Die Milderung setzt sich mit Werten zwischen +4/+8 Grad über dem Westen und mit -1/+4 Grad über dem Südosten bis Ende Januar weiter durch. Dazu wird es voraussichtlich ab Samstagabend über den Gebieten nördlich der Linie Köln -Dresden zunehmend unbeständiger, wobei die Niederschlagsintensität als leicht bis allenfalls mäßig bewertet werden kann. In den Nächten schwächt sich der Frost über dem Süden weiter ab und die Regionen über dem Westen und Nordwesten könnten weitgehend frostfrei bleiben.

Der Winter ist auf dem Rückzug. Der Grund hierfür ist ein "Frontenkampf" zwischen der atlantischen Frontalzone und dem Kontinentalhoch, bei dem Deutschland, Österreich und die Schweiz zunächst mit einer südlichen Anströmung der Luftmassen noch genau dazwischen liegen können.

Das europäische Wettermodell hält den "Frontenkampf" auch im Zeitraum vom 1./4. Februar aufrecht. So sind bei mäßig milden Temperaturen von +2/+7 Grad zeitweilig - meist leichte - Niederschläge zu erwarten, welche über dem Westen häufiger auftreten und nach Osten an Intensität nachlassen können. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 1.500 und 2.100 Meter.

Das amerikanische Wettermodell berechnet eine ganz ähnliche Variante, jedoch liegt die atlantische Frontalzone wenig hundert Kilometer weiter östlicher, was über Deutschland ein mehr an Niederschlag bringen kann. So werden etwa nördlich der Linie Schwarzwald - Berlin bis zum 4. Februar Niederschlagssummen zwischen 3-10 l/m² in Aussicht gestellt, während es südlich der Linie mit 0-3 l/m² deutlich weniger Niederschlag geben kann. Die Temperaturen werden im Bereich zwischen +3/+8 Grad über Ost- und zwischen +5/+12 Grad über Westdeutschland berechnet.

Das zeigt, dass die atlantische Frontalzone mehr Anläufe braucht, um das Wetter über Mitteleuropa nachhaltig beeinflussen zu können. Dabei braucht die Natur den Niederschlag dringend. Denn nicht nur der Grundwasserpegel ist nach den trockenen Dezember und Januar sehr niedrig, sondern auch die Flusspegel erreichen einen Tiefststand. Ob sich der hohe Luftdruck im ersten Februar-Drittel behaupten kann und wie die Chancen auf eine neuerliche Rückkehr des Winter stehen, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Winter, welcher heute Abend gegen 20:45 Uhr aktualisiert wird.

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Die ersten Plusgrade werden über Süddeutschland nach Nebelauflösung schon örtlich am Freitag erreicht werden können und bis zum Sonntag kann es mit +0/+4 Grad über dem Osten und +4/+8 Grad über dem Westen schon verbreitet frostfrei werden. Zu den ansteigenden Temperaturen gesellt sich am Sonntag auch Niederschlag, welcher mit einsetzendem Regen oder Eisregen auf dem gefrorenen Boden noch für erhebliche Glätte sorgen könnte. Sinken die Temperaturen in den Nächten über dem Süden am Donnerstag und Freitag noch auf -12/-7 Grad und über dem Norden auf -5/0 Grad ab, so verlagert sich in der Nacht auf Samstag und Sonntag der Nachtfrost auf die Regionen etwa östlich der Linie Hamburg - Bodensee (Details s. Wetter Januar 2017).

Zum Start in die neue Woche setzt sich an den letzten beiden Januar-Tagen voraussichtlich die Milderung weiter durch, so dass bei einer leichten Niederschlagsneigung die Werte bis zum Dienstag auf +6/+12 Grad über dem Westen und +1/+5 grad über dem Osten ansteigen könnten. Die Betonung liegt auf "könnten", da im Detail die Warmluftzufuhr von beiden Wettermodellen noch unterschiedlich interpretiert wird. So berechnet das europäische Wettermodell die Gradientenstruktur weiterhin schwach, was in einigen Regionen die Temperaturwerte im Bereich der 0 Grad belassen könnte. Erfahrungsgemäß verläuft so eine Milderung typischerweise in drei Etappen. Die erste Front bringt mit Niederschlag den ersten Schwall milder Luft, welche jedoch rasch abkühlen und die kalte Luft nicht vollständig ausräumen kann, erst das zweite und dritte Tiefdrucksystem machen die Milderung mit weitern Niederschlägen durchgreifend und auch nachhaltig.

