Wetter Februar 2015 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Februar 2015 - Wetterprognose vom 29. Januar

  • M. Hoffmann
Bis Ende Januar kann der Winter örtlich auch wieder bis in tiefere Lagen vorbeischauen, allerdings bleibt der Temperaturcharakter mit -0/+4 Grad überwiegend nasskalt geprägt. Für Anfang Februar bestätigt sich der Trend der letzten Tage. So verändert sich das Zirkulationsmuster zunehmend von West-Ost auf Nord-Süd und meridionalisiert dabei. Somit können aus nördlichen Richtungen weiter kühlere Luftmassen advehiert werden. Die Wettermodelle simulieren dabei eine ansteigende Niederschlagstendenz von Nord nach Süd, so dass insbesondere im Süden und Osten bis zum 5. Februar bis in tiefere Lagen hinab mit einer Schneedecke zu rechnen ist. Die Tagestemperaturen steigen im Norden und Westen am 1. Februar noch auf +0/+3 Grad, können aber im Süden bereits um die 0 Grad herum liegen. Bis zum 5. Februar sinken die Tageswerte im Norden und Westen auf -0/+2, an der Küste auch auf bis +3 Grad und etwa südlich der Linie Köln - Usedom ist mit Werten um 0 Grad vielerorts mit Dauerfrost zu rechnen. Die simulierten Niederschlagssummen im Zeitraum 1./5. Februar liegen im Norden zwischen 1-10 l/m² und etwa südlich der Mittelgebirge zwischen 10-20 l/m² - je nach Höhenlage ist dort, zum heutigen Stand, mit ordentlichen Neuschneezuwachs zu rechnen (über den Alpen und am Schwarzwald z.T. bis 60-100 cm). Die Kontrollläufe bestätigen diesen durchaus winterlichen Trend. So liegt das Temperaturspektrum am 1. Februar zwischen -3/+4 Grad (Mittelwert: 0 Grad im Süden und Osten, +1 Grad im Westen und Norden) und am 5. Februar zwischen -6/+1 Grad (Mittelwert: -4 Grad im Süden, -2 Grad im Osten, -1 Grad im Westen und +1 Grad im Norden). Ob der Winter sich darüber hinaus manifestieren kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Winter.

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Wetter im Februar 2015 - Wetterprognose vom 28. Januar

  • M. Hoffmann
Die Großwetterlage für Anfang Februar ist in den Simulationen der Wettermodelle klar definiert. So liegt über dem Atlantik das Azorenhoch in "aufrechter" Form und kann sich von den Azoren bis nach Island/Grönland erstrecken. Gleichzeitig befindet sich über dem über der Nord- und Ostsee ein markanter Tiefdruckwirbel, welcher im Zusammenspiel mit dem Azorenhoch in den ersten Februar-Tagen einen Trog Mitteleuropa initialisieren kann. In Folge daraus können bis zum 5. Februar sukzessive kühlere Luftmassen aus nördlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden. Der Winter kann somit von den mittleren Langen langsam auch bis in tiefere Lagen absinken, wobei die Schneefallgrenze schon am Sonntag bei Temperaturen von +0/+3 Grad im Norden und -1/+1 Grad im Süden bis in die Niederungen absinken kann - ob er dort aber liegen bleiben wird, ist zum heutigen Stand fraglich. Am 2. Februar bleibt es etwa nördlich der Mittelgebirge bei nasskalten Wetter mit etwas Schneefall, Regen oder auch Schneeregen, wobei oberhalb etwa 400-500 Meter der Schnee auch liegen bleiben kann. Mit jedem Kilometer in Richtung Süden steigen die Temperaturen kaum mehr an und können Tagsüber bei einer regen Niederschlagserwartung sich um den Gefrierpunkt einpendeln. In Folge daraus steigt die Wahrscheinlichkeit im Süden für winterliche Verhältnisse bis in tiefere Lagen an. Im Zeitraum zwischen dem 3./5. Februar können im steten Zustrom weiter kühle Luftmassen nach Deutschland geführt werden, so dass die Tageswerte mit -3/0 Grad verbreitet unter dem Gefrierpunkt liegen, jedoch an der Küste mit +0/+2 Grad auch noch positive Werte erreichen können. Die Wettermodelle simulieren also ernsthafte Ansätze, den Winter mit hoher Wahrscheinlichkeit in Deutschland in den ersten Februar-Tagen wieder zurückkehren zu lassen. Die Kontrollläufe bestätigen den zunächst noch nasskalten, später aber durchaus winterlichen Trend. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 1. Februar zwischen -5/+2 Grad (Mittelwert: -1/0 Grad im Süden und Osten und +1/+2 Grad im Norden und Westen) und am 5. Februar zwischen -7/+5 Grad (Mittelwert: -2 Grad im Süden und Osten, +0 Grad im Westen und +1 Grad im Norden). Ob der Winter sich im ersten Februar-Drittel auch manifestieren kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Winter.

