Bis Ende Januar kann der Winter örtlich auch wieder bis in tiefere Lagen vorbeischauen, allerdings bleibt der Temperaturcharakter mit -0/+4 Grad überwiegend nasskalt geprägt. Für Anfang Februar bestätigt sich der Trend der letzten Tage. So verändert sich das Zirkulationsmuster zunehmend von West-Ost auf Nord-Süd und meridionalisiert dabei. Somit können aus nördlichen Richtungen weiter kühlere Luftmassen advehiert werden. Die Wettermodelle simulieren dabei eine ansteigende Niederschlagstendenz von Nord nach Süd, so dass insbesondere im Süden und Osten bis zum 5. Februar bis in tiefere Lagen hinab mit einer Schneedecke zu rechnen ist. Die Tagestemperaturen steigen im Norden und Westen am 1. Februar noch auf +0/+3 Grad, können aber im Süden bereits um die 0 Grad herum liegen. Bis zum 5. Februar sinken die Tageswerte im Norden und Westen auf -0/+2, an der Küste auch auf bis +3 Grad und etwa südlich der Linie Köln - Usedom ist mit Werten um 0 Grad vielerorts mit Dauerfrost zu rechnen. Die simulierten Niederschlagssummen im Zeitraum 1./5. Februar liegen im Norden zwischen 1-10 l/m² und etwa südlich der Mittelgebirge zwischen 10-20 l/m² - je nach Höhenlage ist dort, zum heutigen Stand, mit ordentlichen Neuschneezuwachs zu rechnen (über den Alpen und am Schwarzwald z.T. bis 60-100 cm). Die Kontrollläufe bestätigen diesen durchaus winterlichen Trend. So liegt das Temperaturspektrum am 1. Februar zwischen -3/+4 Grad (Mittelwert: 0 Grad im Süden und Osten, +1 Grad im Westen und Norden) und am 5. Februar zwischen -6/+1 Grad (Mittelwert: -4 Grad im Süden, -2 Grad im Osten, -1 Grad im Westen und +1 Grad im Norden). Ob der Winter sich darüber hinaus manifestieren kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Winter.

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Die Großwetterlage für Anfang Februar ist in den Simulationen der Wettermodelle klar definiert. So liegt über dem Atlantik das Azorenhoch in "aufrechter" Form und kann sich von den Azoren bis nach Island/Grönland erstrecken. Gleichzeitig befindet sich über dem über der Nord- und Ostsee ein markanter Tiefdruckwirbel, welcher im Zusammenspiel mit dem Azorenhoch in den ersten Februar-Tagen einen Trog Mitteleuropa initialisieren kann. In Folge daraus können bis zum 5. Februar sukzessive kühlere Luftmassen aus nördlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden. Der Winter kann somit von den mittleren Langen langsam auch bis in tiefere Lagen absinken, wobei die Schneefallgrenze schon am Sonntag bei Temperaturen von +0/+3 Grad im Norden und -1/+1 Grad im Süden bis in die Niederungen absinken kann - ob er dort aber liegen bleiben wird, ist zum heutigen Stand fraglich. Am 2. Februar bleibt es etwa nördlich der Mittelgebirge bei nasskalten Wetter mit etwas Schneefall, Regen oder auch Schneeregen, wobei oberhalb etwa 400-500 Meter der Schnee auch liegen bleiben kann. Mit jedem Kilometer in Richtung Süden steigen die Temperaturen kaum mehr an und können Tagsüber bei einer regen Niederschlagserwartung sich um den Gefrierpunkt einpendeln. In Folge daraus steigt die Wahrscheinlichkeit im Süden für winterliche Verhältnisse bis in tiefere Lagen an. Im Zeitraum zwischen dem 3./5. Februar können im steten Zustrom weiter kühle Luftmassen nach Deutschland geführt werden, so dass die Tageswerte mit -3/0 Grad verbreitet unter dem Gefrierpunkt liegen, jedoch an der Küste mit +0/+2 Grad auch noch positive Werte erreichen können. Die Wettermodelle simulieren also ernsthafte Ansätze, den Winter mit hoher Wahrscheinlichkeit in Deutschland in den ersten Februar-Tagen wieder zurückkehren zu lassen. Die Kontrollläufe bestätigen den zunächst noch nasskalten, später aber durchaus winterlichen Trend. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 1. Februar zwischen -5/+2 Grad (Mittelwert: -1/0 Grad im Süden und Osten und +1/+2 Grad im Norden und Westen) und am 5. Februar zwischen -7/+5 Grad (Mittelwert: -2 Grad im Süden und Osten, +0 Grad im Westen und +1 Grad im Norden). Ob der Winter sich im ersten Februar-Drittel auch manifestieren kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Winter.