Das amerikanische Wettermodell berechnet diese rasche Abfolge von Tiefdrucksystemen Ende Januar bis zum 4. Februar, was die Milderung mit weiteren Niederschlägen bis in höhere Lagen nachhaltig macht. So könnte sich das Tauwetter bis in Lagen von 1.500 - 2.000 Meter durchsetzen. Über die Stärke des Tauwetters wird zum einen der Wind und zum anderen die Niederschläge entscheidend sein. Aktuell berechnet das amerikanische Wettermodell Anfang Februar einen zunehmenden Wind, welcher vor allem über exponierten Lagen und entlang der Küste in Böen auch stürmisch sein kann. Die Niederschlagserwartung ist aber eher als gering einzustufen und kann vor allem an der Alpensüdseite für einiges an Niederschlag sorgen. Die Grundvoraussetzungen für eine typische Föhnwetterlage sind also gegeben und blickt man auf die Maximaltemperaturen Anfang Februar, so zeigen sich die höchsten Werte mit +8/+14 Grad nördlich der Mittelgebirge, nördlich des Schwarzwaldes und nördlich der Alpen.

Anders bleiben hingegen die Berechnungen des europäischen Wettermodells. Zwar sorgt auch nach dieser Simulation die herannahende atlantische Frontalzone für eine Winddrehung aus südliche Richtung mit nachfolgender Milderung, allerdings weicht das Hochdrucksystem über dem östlichen Kontinent nicht so schnell zurück und stellt sich gegen die Frontalzone. Deutschland, Österreich und die Schweiz können somit zwischen den Fronten liegen, wobei der Hochdruckeinfluss stärker als wie nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells sein könnte. Mit anderen Worten: Milderung ja, aber mit weniger Wind und einer geringeren Niederschlagsneigung.

Es ist zum heutigen Stand sehr wahrscheinlich, dass sich die Milderung in den ersten Februar-Tagen in ganz Deutschland durchsetzen kann. Deutlicher zeigt sich der Trend anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-2) / normal (-1/+4) / zu warm (>+5), welcher am 1. Februar bei 5/25/70 und am 4. Februar bei 0/25/75 liegen kann. Das mögliche Temperaturspektrum erstreckt sich am 1. Februar von +0/+12 Grad (Mittelwert: +4 Grad über dem Osten und bis +8 Grad über dem Westen) und am 4. Februar zwischen +1/+13 Grad (Mittelwert: +4 Grad über dem Osten, +7 Grad über dem Norden, sonst zwischen +7/+9 Grad). Das ist relativ eindeutig. Ob und wie die Milderung sich im ersten Februar-Drittel festigen kann, oder ob das nur eine vorübergehende "Pause" des Winters sein kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Winter 2017, welcher heute Abend gegen 20:45 Uhr nochmals aktualisiert wird.
Bis zum kommenden Wochenende steht nach den Simulationen der Wettermodelle der Fahrplan fest: es bleibt bei einem Mix aus Wolken, Nebel und Sonnenschein weitgehend trocken und es wird auch langsam milder. Bereits am Samstag könnten dann weite Teile von Deutschland vom Dauerfrost befreit sein. Der Winter schwächt sich ab.

Und damit enden auch schon wieder die Gemeinsamkeiten der Wettermodelle. Das amerikanische Wettermodell berechnet zum Sonntag den Durchbruch der atlantischen Frontalzone mit einem Tiefdruckzentrum zwischen England und Skandinavien bis über Deutschland. So kann der Wettercharakter unbeständiger, milder und auch windiger werden. Potential für Starkwindereignisse ist bis Ende Januar jedenfalls gegeben.

