

An den Alpen der Sonnenschein und über den Küsten der Regen

Ein weiterer Tiefdruckausläufer streift am 9. Februar (Mi.) den Norden von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern und sorgt entlang der Küstenregionen für etwas Niederschlag. Abseits der Küsten lässt der Niederschlag nach und südlich der Linie von Köln und Berlin zeigt sich immer wieder einmal die Sonne. Südlich von Stuttgart und München kann der Sonnenschein überwiegen. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen und kann über den Küsten der Nord- und Ostsee böig auffrischen. Die Temperaturen erreichen milde +6 bis +12 Grad.

Ein Regenband überquert Deutschland

Ein schwaches Regenband zieht am 10. Februar (Do.) von Nord nach Süd und erreicht zum Nachmittag eine Linie zwischen dem Saarland und Sachsen und zum Abend das südliche Baden-Württemberg und Bayern. Viel an Niederschlag ist nicht zu erwarten und sonderlich breit ist das Band auch nicht, doch wird es ausreichend sein, um nass zu werden. Der Wind kommt schwach aus westlichen Richtungen und kann über den Küstenregionen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kräftig bis stürmisch auffrischen. Mit etwas Sonnenschein ist am Vormittag über Baden-Württemberg und Bayern und zum Nachmittag in Richtung Nord- und Ostsee zu rechnen. Die Temperaturen erreichen milde +4 bis +8 Grad und über Süddeutschland örtlich bis +10 Grad.

Sonne über dem Norden, Regen über dem Süden

Das Regenband vom Donnerstag führt in der Nacht auf den 11. Februar (Fr.) kühlere Luftmassen nach Deutschland und so gehen die Schauer in den höheren Lagen als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer nieder. Tagsüber verlagert sich die Schaueraktivität auf eine Linie südlich von Stuttgart und München. Oberhalb etwa 800 bis 1.000 Meter geht der Regen in Schnee über. Weiter nach Norden lockert die Bewölkung auf und verbreitet ist mit Sonnenschein zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus nordwestlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad.

Sonnenschein

Am 12. Februar (Sa.) lockert die Bewölkung weiter auf und verbreitet ist ein sonniger Februar-Tag zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen nach einer frostigen Nacht +0 bis +5 Grad.

Nächste Aktualisierung

  • 13:00 Uhr: Aktualisierung der Wetterprognose zum Wetter Winter 2022
  • 20:15 Uhr: Aktualisierung der Winterprognose
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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +5,0 +2,4 +1,1 208,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Februar

Das Wetter zeigt sich im letzten Wintermonat abwechslungsreich. Von kräftigen Schneeschauern bis hin zu frühlingshaften Temperaturen ist alles möglich.

  • Je nachdem, ob sich das Winterhoch im Januar noch halten kann, zeigt sich der Februar ebenfalls hochwinterlich mit reichlich Schnee.
  • Troglagen sind relativ häufig anzutreffen (65%)
  • Zwischen dem 15. und 24. Februar zeigt sich in vielen Fällen eine Kälteperiode (70 %)
  • Im Anschluss wird es häufiger wieder milder

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