Klirrend kalter Wetter Start in den Februar 2012, denn bereits zum 1. Februar werden Tageshöchstwerte von nur noch -1/-3 Grad im Westen und -5/-8 Grad im Osten erwartet. Die Kälte "drückt" mit mäßig frischem Wind aus Osten herein, was die gefühlten Temperaturen noch niedriger erscheinen lässt. Bis zum Wochenende sinken die Temperaturen noch weiter ab, so dass mit Tageshöchstwerten zwischen -8/-14 Grad im Osten und -5/-10 Grad im Westen zu rechnen ist. In den Nächten verbreitet sehr strenger Frost zwischen -14/-20 Grad. Und wann kommt der Schnee? Zum Wochenende sieht es zu heutigen Stand für die nördlichen Gebiete gar nicht so schlecht aus. Der Grund hierfür ist ein Kaltlufttropfen, welcher sich langsam ab Freitag mit leichten bis mäßigem Schneefall über Deutschland festsetzen soll. Der Höhepunkt der Kälte sollte um den 5./6. Februar erreicht sein, anschließend geht es etwas gemäßigter weiter, wobei mit winterlichem Wetter bis zum 10. Februar zu rechnen ist. Das Langfristmodell zeigt das Wetter im Februar mittlerweile in ganz Deutschland als leicht zu kalt und vor allem in der Westhälfte etwas zu trocken.
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Das Wetter beginnt im Februar mit Tageshöchstwerten zwischen -2/-7 Grad schon recht frostig, im weiteren Wochenverlauf sinken die Temperaturen bis zum Wochenende auf verbreitet -6/-14 Grad ab und in den Nächten ist mit sehr strengem Nachtfrost zwischen -14/-20 Grad zu rechnen. Für Autofahrer empfiehlt sich daher ein Blick ins Kühlwasser, ob genug Frostschutzmittel vorhanden ist. Direkt an der Küste und etwa südlich des Mains kann es ab Donnerstag immer wieder - zumeist leichte - Schneefälle geben, so dass sich bis zum 5. Februar eine Schneedecke zwischen 1-8 cm ausbilden kann. In der Mitte bleibt es niederschlagsfrei, dafür gibt es dort die höchste Wahrscheinlichkeit auf ein paar Sonnenstrahlen. Zum heutigen Stand fällt das erste Februar Drittel sehr winterlich aus, wobei bei großer Kälte nicht mit großen Schneemengen zu rechnen ist.
Mittlerweile herrscht bei den Wettermodellen Übereinstimmung, was die Großwetterlage Anfang Februar angeht - es wird frostig kalt. Noch nicht ganz sicher ist die Niederschlagssituation, hier gibt es noch durchaus Niederschlagswahrscheinlichkeit vor allem für die Gebiete südlich des Mains. Zum heutigen Stand ist eine Hochdruckwetterlage mit teils sonnigen, teils neblig trüben Wetter wahrscheinlich. Die erste Februar Woche wird mit Tageshöchstwerten zwischen -1/-8 Grad und Tiefstwerten von verbreitet -6/-8, in den Gebieten mit Schnee bis -15 Grad frostig kalt. Die Kontrollläufe bestätigen diesen Trend, teilweise werden die Temperaturen noch niedriger simuliert. Der Höhepunkt der Kälte aus dem Osten scheint um den 4./6. Februar erreicht zu sein. Im weiteren Verlauf nimmt die Niederschlagswahrscheinlichkeit wieder zu, es bleibt aber zum heutigen Stand im ersten Februar Drittel oberhalb etwa 300/400 Meter weitestgehend winterlich. Das Langfristmodell sieht für das Wetter im Februar weiterhin normale Temperaturen und ein leichtes Defizit an Niederschlag im Westen - sonst normal.
Noch sind sich die Wettermodelle nicht einig, wie die ersten Wettertage im Februar 2012 aussehen werden. Sie schwanken zwischen eisig kalten Hochdruckwetter, mäßig kaltem Wetter mit Schnee/Schneeregen, nasskalten Wetter im Westen und frostigem im Osten und einem eisig kalten Kaltlufttropfen mit Schneefall. Der Trend geht bei den Wettermodellen zu eisig kalten Hochdruckwetter, dass im weiteren Verlauf des Februar noch für einige Überraschungen sorgen kann. Insgesamt kann man zum heutigen Stand annehmen, dass das erste Februar Drittel winterlich ausfallen wird. Das Langfristmodell zeigt weiterhin einen normalen Wetterverlauf im Februar sowohl bei den Temperaturen, als auch beim Niederschlag (der Nordwesten etwas zu trocken).
Winterliches Wetter Anfang Februar wird zum heutigen Stand immer wahrscheinlicher. Noch sind die Berechnungen nicht einheitlich, die Tendenz geht aber klar in diese Richtung. Einige Wettermodelle gehen sogar so weit, dass die simulierte Tageshöchsttemperatur Anfang Februar zwischen -5 und -10 Grad liegen kann. Der Grund ist die sich Ende Januar einstellende Großwetterlage mit Hochdruckrücken zwischen den Azoren und Russland und einem Tiefdruckzentrum im Mittelmeer. Tiefdruckgebiete drehen sich gegen den Uhrzeigersinn, Hochdruckgebiete im Uhrzeigersinn - somit wirken die Systeme wie zwei "große Walzen", welche kalte Luft nach Mitteleuropa führen. Sollte die Großwetterlage sich wie simuliert einstellen, kann man durchaus von einem ersten winterlichen Februar Drittel sprechen.