Anders sind die Berechnungen des europäischen Wettermodells. Das Kontinentalhoch gibt sich nicht so leicht "geschlagen" und strebt nach kurzen Rückzug bereits zum Sonntag wieder nach Westen in Richtung Skandinavien, so dass Deutschland bis Ende Januar im gradientenschwachen Umfeld verbleiben könnte. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass die Frontalzone mit teils kräftigen Niederschlägen nicht bis nach Deutschland vorankommen und stattdessen bis Ende Januar über Deutschland zu einem ruhigem und zu Nebel und Hochnebel neigenden Hochdruckwetter führen kann. Die Temperaturen könnten am Freitag und Samstag kurzweilig in den positiven Bereich ansteigen, darüber hinaus bis Ende Januar aber über den Gebieten mit Schnee wieder in den Dauerfrostbereich absinken. Der Taupunkt sollte über den Gebieten mit Schnee weitgehend negativ sein, was das Abschmelzen der Schneedecke über weite Teile von Süddeutschland verzögern könnte.

Die simulierte Ausdehnung des Hochdrucksystems vom europäischen Wettermodell in Richtung Skandinavien kann gegenüber den letzten Tagen als Kehrtwende bezeichnet werden. Denn mit dieser Ausdehnung sorgt das Hochdrucksystem für einen Störimpuls gegenüber der atlantischen Frontalzone, was diese Anfang Februar südlicher verlaufen lassen könnte, letztlich aber - zumindest zum heutigen Stand - die Milderung nur in den Februar hinein verzögern könnte. Aber es zeigt eben auch, dass ein stringenter West-/Südwestdrift, so wie es das amerikanische Wettermodell simuliert, nicht unbedingt eintreten muss.

Das amerikanische Wettermodell berechnet vom 1./3. Februar eine weitere Abfolge von Tiefdrucksystemen, welche auf Mitteleuropa zusteuern und Vorderseitig sehr warme Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz führen können. Simuliert werden bspw. für den 3. Februar Werte, welche zwischen +4/+8 Grad, örtlich bis +10 Grad erreichen können.

Im Kern geht es heute aber gar nicht um die Frage ob mild oder nicht, sondern vielmehr darum, ob die Veränderung der Großwetterlage auf West-/Südwest gelingt, oder ob sich noch andere Varianten durchsetzen können. Die Kontrollläufe jedenfalls weisen bis zum 3. Februar kaum Varianten aus, welche für eine winterliche Großwetterlage sprechen. So liegt der Mittelwert der Temperaturen in knapp 1.500 Meter Höhe bis zum 3. Februar zwischen 0/+5 Grad und das Temperaturspektrum erstreckt sich in tieferen Lagen bspw. am 3. Februar zwischen -4/+12 Grad bei einem Mittelwert von +8 Grad über dem Westen, +5/+6 Grad über dem Norden und Süden und +1/+2 Grad über dem Osten. Betrachtet man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-2) / normal (-1/+4) / zu warm (>+5), so liegen diese am 30. Januar bei 25/45/30 und am 3. Februar bei 10/40/50. Das sah zwar vor ein paar Tagen noch deutlich milder aus, bestätigt aber auch heute den Trend zu einer Milderung in den ersten Februar-Tagen. Nichtsdestotrotz darf die Milderung - auch Aufgrund der Berechnungen des europäischen Wettermodells noch in ihrem Ablauf in Frage gestellt werden. Was über dem 3. Februar hinaus für Wetterentwicklungen möglich sind, klären wir gegen 17:00 Uhr in einen neuen Wettertrend zum Wetter Winter, welche heute Abend gegen 21:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.
Die Woche wird bis einschließlich Freitag - vor allem über dem Süden und Osten - noch verbreitet vom Dauerfrost beeinflusst werden, während es über dem Norden und Westen allmählich milder werden kann. So sind bis zum kommenden Samstag über dem Westen +1/+6 Grad und über dem Osten -2/+2 Grad zu erwarten. Über dem Norden sind mit -1/+4 Grad bereits heute schon mildere Werte zu erwarten und verändern sich bis zum Samstag kaum. Besonders in den Nächten kann es mit -5/0 Grad über dem Norden und -12/-7 Grad über dem Süden - örtlich bis -18 Grad - eisig bleiben. Etwas Niederschlag ist heute über den Gebieten nördlich der Mittelgebirge in Form von Sprühregen, gefr. Sprühregen oder Schneegriesel möglich, sonst bleibt es bei einem Mix aus Sonne, Wolken und teils zähen Nebelfeldern bis zum Samstag weitgehend trocken (Details s. Wetter Januar).

