Wetter Februar 2014 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Februar 2014 - Wetterprognose vom 27. Januar

Der nasskalte bis milde Trend der letzten Tage setzt sich in den Simulationen der Wettermodelle weiter fort. Anders ausgedrückt sinkt die Wahrscheinlichkeit für winterliche Verhältnisse in den ersten fünf Februar-Tagen auf 33 Prozent. Der Grund ist der aktive Atlantik und das zunehmend passive Hochdrucksystem über Skandinavien, welches sich immer weiter nach Osten abdrängen lässt. Sollte sich das Szenario durchsetzen, so liegt Deutschland zunächst noch zwischen den Fronten und der Grundcharakter des Wetters bleibt wechselhaft. Die Temperaturen steigen jedoch mit einer südlichen Strömung bis zum 4. Februar tagsüber auf +1/+6 Grad an und sinken in den Nächten - je nach Aufklaren - auf -0/-7 Grad ab. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Winter.
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Wetter im Februar 2014 - Wetterprognose vom 26. Januar

Der überwiegend nasskalte Wettertrend setzt sich in den ersten fünf Februar-Tagen auch in den heutigen Simulationen der Wettermodelle fort. So kommt es bei Temperaturen zwischen 0/+5 Grad immer wieder zu Niederschlägen, die oberhalb etwa 300-500 Meter als Schnee niedergehen, aber erst ab etwa 600 Meter liegen bleiben werden. Der Grund ist der aktive Atlantik, welcher in raschen Abständen Tiefdrucksysteme in Richtung Mitteleuropa sendet und die sich Anfang Februar über den Azoren "eingraben" (Trog Azoren) könnten. Als Folge daraus werden mit einer südwestlichen Strömung zunehmend mildere Luftmassen nach Deutschland geführt. Das ist mit etwa 42 Prozent zum heutigen Stand auch die wahrscheinlichste Wettervariante für Anfang Februar. Daneben gibt es aber auch noch die winterlichen Varianten, die dann eintreten, wenn sich das Hoch bei Skandinavien nicht nach Osten abdrängen lässt. Ein paar Wettermodelle zeigen dieses Hoch noch in gefestigter Position über Skandinavien, so dass im Verbund mit einem Mittelmeertief die winterlichen Varianten mit 35 Prozent nicht gerade unwahrscheinlich sind. Die restlichen 23 Prozent entfallen auf Hochdrucklösungen über Deutschland, die sowohl kalt, als auch mild sein können (Höhenwärme mit Inversion, in Folge daraus kaltes Wetter in tieferen Lagen). Jetzt ist ja so ein Skandinavienhoch nicht "üblich" und tritt meist dann auf, wenn die Zirkulationsmuster ein gestörtes Verhalten aufweist (Ost-West Umkehr) und das aktive Atlantikwetter blockiert wird. Ob und unter welchen Umständen das passieren kann und welche Wettervarianten sich im ersten Februar-Drittel daraus ergeben können, klären wir gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Winter.

Wetter im Februar 2014 - Wettertrend vom 25. Januar

Die Simulationen der Wettermodelle gehen für Anfang Februar unterschiedliche Wege. Das amerikanische Wettermodell zeigt nach einer turbulent nasskalten bis winterlichen Wetterphase noch in den ersten Februar-Tagen den Aufbau einer teils milden bis warmen Südwestwetterlage und der "altbekannte" Wettermotor auf dem Atlantik übernimmt wieder das Wettergeschehen. Andere Wettermodelle, darunter auch das europäische Wettermodell sehen das anders - hier bleibt alles wie gehabt - nasskalt bis winterlich. Zudem sammelt sich über der Karasee ein kräftiger Kaltluftsee, der in Verbindung mit einem Hoch über dem Nordosten und einem Mittelmeertief Anfang Februar durchaus in Richtung Mitteleuropa abgelenkt werden kann. Gleichzeitig wird das aktive Atlantikwetter mit einem sich "wölbenden" Azorenhoch einigermaßen "im Zaum" gehalten. Es ergibt sich für Anfang Februar also ein mögliches Spektrum zwischen nasskalt/winterlich und mildem Wetter. Was ist denn wahrscheinlicher? Der Blick muss dazu zwingend auf den Polarwirbel gerichtet werden und dem geht es - wenn man so will - gar nicht gut. Von einer Struktur ist Anfang Februar wenig zu erkennen und beide Wettermodelle zeigen ein Polarwirbelsplitt, dessen Achse etwa zwischen den Aleuten und der Karasee verlaufen wird. Grundsätzlich erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für nasskalte bis winterliche Trogvarianten bei einem Polarwirbelsplitt über Mitteleuropa, zwingend ergeben diese sich aber nicht. Ein weiterer Faktor ist das Warming in Stratosphärenhöhe, welches sich zwischen dem 27. Januar und dem 5. Februar großflächig entwickeln wird, dabei spielt es aktuell keine Rolle ob Minor- oder Major-Warming - so wie es simuliert wird, wird es Auswirkungen auf die unteren Luftschichten haben. Um auf die Ausgangsfrage zurückzukehren ist ein Verbleib der nasskalten bis winterlichen Wetterlage mit 44 Prozent für Anfang Februar wahrscheinlicher als eine mit 33 Prozent durchgreifende und nachhaltige Milderung (23 Prozent entfallen auf Hochdruck). Gegen 20:30 Uhr erfolgt eine Aktualisierung des Wettertrends.
Update:
Das amerikanische Wettermodell wird, was eine mögliche Milderung Anfang Februar angeht, zunehmend konkreter. Demnach Atlantiktrog, auf dessen Vorderseite zunächst nasskalte, später milde bis warme Luftmassen aus dem Südwesten nach Deutschland geführt werden. Das europäische Wettermodell zieht (noch) nicht mit und bleibt bei dem zunächst nasskalten Wetter, welches in höheren Lagen durchaus winterlich ist.