Wetter im Februar 2015 - Wetterprognose vom 27. Januar

  • M. Hoffmann
Nasskalt in tieferen Lagen, teils winterlich ab den mittleren Lagen - so geht das Wetter im Januar 2015 voraussichtlich zu Ende. Für Anfang Februar zeigt sich sowohl nach dem amerikanischen als auch europäischen Wettermodell am Sonntag und Montag zunächst noch das gleiche nasskalte Muster im Westen und Nordwesten, so dass dort die Schneefallgrenze zwischen 200-400 Meter schwanken kann. Mit jedem Kilometer in Richtung Südosten steigen die Temperaturen tagsüber kaum mehr über die +0 Grad Grenze, so dass dort die Niederschläge bis in tiefere Lagen in Schnee übergehen können. Der Grund hierfür ist ein Tiefdruckwirbel über Skandinavien, welche seine Gradienten in Trogform bis über die Mittelmeerregion ausweiten kann. Im Zusammenspiel mit einem aufkeilenden Azorenhoch über dem Atlantik dreht die Strömung über Mitteleuropa von West-Ost auf Nord-Süd. Mit Winddrehung kann die Nordsee die bodennahen Luftschichten erwärmen, so dass im Norden bis zum 5. Februar die nasskalten Witterungsbedingungen mit höherer Wahrscheinlichkeit anhalten können. Anders die Situation etwa südlich der Mittelgebirge, wo wiederholte Niederschläge bei Temperaturen zwischen -3/+1 Grad bis in tiefere Lagen als Schnee niedergehen können und in Lagen ab 200-400 Meter mit Neuschneezuwachs zu rechnen ist. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe simuliert bspw. am 1. Februar mögliche Tageswerte zwischen -3/+4 Grad (Mittelwert: +1/+2 Grad im Norden und Westen und -1/0 Grad im Süden und Osten) und am 5. Februar zwischen -6/+5 Grad (Mittelwert: -2 Grad im Süden und Osten, +0 Grad im Westen und +2 Grad im Norden). Zusammenfassend bestätigt sich auch heute mit höherer Wahrscheinlichkeit eine nasskalte Witterungsphase in den ersten Februar-Tagen in tieferen Lagen im Norden (Schneefallgrenze um 200-300 Meter schwankend), während etwa südlich der Mittelgebirge der Winter langsam aber stetig bis in tiefere Lagen absinken kann. Ob der Winter sich im ersten Februar-Drittel manifestieren kann, oder nur eine vorübergehende Erscheinung ist, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Winter.