Nasskalt in tieferen Lagen, teils winterlich ab den mittleren Lagen - so geht das Wetter im Januar 2015 voraussichtlich zu Ende. Für Anfang Februar zeigt sich sowohl nach dem amerikanischen als auch europäischen Wettermodell am Sonntag und Montag zunächst noch das gleiche nasskalte Muster im Westen und Nordwesten, so dass dort die Schneefallgrenze zwischen 200-400 Meter schwanken kann. Mit jedem Kilometer in Richtung Südosten steigen die Temperaturen tagsüber kaum mehr über die +0 Grad Grenze, so dass dort die Niederschläge bis in tiefere Lagen in Schnee übergehen können. Der Grund hierfür ist ein Tiefdruckwirbel über Skandinavien, welche seine Gradienten in Trogform bis über die Mittelmeerregion ausweiten kann. Im Zusammenspiel mit einem aufkeilenden Azorenhoch über dem Atlantik dreht die Strömung über Mitteleuropa von West-Ost auf Nord-Süd. Mit Winddrehung kann die Nordsee die bodennahen Luftschichten erwärmen, so dass im Norden bis zum 5. Februar die nasskalten Witterungsbedingungen mit höherer Wahrscheinlichkeit anhalten können. Anders die Situation etwa südlich der Mittelgebirge, wo wiederholte Niederschläge bei Temperaturen zwischen -3/+1 Grad bis in tiefere Lagen als Schnee niedergehen können und in Lagen ab 200-400 Meter mit Neuschneezuwachs zu rechnen ist. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe simuliert bspw. am 1. Februar mögliche Tageswerte zwischen -3/+4 Grad (Mittelwert: +1/+2 Grad im Norden und Westen und -1/0 Grad im Süden und Osten) und am 5. Februar zwischen -6/+5 Grad (Mittelwert: -2 Grad im Süden und Osten, +0 Grad im Westen und +2 Grad im Norden). Zusammenfassend bestätigt sich auch heute mit höherer Wahrscheinlichkeit eine nasskalte Witterungsphase in den ersten Februar-Tagen in tieferen Lagen im Norden (Schneefallgrenze um 200-300 Meter schwankend), während etwa südlich der Mittelgebirge der Winter langsam aber stetig bis in tiefere Lagen absinken kann. Ob der Winter sich im ersten Februar-Drittel manifestieren kann, oder nur eine vorübergehende Erscheinung ist, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Winter.
Der Winter kann nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle bis Ende Januar langsam aber stetig - bei einer schwankenden Schneefallgrenze zwischen 300-700 Meter - bis in die mittlere Lagen zurückkehren. Für Anfang Februar zeigt sich die Großwetterlage mit einem sich erstreckendem Kerntiefdruckzentrum vom nördlichen Frankreich bis über Zentralskandinavien und einen Azorenhoch, welches sich auf dem Atlantik nach Norden aufwölben und somit die atlantische Frontalzone zunächst einmal blockieren kann. Deutschland würde demnach kurzweilig am 1. Februar auf der "warmen" und südwestlich orientierten Gradientenseite des Tiefdrucksystems liegen, so dass die Höhentemperaturen zwischen -2/-6 Grad liegen können. Die daraus berechnete Schneefallgrenze würde in etwa 200-600 Meter entsprechen. Anders formuliert zeigt sich zum heutigen Stand der Witterungscharakter für Anfang Februar in tiefere Lagen wechselhaft und nasskalt (-0/+2 Grad), während in mittleren Lagen die Schneedecke durchaus weiter anwachsen kann. Nicht auszuschließen ist auch eine kurze Ausbreitung einer Schneedecke in tieferen Lagen, jedoch ist der Boden (noch) relativ warm, so dass der Schnee von "unten" angetaut werden und der Wettercharakter auch umgangssprachlich als "Matschwetter" bezeichnet werden kann. Im Zeitraum 2./5. Februar zeigt sich im Zusammenspiel des blockierendes Azorenhoch auf dem Atlantik und dem Tiefdrucksystem mit Trogausbildung bis zum Mittelmeer hinunter eine Veränderung im Zirkulationsmuster von West-Ost auf Nord-Süd (Meridionalisierung). In Folge daraus können bis zum 5. Februar deutlich kühlere Luftmassen in der Höhe aus Norden advehiert werden (-5/-10 Grad), so dass der Winter im Süden und Osten bis