Die für tiefere Lagen über dem Süden und Osten von Deutschland winterliche Inversionswetterlage hält sich also noch etwas länger, bevor im Zeitraum vom 28./31. Januar die Milderung langsam aber stetig weiter nach Osten voranschreiten könnte. Die berechneten Werte liegen bspw. am 31. Januar zwischen +4/+8 Grad über dem Norden und +2/+6 Grad über dem Süden. Der Grund für die langsam sich auch in tieferen Lagen durchsetzende Milderung ist die bodennah zunehmende Anströmung der Luftmassen aus südlichen bis südwestlichen Richtungen, welche für eine Durchmischung sorgen können.

Geht es nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells, so kommt die Grundströmung aus südwestlichen Richtungen bei einem insgesamt zunehmenden Wind, welcher Ende Januar über dem Norden für die ersten stürmischen Windböen verantwortlich sein könnte. Das europäische Wettermodell berechnet ebenfalls eine südliche bis südwestliche Anströmung, jedoch ist der Hochdruckeinfluss über Deutschland noch größer zu bewerten, was die durchgreifende Milderung über den östlichen Landesteilen weiter verzögern könnte. Demnach bis zum 31. Januar nur schwachwindig bei einer geringen Niederschlagserwartung.

Der Ablauf ist bei beiden Wettermodellen weitgehend derselbe und stützt die seit Tagen berechnete Umstellung der Großwetterlage Ende Januar / Anfang Februar. Das amerikanische Wettermodell berechnet einen sehr kräftigen Kaltluftvorstoß beginnend zum 28. Januar über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland, was die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik ansteigen lässt. In raschen Abständen gelangen die Tiefdrucksysteme nach Mitteleuropa und können somit bereits zum Ende Januar für die durchgreifende Milderung sorgen. Diese kann sich vom 1./3. Februar mit teils kräftigen Niederschlägen sogar noch etwas intensivieren und gleichzeitig das Potential für Starkwindereignisse Anfang Februar erhöhen.

Es sei aber auch angemerkt, dass eine länger anhaltend winterliche Hochdruckphase einiges an Energie beanspruchen, um aus Mitteleuropa vertrieben werden zu können. Kaltluft ist "zäh" und erhält sich unter bestimmten Voraussetzungen auch selbst. Die Berechnungen des amerikanischen Wettermodells haben durchaus das Potential, um den Wetterwechsel herbei zu führen. Es gab aber auch schon Fälle, wo genau so ein simulierter Wetterwechsel ins Leere lief - da waren die Grundvoraussetzungen aber auch anders. Insofern bleiben die Berechnungen der Milderung Anfang Februar der Wettermodelle eine durchaus plausible Entwicklung.

