Nasskalt in tieferen Lagen, teils winterlich ab den mittleren Lagen - so geht das Wetter im Januar 2015 voraussichtlich zu Ende. Für Anfang Februar zeigt sich sowohl nach dem amerikanischen als auch europäischen Wettermodell am Sonntag und Montag zunächst noch das gleiche nasskalte Muster im Westen und Nordwesten, so dass dort die Schneefallgrenze zwischen 200-400 Meter schwanken kann. Mit jedem Kilometer in Richtung Südosten steigen die Temperaturen tagsüber kaum mehr über die +0 Grad Grenze, so dass dort die Niederschläge bis in tiefere Lagen in Schnee übergehen können. Der Grund hierfür ist ein Tiefdruckwirbel über Skandinavien, welche seine Gradienten in Trogform bis über die Mittelmeerregion ausweiten kann. Im Zusammenspiel mit einem aufkeilenden Azorenhoch über dem Atlantik dreht die Strömung über Mitteleuropa von West-Ost auf Nord-Süd. Mit Winddrehung kann die Nordsee die bodennahen Luftschichten erwärmen, so dass im Norden bis zum 5. Februar die nasskalten Witterungsbedingungen mit höherer Wahrscheinlichkeit anhalten können. Anders die Situation etwa südlich der Mittelgebirge, wo wiederholte Niederschläge bei Temperaturen zwischen -3/+1 Grad bis in tiefere Lagen als Schnee niedergehen können und in Lagen ab 200-400 Meter mit Neuschneezuwachs zu rechnen ist. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe simuliert bspw. am 1. Februar mögliche Tageswerte zwischen -3/+4 Grad (Mittelwert: +1/+2 Grad im Norden und Westen und -1/0 Grad im Süden und Osten) und am 5. Februar zwischen -6/+5 Grad (Mittelwert: -2 Grad im Süden und Osten, +0 Grad im Westen und +2 Grad im Norden). Zusammenfassend bestätigt sich auch heute mit höherer Wahrscheinlichkeit eine nasskalte Witterungsphase in den ersten Februar-Tagen in tieferen Lagen im Norden (Schneefallgrenze um 200-300 Meter schwankend), während etwa südlich der Mittelgebirge der Winter langsam aber stetig bis in tiefere Lagen absinken kann. Ob der Winter sich im ersten Februar-Drittel manifestieren kann, oder nur eine vorübergehende Erscheinung ist, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Winter.

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