Wetter im Februar 2014 - Wettertrend vom 24. Januar

Der Wettertrend für Anfang Februar zeigt sich zum heutigen Stand durchaus winterlich - auch in tieferen Lagen wobei dort unter Umständen auch leichte Plusgrade nicht auszuschließen sind. Der Grund ist eine weiterhin unveränderte Großwetterlage, bei der die Tiefdrucksysteme von Nordwest nach Südost "abtropfen" und somit eine - je nach Position - südliche bis nordöstliche Luftströmung herbeiführt. Anders ausgedrückt ist die Wahrscheinlichkeit Anfang Februar hoch, dass die Luft bei schwachgradientigen Vorgängen allmählich auskühlt und es dabei zu weiteren - meist leichten Niederschlägen - kommen kann, die überwiegend als Schnee fallen werden. Die Randfaktoren bleiben in ihrer Entwicklung spannend. So entwickelt sich über dem Polarkreis im Zeitraum zwischen dem 24. Januar und 9. Februar ein Minor-Warming, welches großflächig auftritt und weiterhin Entwicklungschancen zum Major-Warming hat. Die Auswirkungen dessen sind aber in den unteren Luftschichten nicht vor dem 3./5. Februar zu erwarten. Der von den Wettermodellen in den letzten Tagen angedeutete Polarwirbelsplitt hat Anfang Februar ebenfalls Entwicklungspotential und gemäß dem europäischen Wettermodell ist der Polarwirbelsplitt zwischen dem 1./3. Februar vollständig vollzogen. Die Auswirkungen müssen jedoch abgewartet werden, aber es deutet vieles auf einen weiteren winterlichen bis nasskalten Wetterabschnitt im ersten Februar-Drittel hin. Extreme Minustemperaturen sind aber nach den aktuellen Simulationen nicht zu erkennen, vielmehr liegt das Temperaturspektrum für Anfang Februar mit einem Mittelwert von 0 Grad (-6/+4 Grad) weiterhin im nasskalten Bereich. Der AO-Index bleibt Aufgrund der Stratosphärenentwicklung negativ, der NAO-Index neutral bis positiv. Das Langfristmodell simuliert gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel von 1961-1990 ein mit 1-3 Grad zu warmes Wetter im Februar.Gegen 20:30 Uhr erfolgt eine Aktualisierung von diesem Wettertrend.
Update:
Der Wettertrend für Anfang Februar blieb im Tagesverlauf weitgehend unverändert - nasskalt, in mittleren Lagen auch winterlich. Temperaturspektrum am 2. Februar zwischen -7/+6 Grad bei einem Mittelwert von -1 Grad im Norden und +2 Grad im Süden.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,79 +0,75 -0,48 610 l/m² - zu nass
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Februar

Statistische Wetterwerte für Februar

Das Wetter zeigt sich im letzten Wintermonat abwechslungsreich. Von kräftigen Schneeschauern bis hin zu frühlingshaften Temperaturen ist alles möglich.

  • Je nachdem, ob sich das Winterhoch im Januar noch halten kann, zeigt sich der Februar ebenfalls hochwinterlich mit reichlich Schnee.
  • Troglagen sind relativ häufig anzutreffen (65%)
  • Zwischen dem 15. und 24. Februar zeigt sich sehr häufig eine Kälteperiode (70%)
  • Im Anschluss wird es häufiger wieder milder

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