Wetter im Februar 2015 - Wetterprognose vom 26. Januar

  • M. Hoffmann
Der Winter kann nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle bis Ende Januar langsam aber stetig - bei einer schwankenden Schneefallgrenze zwischen 300-700 Meter - bis in die mittlere Lagen zurückkehren. Für Anfang Februar zeigt sich die Großwetterlage mit einem sich erstreckendem Kerntiefdruckzentrum vom nördlichen Frankreich bis über Zentralskandinavien und einen Azorenhoch, welches sich auf dem Atlantik nach Norden aufwölben und somit die atlantische Frontalzone zunächst einmal blockieren kann. Deutschland würde demnach kurzweilig am 1. Februar auf der "warmen" und südwestlich orientierten Gradientenseite des Tiefdrucksystems liegen, so dass die Höhentemperaturen zwischen -2/-6 Grad liegen können. Die daraus berechnete Schneefallgrenze würde in etwa 200-600 Meter entsprechen. Anders formuliert zeigt sich zum heutigen Stand der Witterungscharakter für Anfang Februar in tiefere Lagen wechselhaft und nasskalt (-0/+2 Grad), während in mittleren Lagen die Schneedecke durchaus weiter anwachsen kann. Nicht auszuschließen ist auch eine kurze Ausbreitung einer Schneedecke in tieferen Lagen, jedoch ist der Boden (noch) relativ warm, so dass der Schnee von "unten" angetaut werden und der Wettercharakter auch umgangssprachlich als "Matschwetter" bezeichnet werden kann. Im Zeitraum 2./5. Februar zeigt sich im Zusammenspiel des blockierendes Azorenhoch auf dem Atlantik und dem Tiefdrucksystem mit Trogausbildung bis zum Mittelmeer hinunter eine Veränderung im Zirkulationsmuster von West-Ost auf Nord-Süd (Meridionalisierung). In Folge daraus können bis zum 5. Februar deutlich kühlere Luftmassen in der Höhe aus Norden advehiert werden (-5/-10 Grad), so dass der Winter im Süden und Osten bis zum 5. Februar mit höherer Wahrscheinlichkeit auch wieder bis in die tieferen Lagen Einzug halten kann. Im Westen (in den Ballungsgebieten), im Nordwesten und auch im Norden können die kalten Luftmassen durch warme Nordsee auch "angewärmt" werden, so dass in Folge daraus der nasskalte Temperaturcharakter - trotz der Höhenkälte - dort wahrscheinlicher wäre. Deutlicher wird das anhand des Temperaturspektrums der Kontrollläufe, welche bei einer regen Niederschlagsaktivität am 1. Februar Tageswerte zwischen -4/+4 Grad (Mittelwert: -0/+0 Grad im Süden und Osten, +1/+2 Grad im Westen und Norden) und am 5. Februar zwischen -8/+8 Grad (Mittelwert: -2/-1 Grad im Süden und Osten und +2/+3 Grad im Westen und Norden) simulieren. Der Winter macht es also noch ein wenig spannend, ob er sich auch bis in tiefere Lagen Anfang Februar durchsetzen kann - die Vorzeichen stehen hierfür aber grundsätzlich nicht schlecht. Da es in der Detailprognose noch ein paar Fragen zu klären gilt erfolgt heute Abend gegen 20:50 Uhr an dieser Stelle eine Aktualisierung der Wetterprognose zum Wetter im Februar. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter im Winter.
Update:
Die Wettermodelle bestätigen im Westen und Norden auch heute den Trend der letzten Tage einer nasskalten Witterung in tieferen Lagen vom 1./5. Februar. In den tieferen Lagen im Süden und Osten, sowie ab den mittleren Lagen - oberhalb etwa 300-500 Meter - gehen die Niederschläge zunehmend in Schnee über und können bei Temperaturen zwischen -5/+0 Grad auch liegen bleiben, während in der Nähe der Nordsee die Temperaturen auf -1/+1 Grad ansteigen können. Der Winter feiert also mit hoher Wahrscheinlichkeit sein Comeback in den ersten Februar-Tagen. Die Kontrollläufe stützen diesen Trend bei einer regen Niederschlagsaktivität mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 1. Februar zwischen -6/+3 Grad (Mittelwert: -1 Grad im Süden und Osten und +1/+2 Grad im Norden und Westen) und am 5. Februar zwischen -10/+5 Grad (Mittelwert: -3/-2 Grad im Süden und Osten und +0/+2 Grad im Westen und Norden). Die simulierten Niederschlagsmengen zwischen dem 1./5. Februar liegen zum heutigen Stand südlich der Mittelgebirge zwischen 10-25 l/m² und nördlich davon zwischen 1-10 l/m² - in den typischen Staulagen sind auch bis 50 l/m² möglich. Anders formuliert: sollten die Simulationen tatsächlich so eintreten, werden die mittleren Lagen im Süden wohl einiges an Neuschnee abbekommen können.

Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2019 +10,2 +2,0 +1,3 730 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Februar

Das Wetter zeigt sich im letzten Wintermonat abwechslungsreich. Von kräftigen Schneeschauern bis hin zu frühlingshaften Temperaturen ist alles möglich.
  • Je nachdem, ob sich das Winterhoch im Januar noch halten kann, zeigt sich der Februarmonat ebenfalls hochwinterlich mit reichlich Schnee.
  • Troglagen sind relativ häufig anzutreffen (65%).
  • Zwischen dem 15. und 24. Februar zeigt sich sehr häufig eine Kälteperiode (70%)
  • Im Anschluss wird es häufiger wieder milder

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