Aktuell ist es verbreitet noch stark bewölkt und vereinzelt gibt es örtlich noch leichten Schneefall. Im Laufe des Tages lockert die Bewölkung zunehmend auf und die Sonne kommt öfters zum Vorschein. Die Temperaturen steigen auf bis -3 Grad im Nordwesten und -5/-8 Grad im Osten und Süden. In der Nacht auf Donnerstag nimmt von Nordosten her die Bewölkung zu und es beginnt nachfolgend zu schneien, die Temperaturen sinken auf Werte zwischen -7/-15 Grad ab. Das kleinräumige Höhentief zieht im Tagesverlauf nach Süden und erreicht bis in die Abendstunden die Alpen. Der zumeist leichte Niederschlag begrenzt sich überwiegend östlich einer Linie Rostock - Zugspitze mit 2/5 cm Schnee, westlich davon nur vereinzelt leichter Schneefall mit geringen Mengen zwischen 0,5/2 cm. Der Donnerstag wird mit 0/-7 Grad der wärmste Tag der Woche, denn bereits zum Freitag fließt erneut kalte Luft aus dem Osten nach Deutschland. Die Temperaturen erreichen in der Nacht auf Freitag erneut sehr frostige Werte zwischen -8/-15 Grad. Das kommende Wochenende zeigt sich überwiegend wechselnd bewölkt mit Sonnenschein und Tageshöchstwerten zwischen -3 Grad im Nordwesten und -11 Grad im Osten und Süden. Zum heutigen Stand ändert sich ab Sonntag/Montag die Großwetterlage grundlegend - ob es dann winterlich oder nasskalt/mild weitergeht, klären wir unter dem Beitrag Wetter im Winter 2011/2012.

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Im Südosten schneit es derzeitig leicht. Dieser Schneefall breitet sich zu den Abendstunden hin bis in den Nordwesten aus und sorgt in einem breiten Streifen zwischen Bayrischem Wald und Harz für 2-5 cm Schnee, sonst zwischen 0,5 und 2 cm. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber zwischen -2 Grad an der Küste und -5/-12 Grad im Landesinneren. In der Nacht auf Mittwoch bleibt es vor allem südlich der Mittelgebirge stark bewölkt und vereinzelt kann es noch leichten Schneefall geben. Die Temperaturen gehen in der Nacht auf Tiefstwerte zwischen -7 Grad im Nordwesten und -15 Grad im Südosten zurück. Am Mittwoch bleibt es weitestgehend niederschlagsfrei, bei wechselnder Bewölkung kommt auch die Sonne wieder öfters zum Vorschein und mit Temperaturen zwischen -1/-9 Grad wird es am Mittwoch deutlich milder. Bereits in der Nacht auf Donnerstag verdichtet sich von Nordosten her die Bewölkung und es fängt erneut an leicht zu schneien. Der Schneefall erreicht bis zum Donnerstag-Abend hin die Alpen und lässt rasch nach - die Mengen halten sich mit 1-4 cm erneut in Grenzen. Der Donnerstag wird mit Temperaturen zwischen 0 Grad an der Küste und -7 Grad im Südosten auch der "wärmste" Tag der Woche, bevor zum Freitag hin von Osten her erneut - kurzzeitig - kalte Kontinentalluft nach Deutschland transportiert wird. Das Wochenende selbst zeigt sich zum heutigen Stand zumeist sonnig mit wechselnder Bewölkung, wobei am Sonntag von Norden her erneuter Niederschlag aufkommen kann. Die Temperaturen bewegen sich zumeist zwischen -4/-9 Grad tagsüber und sinken in den Nächten verbreitet auf -10/-17 Grad, örtlich auch bis -22 Grad ab. Bereits zum Sonntag wird von allen Wettermodellen eine Umstellung der Großwetterlage simuliert.