Die Variationen reichen Anfang Februar von einer Patt-Situation zwischen dem Hochdrucksystem über Osteuropa und der atlantischen Frontalzone, was über Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einer milden südlichen Anströmung zu relativ ruhigen Wetter führen kann. Die andere Variante zeigt sich im Durchbruch der atlantischen Frontalzone über Mitteleuropa mit "Vollwetter" (Wind, Regen, mäßig mild mit Potential für Starkwindereignisse). Die Kontrollläufe stützen Anfang Februar die Milderung. So liegt das Temperaturspektrum am 3. Februar zwischen -6/+12 Grad bei einem Mittelwert von +1 Grad über dem Osten, +5 Grad über dem Süden und Norden und +7 Grad über dem Westen. Die Niederschlagsneigung wird im Zeitraum vom 29. Januar bis zum 3. Februar als schwach bis mäßig berechnet. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Winter, welcher heute Abend gegen 20:45 Uhr nochmals aktualisiert wird.
Hoher Luftdruck sorgt auch in der kommenden Woche noch für verbreitet ruhiges und ab den mittleren Lagen häufig auch für sonniges Wetter, während in tieferen Lagen häufig Nebel und über Norddeutschland zeitweilig auch stärkere Bewölkung vorzufinden ist. Geringfügiger Niederschlag ist am Montag und Dienstag etwa nördlich der Mittelgebirge zu erwarten, welcher sowohl als Sprühregen, gefr. Sprühregen oder auch als Schneegriesel niedergehen kann. Die Temperaturen steigen bis zum Mittwoch über den Gebieten nördlich der Mittelgebirge meist auf +0/+4 Grad und erreichen südlich davon -5/0 Grad, entlang des Rheingrabens sind auch bis +2 Grad möglich. Bis zum Freitag sind mit +0/+4 dann fast in ganz Deutschland positive Werte zu erwarten. In den Nächten ist über dem Norden leichter bis mäßiger und über dem Süden weiterhin strenger Frost von bis unter -10 Grad zu erwarten.

Betrachtet man die Großwetterlage zum kommenden Freitag, so verlagert das bis dahin dominante Hochdrucksystem seinen Schwerpunkt über das südöstliche Europa. Über den Azoren liegt das Azorenhoch und mit Hilfe des Kaltluftzustromes beginnt die atlantische Frontalzone auf dem Atlantik aktiver zu werden. In Folge dessen gelangt Deutschland, Österreich und die Schweiz zunehmend in den Einflussbereich einer südwestlichen und damit milder werdenden Grundströmung. Nach den heutigen Berechnungen könnten zum 29. Januar die ersten Tiefdrucksysteme Deutschland erreichen und bis zum 31. Januar für einen unbeständigen Wettercharakter sorgen. Wie bei Südwestwetterlagen üblich, ist über dem Nordwesten eine höhere Niederschlagsneigung als über dem Südosten zu erwarten. Die Temperaturen können weiter ansteigen und bis zum 31. Januar Werte zwischen +3/+7 Grad über dem Süden und +5/+10 Grad über dem Norden erreichen und die Nächte wären nach den aktuellen Simulationen weitgehend frostfrei. Der Wind kann vom 29./31. Januar nördlich der Mittelgebirge an Intensität zunehmen und entlang der Küste in Böen auch stürmisch werden.

Mit anderen Worten verabschiedet sich der Hochwinter Ende Januar und die Frage bleibt - wie wird das Wetter im Februar? Nach beiden Wettermodellen strömen über dem östlichen Kanada auch Anfang Februar Kaltluftmassen in Richtung Neufundland und sorgen somit für Energienachschub um die Tiefdruckrinne zwischen Neufundland, Island/England und Skandinavien aufrecht zu erhalten. Mögliche Strömungsmuster wären über Deutschland vom 1./3. Februar mild Südwest bis mäßig mild West. Mit hoher Wahrscheinlichkeit aber unbeständig, windig und in der Gesamtbewertung ist mit Tauwetter bis in höhere Lagen zu rechnen.

Die Kontrollläufe stützen die nachhaltige Milderung mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 30. Januar zwischen -6/+11 Grad (Mittelwert: +0 Grad über dem Osten, +3 Grad über dem Süden und +5/+6 Grad über dem Westen und Norden) und am 3. Februar zwischen -1/+11 Grad (Mittelwert: +3 Grad über dem Osten, +5 Grad über dem Norden und Süden und +8 Grad über dem Westen). Die Temperaturen in ca. 1.500 Meter Höhe liegen zwischen +1/+4 Grad, was das Tauwetter Ende Januar und in den ersten drei Februar-Tagen auch bis in die höhere Lagen bringen kann. Wie es darüber hinaus mit dem Winter weitergehen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter Winter.