Deutschland liegt heute im Umfeld eines schwachgradientigen Tiefdruckausläufers in einer labilen Schichtung der Luftmassen. So kommt es bei starker bis wechselnder Bewölkung immer wieder zu Schauern, welche bis in tiefere Lagen in Schnee übergehen können. Der Wind dreht im Tagesverlauf auf nördliche Richtungen und führt mit -1 bis +4 Grad - über dem Westen örtlich bis +6 Grad - kühlere Luftmassen nach Deutschland, wobei die kühleren Werte über dem Norden zu erwarten sind. Zwischen den Schauern ist auch immer wieder mal Zeit für kurze sonnige Momente.

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Der Februar 2018 wird kälter

Am 4. Februar dreht der Wind auf nördliche Richtungen und führt Luftmassen arktischen Ursprungs nach Deutschland. So sinken die Temperaturen vom Sonntag mit -2 bis +3 Grad bis zum 8. Februar auf -4 bis +2 Grad ab. In den Nächten ist verbreitet mit strengem Frost von -9 bis -2 Grad zu rechnen - über Schnee und bei Aufklaren können die Temperaturen auch unter die -10 Grad Marke abfallen. Der schwache bis mäßige Wind dreht zum Start in die neue Februar-Woche auf östliche bis nordöstliche Richtungen.

In der neuen Februar-Woche nehmen die sonnigen Anteile über dem Norden zu und mancherorts ist die Ausbildung einer Schneedecke möglich
In der neuen Februar-Woche nehmen die sonnigen Anteile über dem Norden zu und mancherorts ist die Ausbildung einer Schneedecke möglich

Schnee im Februar?

Die Luftmassen aus nordöstlichen Richtungen sind zum einen trocken und zum anderen fehlt die Dynamik für richtig kräftige Schneefälle in den ersten Februar-Tagen. So werden die Winterfreunde sich mit ein paar Schneeschauern zufrieden geben müssen. Hier und da ist auch mit der Ausbreitung einer Schneedecke von 0,5 bis 5 cm zu rechnen - viel an Niederschlag ist aber nicht zu erwarten. Für den Süden sieht die Wetterentwicklung hinsichtlich des Schneefalls noch etwas interessanter aus und hängt sehr stark mit der Zugbahn und der Entwicklung eines Italientiefs zusammen. Veränderungen sind vom 6. bis 8. Februar noch möglich. Aktuell werden für den Süden von Baden-Württemberg und Bayern auch länger andauernde Niederschläge berechnet, welche zumeist als Schnee niedergehen können.

Februar-Sonne

Mal ganz abgesehen von der Entwicklung des Italientiefs, so setzt sich die Sonne etwa nördlich der Mittelgebirge nach örtlicher Nebelauflösung immer häufiger durch und kann vom Dienstag bis Donnerstag auch für längere Zeit zum Vorschein kommen. Weiter nach Süden bleibt es zum derzeitigen Stand häufiger stark bewölkt, teils auch trüb. Sollte das Italientief weiter östlich nach Norden ziehen, so ergeben sich auch für den Süden vermehrt sonnige Anteile.

Wie der Winter sich darüber hinaus entwickeln kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter.

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