Der Sonntag zeigt sich heute die meiste Zeit über stark bewölkt, wenngleich über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern noch ein paar sonnige Wolkenlücken möglich sind. Bei einem auffrischenden und in Böen starken bis mäßigen - örtlich über dem norddeutschen Flachland auch stürmischen Wind - sind nördlich der Mittelgebirge vereinzelte Niederschläge möglich, welche zum Abend über dem Norden auch kräftiger ausfallen können. Südlich der Linie von Köln und Dresden kann es weitgehend trocken bleiben. Die Temperaturen erreichen +5 bis +10 Grad und können über dem Nordwesten örtlich bis auf +12 Grad ansteigen.

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Unbeständig und windig

Zum Start in die neue Woche bleibt es über dem Norden windig und in Richtung der Küstenregionen sind auch stürmische Windböen nicht auszuschließen. Begleitet wird der Wind von einem kräftigen Niederschlagsband, welches zum Nachmittag über dem Norden und zum Abend über den Mittelgebirgen für Niederschläge sorgen kann. Weiter nach Süden bleibt es weitgehend trocken und über dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern ist auch für längere Zeit Sonnenschein möglich. Die Temperaturen bleiben mit +6 bis +12 Grad für die Jahreszeit viel zu warm.

Am Dienstag ist bei einem Mix aus Sonne und Wolken nur vereinzelt mit etwas Niederschlag zu rechnen - viel ist nicht zu erwarten und begrenzt sich meist auf die Regionen zwischen einer Linie von Stuttgart und München. Voraussichtlich südlich der Donau bleibt es die meiste Zeit über stark Bewölkung, teils auch neblig-trüb, während weiter nördlich auch häufiger mal die Sonne zum Vorschein kommen kann, bevor sich zum Nachmittag die Bewölkung von Nordwesten her wieder verdichten kann. Die Temperaturen gehen mit einem über dem Süden schwachen und über dem Norden mäßigen Wind aus nordwestlichen Richtungen auf +4 bis +8 Grad zurück.

Dicker Pflatschenschneefall könnet Anfang Februar die mittleren Lagen weiß werden lassen
Dicker Pflatschenschneefall könnte Anfang Februar die mittleren Lagen weiß werden lassen

Turbulenter Wetterwechsel in den Februar

Am 31. Januar und 1. Februar zieht ein Tiefdrucksystem von der Nordsee über die Ostsee und beeinflusst auf seinem südlichen Gradienten auch das Wetter über Deutschland. So nimmt der Wind weiter an Intensität zu, was an beiden Tagen verbreitet für stürmische Windböen sorgen kann. Über den exponierten Lagen und entlang der Küstenregionen kann in Böen auch schwerer Sturm nicht ausgeschlossen werden. Vorderseitig werden am 31. Januar mit +4 bis +8 Grad und über dem Süden örtlich bis +10 Grad nochmals milde Luftmassen nach Deutschland geführt, doch mit Abzug des Tiefdrucksystems gelangt Deutschland auf die kühle Rückseite, was die Werte zum Start in den Februar auf +0 bis +6 Grad zurückgehen lassen kann. Die Niederschläge gehen bis in tiefere Lagen in Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer über.

Schneeschauer: Nasskaltes Februarwetter

Am 2. Februar ist noch mit einem ruhigen Wettercharakter zu rechnen. Hier und da sind ein paar Schauer möglich, welche bei +0 bis +5 Grad bis in tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer niedergehen können. Ab den späten Nachmittagsstunden verdichtet sich aber die Bewölkung von Nordwesten und nachfolgend setzt Niederschlag ein.

Stürmisches und mildes Wetter

Für den 3. und 4. Februar gibt es in den Simulationen der Wettermodelle noch erhebliche Unsicherheiten in der detaillierten Wetterentwicklungen. Zum aktuellen Stand kann sich am 3. und 4. Februar ein weiteres Tiefdrucksystem zwischen der Nord- und Ostsee positionieren und mit entsprechender Dynamik für einen kräftigen Wind sorgen, welcher auch das Potential für Extremwindereignisse hat. Der Wind führt im kurzen Abstand rasch mildere und kühlere Luftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen am 3. Februar auf +5 bis +10 Grad und am 4. Februar mit entsprechender Rückseite auf +3 bis +8 Grad zurückgehen lassen kann.

Kann sich darüber hinaus der Winter durchsetzen? Darauf gehen wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter näher ein, welche heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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