Wetter Februar 2021 Wettervorhersage vom 12.02.2021 - Erst eisig, dann milder - in der Übergangsphase Unwetterpotential

Der Winter beginnt in der kommenden Februar Woche zu schwächeln
Der Winter beginnt in der kommenden Februar Woche zu schwächeln

Ein paar sonnige und frostige Wintertage sind zu erwarten, bevor im Verlauf der neuen Woche das Wetter umschlägt und mit einer Milderung das Potential unwetterartiger Wetterereignisse in Form von Schnee und Eisregen ansteigen lässt.

Über dem Osten zeigt sich bei einem Mix aus Nebel-, Hochnebel und Wolken ab und an die Sonne und ganz vereinzelt sind noch ein paar Schneeschauer möglich. Aber auch über dem Südwesten zieht im Tagesverlauf starke Bewölkung auf, doch bleibt es dort trocken. Sonst scheint die Sonne von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Die Temperaturen erreichen -8 bis -2 Grad. Der Wind kommt frisch aus nördlichen bis östlichen Richtungen und über dem Südwesten tritt der Wind stark böig in Erscheinung. Über höheren Lagen sind kräftige Windböen möglich.

Nebliges Februar-Wetter über dem Osten

Über Teile von Brandenburg, Berlin, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt halten sich am 13. Februar (Sa.) dichte Nebel- und Hochnebelfelder den ganzen Tag über. Über dem Rest von Deutschland scheint die Sonne von einem nahezu wolkenlosen Himmel den ganzen Tag über. Der Wind kommt über dem Süden stark böig aus östlichen, sonst schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen -7 bis -1 Grad.

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Frostabschwächung

Am 14. Februar (So.) liegt ein Hochdrucksystem über Deutschland. Nach frühmorgendlicher Nebelauflösung scheint verbreitet die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Nach Osten können sich regionalen Nebelfelder als zäh erweisen, bevor auch dort zum Nachmittag die Sonne zum Vorschein kommen kann. Der Wind kommt schwach und über dem Süden böig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen -4 bis +0 Grad und über dem Westen sind örtlich bis +4 Grad möglich.

Über dem Westen teils Schnee, teils Regen

Wolken ziehen am 15. Februar (Mo.) von Westen auf und trüben den Sonnenschein bis zum Nachmittag westlich der Linie von Rostock und Leipzig ein. Nachfolgend setzt über dem Westen Niederschlag ein, der bei Werten von -1 bis +4 Grad anfangs noch als Schnee, über dem äußersten Westen nachfolgend in (Eis)Regen oder Schneeregen übergehen kann. Viel an Niederschlag ist nicht zu erwarten. Weiter nach Osten bleiben die Werte mit -3 bis +1 Grad verbreitet im frostigen Bereich. Zum späten Abend kommt das Schneefallgebiet - unter Abschwächung - etwas weiter nach Osten voran und erreicht eine Linie von Hamburg und München. Mit Beginn der zweiten Nachthälfte löst sich das Niederschlagsfeld auf. Der Wind kommt schwach aus südöstlichen Richtungen und kann über dem Nordwesten böig auffrischen.

Über dem Westen spürbar milder

Mit starker Bewölkung setzt sich am 16. und 17. Februar (Di. und Mi.) ein Tiefdrucksystem über Deutschland durch und führt über dem Westen mit Temperaturen von +4 bis +8 Grad und örtlich bis +10 Grad deutlich mildere Luftmassen nach Deutschland, die sich zum Mittwoch mit Werten von +0 bis +4 Grad auch über den Osten ausdehnen können. Frostig bleibt es mit Werten von -3 bis +0 Grad noch östlich der Linie von Rostock und Dresden. Das Tief führt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Niederschlagsfeld über Deutschland hinweg, das zum Vormittag den Osten erreichen kann. Anfangs ist noch mit Schnee zu rechnen, doch rasch geht der Niederschlag in Schneeregen oder Regen über. Nur ganz über dem Osten ist mit Schneefall oder Eisregen zu rechnen. Die Niederschläge lassen am Mittwoch über dem Westen und Norden in der ersten Tageshälfte nach, während über dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern länger andauernder und auch ergiebiger Niederschlag möglich ist. Die Schneefallgrenze steigt auf 800 bis 1.200 Meter an.

Erneut frisch zeigt sich die letzte Nacht und sorgte mit -22,9 Grad über Lippstadt-Bökenförde (92 Meter - Nordrhein-Westfalen) für den kältesten Wert, der zugleich für diese Station einen neuen Monatsrekord bedeutet. In den kommenden Nächten bleibt es frostig, doch schwächt sich der Frost nach und nach ab und zum Mittwoch ist verbreitet mit einer frostfreien Nacht zu rechnen. Ob und wie sich eine Milderung über Deutschland nachhaltig durchsetzen kann und was das für den Winter bedeutet, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2021, die heute Abend gegen 20:15 Uhr aktualisiert wird.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Februar

Statistische Wetterwerte für Februar

Das Wetter zeigt sich im letzten Wintermonat abwechslungsreich. Von kräftigen Schneeschauern bis hin zu frühlingshaften Temperaturen ist alles möglich.

  • Je nachdem, ob sich das Winterhoch im Januar noch halten kann, zeigt sich der Februar ebenfalls hochwinterlich mit reichlich Schnee.
  • Troglagen sind relativ häufig anzutreffen (65%)
  • Zwischen dem 15. und 24. Februar zeigt sich sehr häufig eine Kälteperiode (70%)
  • Im Anschluss wird es häufiger wieder milder

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