Die Westwetterlage setzt sich in den kommenden Stunden zunehmend durch und wird ihren vorläufigen Höhepunkt am Samstag / Sonntag erreichen (s. Wettervorhersage Januar). Die Temperaturen sind für die Jahreszeit zu mild und bereits jetzt schon zeigt der Temperaturmittelwert für Januar mit einer Abweichung von etwa +0,7 Grad positive Werte - daran wird sich bis Ende Januar nichts mehr ändern, so dass der Janaur gegenüber dem langjährigen Mittelwert ein ebenfalls zu warmer Wintermonat werden sollte.

Die Westwetterlage hält sich auch noch in den ersten Februar-Tagen und kann an Intensität noch etwas zulegen. So ist zum Start in die neue Woche ebenfalls mit Starkwindereignissen zu rechnen, wobei Extremwindereignisse über exponierten Lagen, sowie entlang der Küste von Nord- und Ostsee zum heutigen Stand nicht auszuschließen sind. Der Wettercharakter selbst bleibt unbeständig und die Temperaturen können am Montag +8/+12 Grad, örtlich auch bis +14 Grad erreichen und gehen am Dienstag auf +6/+11 Grad zurück.

Gegenüber den letzten Tagen hat sich für den Zeitraum 3./5. Februar eine kleine Veränderung ergeben. Dem Azorenhoch gelingt es, einen Hochdruckkeil in Richtung Mitteleuropa zu schieben, so dass Deutschland am östlichen Rand der Hochdruckgradienten liegt und somit aus nordwestlichen Richtungen kühlere Luftmassen nach Deutschland führen kann. So lässt der Wind und die Niederschläge nach und die Temperaturen sinken vom 3. Februar mit +6/+9 Grad bis zum 5. Februar auf +1/+7 Grad ab und in den Nächten ist wieder leichter Frost möglich. Aufgrund zur Hochdrucknähe ist kaum mehr mit Niederschlägen zu rechnen, wobei örtlich der eine oder andere Schnee-, Schneeregen-, Graupel- oder Regenschauer nicht auszuschließen ist.

Es wird langsam wieder etwas kühler und die Kontrollläufe stützen diesen Entwicklungstrend mehrheitlich. Ob ein erneuter Wetterumschwung darüber hinaus möglich ist, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Winter.

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