Das frostige Wetter bleibt Deutschland auch in dieser Woche weitestgehend erhalten, wobei es kurzzeitig zur Wochenmitte milder wird. Am heutigen Montag scheint noch vielfach die Sonne bevor zum Abend hin von Südosten her die Bewölkung allmählich zunimmt. Die Temperaturen bewegen sich heute zwischen -9/-14 Grad in der Osthälfte und -4/-8 Grad in der Westhälfte. In der Nach auf Dienstag nimmt die Bewölkung weiter zu und es beginnt nachfolgend östlich einer Linie Rostock Zugspitze leicht zu schneien. Die Temperaturen sinken verbreitet auf -11/-16 Grad ab, örtlich auch bis -20 Grad. Am Dienstag weitet sich die Bewölkung auf fast ganz Deutschland mit leichten Schneefällen aus, bis zum Abend wird die Westhälfte erreicht und die Schneefälle lassen nach. Insgesamt werden zwischen 1 bis 3 cm simuliert. Es wird zudem in den Höhenlagen deutlich milder, wobei die Temperaturen zwischen -2 Grad an der Küste und -6/-10 Grad in Landesinneren weiterhin frostig bleiben. In der Nacht auf Mittwoch im Nordwesten mit -3/-7 Grad deutlich milder, sonst verbreitet -9/-15 Grad. Am Mittwoch dann überwiegend wechselnde Bewölkung mit Sonne und die Temperaturen steigen auf -1 Grad im Nordwesten sonst liegen sie zwischen -3/-9 Grad. Am Donnerstag wird ein weiteres kleines Schneefallgebiet simuliert, somit von Nordosten her Bewölkungszunahme und in den frühen Morgenstunden einsetzender, zumeist leichter Schneefall, welcher sich im Tagesverlauf allmählich nach Südwesten hin ausbreitet und bis in die Abendstunden den Alpenrand erreicht. Die Mengen halten sich mit 1-5 cm erneut in Grenzen, dafür wird der Donnerstag mit 0 Grad an der Küste und -3/-7 Grad im restlichen Deutschland der "wärmste" Tag der Woche, denn zum Wochenende hin wird es wieder kälter - gleichzeitig steht am Wochenende mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Veränderung der Großwetterlage bevor.
Das Wetter bleibt auch in der kommenden Woche recht kalt, wobei es mit Tageswerten zwischen -3/-8 Grad zur Wochenmitte etwas milder wird. Auf dem Wolkenradar sieht man derzeit sehr schön die sonnigen Gebiete in Deutschland. Bis zum Dienstag bleibt es bei Tagestemperaturen zwischen -5/-11 Grad auch recht sonnig, in den Nächten wieder sehr strenger Nachtfrost zwischen -10/-17 Grad, örtlich auch bis -22 Grad möglich. Am Dienstag verdichtet sich von Südosten her die Bewölkung und es fängt an leicht zu schneien, wobei die Mengen zwischen 1-3 cm sehr gering sein werden. Auch am Mittwoch und Donnerstag kann sich die Bewölkung südlich der Mittelgebirge noch halten, wobei diese mehr und mehr in Richtung Alpen abgedrängt wird. Die Temperaturen steigen Aufgrund der Bewölkung etwas an und erreichen am Donnerstag -3/-8 Grad und in den Nächten -8/-14 Grad. Ab Freitag setzt sich wieder vermehrt Hochdruck durch, so dass die Sonne wieder öfters zum Vorschein kommen sollte. Fast alle Wettermodelle simulieren zum kommenden Wochenende wieder einen erneuten Kaltluftvorschub aus dem Osten, so dass die Tages- und Nachttemperaturen wieder auf Werte zwischen -6/-13 und -10/-17 Grad abfallen können. Eine durchgreifende Milderung ist zunächst noch nicht in Sicht.
Das Maximum der Höhenkaltluft ist nun vorläufig erreicht, somit wird es in der kommenden Woche wieder etwas wärmer, wobei "Wärme" relativ ist. Die Tagestemperaturen steigen bis zum Mittwoch auf Tageshöchstwerte zwischen -4/-8 Grad (an der Küste auch 0 Grad) und sinkt in den Nächten auf verbreitet -8/-14 Grad, örtlich auch bis -18 Grad. Tagsüber ist es zumeist sonnig, ab Dienstag auch stärker bewölkt und vereinzelt kommt es zu leichten Schneefällen, wobei die Mengen mit 1-3 cm eher gering sind. Relativ einig sind sich die Wettermodelle heute schon, wie das Wetter am kommenden Wochenende sein wird - kalt. Das amerikanische Wettermodell simuliert zudem noch eine Frostverschärfung (-6/-9 Grad - -11/-17 Grad), wogegen das europäische Wettermodell nach dem Wochenende eine Milderung in Aussicht stellt. Zusammengefasst bedeutet das weiterhin winterliches Wetter mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zum kommenden Wochenende, anschließend stellt sich eine neue Großwetterlage ein, welche die Wettermodelle noch unterschiedlich interpretieren - der Grund hierfür ist ein erneuter Polarwirbelsplit.