zum 5. Februar mit höherer Wahrscheinlichkeit auch wieder bis in die tieferen Lagen Einzug halten kann. Im Westen (in den Ballungsgebieten), im Nordwesten und auch im Norden können die kalten Luftmassen durch warme Nordsee auch "angewärmt" werden, so dass in Folge daraus der nasskalte Temperaturcharakter - trotz der Höhenkälte - dort wahrscheinlicher wäre. Deutlicher wird das anhand des Temperaturspektrums der Kontrollläufe, welche bei einer regen Niederschlagsaktivität am 1. Februar Tageswerte zwischen -4/+4 Grad (Mittelwert: -0/+0 Grad im Süden und Osten, +1/+2 Grad im Westen und Norden) und am 5. Februar zwischen -8/+8 Grad (Mittelwert: -2/-1 Grad im Süden und Osten und +2/+3 Grad im Westen und Norden) simulieren. Der Winter macht es also noch ein wenig spannend, ob er sich auch bis in tiefere Lagen Anfang Februar durchsetzen kann - die Vorzeichen stehen hierfür aber grundsätzlich nicht schlecht. Da es in der Detailprognose noch ein paar Fragen zu klären gilt erfolgt heute Abend gegen 20:50 Uhr an dieser Stelle eine Aktualisierung der Wetterprognose zum Wetter im Februar. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter im Winter.
Update:
Die Wettermodelle bestätigen im Westen und Norden auch heute den Trend der letzten Tage einer nasskalten Witterung in tieferen Lagen vom 1./5. Februar. In den tieferen Lagen im Süden und Osten, sowie ab den mittleren Lagen - oberhalb etwa 300-500 Meter - gehen die Niederschläge zunehmend in Schnee über und können bei Temperaturen zwischen -5/+0 Grad auch liegen bleiben, während in der Nähe der Nordsee die Temperaturen auf -1/+1 Grad ansteigen können. Der Winter feiert also mit hoher Wahrscheinlichkeit sein Comeback in den ersten Februar-Tagen. Die Kontrollläufe stützen diesen Trend bei einer regen Niederschlagsaktivität mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 1. Februar zwischen -6/+3 Grad (Mittelwert: -1 Grad im Süden und Osten und +1/+2 Grad im Norden und Westen) und am 5. Februar zwischen -10/+5 Grad (Mittelwert: -3/-2 Grad im Süden und Osten und +0/+2 Grad im Westen und Norden). Die simulierten Niederschlagsmengen zwischen dem 1./5. Februar liegen zum heutigen Stand südlich der Mittelgebirge zwischen 10-25 l/m² und nördlich davon zwischen 1-10 l/m² - in den typischen Staulagen sind auch bis 50 l/m² möglich. Anders formuliert: sollten die Simulationen tatsächlich so eintreten, werden die mittleren Lagen im Süden wohl einiges an Neuschnee abbekommen können.
Die winterlichen Verhältnisse können sich bis Ende Januar zunehmend in den mittleren Lagen ab 400 Meter manifestieren. Der Grund hierfür ist ein "aufkeilendes" Azorenhoch auf dem Atlantik und ein rückseitig abtropfenden Tiefdrucksystem, welches sich zum 31. Januar voraussichtlich direkt über Deutschland befinden kann. In Folge daraus sind nicht unerhebliche Niederschlags-mengen zu erwarten, so dass ab den mittleren Lagen mit ordentlichem Neuschneezuwachs im Zeitraum 27./31. Januar gerechnet werden kann. Im Detail bleibt noch abzuwarten wie sich die Schneefallgrenze verhalten wird, da geringe Veränderungen der Position des Tiefdrucksystems noch andere Möglichkeiten zulässt, in den gängigsten Varianten der Wettermodelle schwankt diese jedoch im Bereich zwischen 100-500 Meter. Kommt denn nun der Winter in den ersten Februar-Tagen auch bis in tiefere Lagen? Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so erstreckt sich die Hochdruckachse auf dem Atlantik im Zeitraum 1./5. Februar in einer Süd-Nord Richtung von den Azoren bis nach Island. Gleichzeitig befindet sich über dem europäischen Nordmeer ein Tiefdrucksystem, so dass die wirklich kalten Luftmassen nach Osten abgelenkt werden und über Mitteleuropa Höhentemperaturen zwischen -4/-8 Grad advehiert werden können. In Folge daraus bleibt der Temperaturcharakter in tieferen Lagen zumeist nasskalt, wobei die Schneefallgrenze durchaus auch bis in tiefere Lagen absinken kann. Da der Boden zudem noch recht warm ist, bleibt die zeitweilige Ausbreitung einer Schneedecke nach dieser Simulation nicht von langer Dauer und nimmt über den Zeitraum von "unten" her ab. Anders formuliert ist bei Temperaturen um den Gefrierpunkt (-2/+2 Grad) in tieferen Lagen im Westen, Südwesten und Nordwesten mit "nasskaltem Matschwetter" zu rechnen. Anders die Situation in Lagen oberhalb etwa 300-500 Meter, wo mit weiterem Neuschneezuwachs nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells zu rechnen ist. Blickt man auf die Simulierten Niederschlagssummen, so liegen diese bis zum 3. Februar zwischen 15-70 l/m² - aber auch hier kommt es im Detail noch darauf an, welche Position das Tiefdrucksystem einnehmen kann. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so sieht die Wetterentwicklung zwar ähnlich aus, ist in der Konstellation der Wettersysteme zueinander eine völlig andere. Demnach keilt das Azorenhoch bis Ende Januar nicht in Richtung Island auf, sondern weiter westlicher in Richtung Grönland. Das gibt dem Tiefdrucksystem über Skandinavien mehr Spielraum mit der Kaltluftzuführung über dem europäischen Nordmeer, da sich dort ein weiteres Tiefdrucksystem (wie beim amerikanischen Wettermodell) nicht etablieren kann. In Folge daraus wird es in Deutschland im Zeitraum 1./4. Februar sukzessive kälter und die winterlichen Verhältnisse könnten sich nach dem europäischen Wettermodell bei einer regen Niederschlagsaktivität auch bis in tiefere Lagen durchsetzen. Wie liegen die Wahrscheinlichkeiten: Winter oder nasskalt? Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe bestätigt im Wesentlichen die Unsicherheiten. So liegen die möglichen Temperaturwerte am 1. Februar zwischen -6/+4 Grad (Mittelwert: -1/+0 Grad im Osten und Süden und +1/+2 Grad im Westen und Norden) und am 4. Februar zwischen -7/+6 Grad (Mittelwert: -3/-2 Grad im Süden und Osten und -1/+0 Grad im Westen und Norden. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-1) / normal (-1/+5) / zu warm (>+5) liegen am 1. Februar bei 50/50/0 und am 4. Februar bei 55/40/5 mit einer etwas "milderen" Tendenz im Nordwesten und Norden. Zusammenfassend zeigen die Signale der Wettermodelle ab den mittleren Lagen weiterhin in Richtung Winterwetter - ob sich der Winter auch in tiefere Lagen durchsetzen kann, klären wir heute Abend gegen 20:50 Uhr an dieser Stelle mit einer Aktualisierung der Wetterprognose zum Wetter im Februar. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter im Winter.
Update:
Das amerikanische und auch europäische Wettermodell zeigte tagsüber bis zum 5. Februar kaum mehr Veränderungen. Das Schwankungspotential betrug im Schnitt 2/3 Grad und war zwischendurch auch mal etwas wärmer, heute Abend jedoch wieder etwas kühler. Dominierend zeigt sich in beiden Wettermodellen im Zeitraum 1./5. Februar ein Tiefdruckwirbel, welcher sich zum 1. Februar direkt über Deutschland und zum 5. Februar vom nördlichen Skandinavien bis über das Mittelmeer erstrecken kann. Zeitgleich keilt das Azorenhoch in Richtung Island/Grönland auf und kann somit das aktiv-dynamische Atlantikwetter - zumindest kurzweilig - blockieren. Über Mitteleuropa können mit einer meridionalen Strömungszirkulation langsam aber stetig kühlere Luftmassen advehiert werden, so dass der Wettercharakter für Anfang Februar ab den mittleren Lagen mit hoher Wahrscheinlichkeit winterlich ausfallen wird. Für tiefere Lagen bleibt die kommende Entwicklung "spannend" - zum heutigen Stand im Westen und Norden jedoch eher nasskalt (-1/+2 Grad). Deutlich wird das anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-1) / normal (-1/+5) / zu warm (>+5), welche am 1. Februar bei 35/65/0 und am 5. Februar bei 65/30/5 liegen.