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Wetter: Erst Wind und Regen, dann Hochdruckwetter mit Nebel und Sonnenschein

| M. Hoffmann

Ein Tiefdrucksystem dreht sich über Deutschland ein und sorgt für zeitweiligen Niederschlag, der regional kräftiger und länger andauernd ausfallen kann. Ab Donnerstag löst sich das Tief auf und ein Hoch setzt sich mit einer zunehmenden Sonnenscheindauer bis zum 3. Advent durch.

Ein Hoch dehnt sich über Deutschland aus
Ein Hoch dehnt sich über Deutschland aus

Eine Regenfront zieht heute von Südwesten auf und dehnt sich bis zum späten Abend über den Nordosten aus. Am 13. Dezember (Mi.) liegt das zur Regenfront gehörige Tief direkt über Deutschland und löst sich im Tagesverlauf auf. Der Regen geht in eine Schauerform über und schwächt sich bis zum Abend ab. Insbesondere über dem Süden besteht nach wie vor ein erhöhtes Hochwasser- und Überflutungspotential. Sonnige Momente sind selten, doch am Mittwoch entlang eines Streifens vom Saarland und Sachsen nicht auszuschließen. Der Wind kommt meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann über den Küsten von Nord- und Ostsee böig bis stürmisch auffrischen. Über den höheren Lagen des Schwarzwaldes und der Alpen können schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen werden. Die Temperaturen erreichen +5 bis +10 Grad und über dem Westen und Südwesten örtlich bis +12 Grad.

Nachlassender Niederschlag

Die letzten Reste des Tiefdrucksystems wabern am 14. Dezember (Do.) über Deutschland herum. Leichter Niederschlag ist südlich einer Linie vom Saarland und Sachsen möglich, viel an Niederschlag ist nicht mehr zu erwarten. Nach Norden trocknet es ab und für kurze Momente kommt die Sonne zum Vorschein. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und führt mit +4 bis +8 Grad und nördlich einer Linie von Münster und dem Bayerischen Wald mit +1 bis +4 Grad frische Luftmassen nach Deutschland.

Ein Hoch über Deutschland

Am 15. und 16. Dezember (Fr. und Sa.) dehnt sich ein Hoch über Deutschland aus. Bei überwiegend auflockernder Bewölkung ist häufiger mit Sonnenschein zu rechnen. Mancherorts bilden sich zähe Nebelfelder aus, die sich auch tagsüber nicht auflösen und in hochnebelartige Bewölkung übergehen können. Verbreitet bleibt es trocken, doch kann regionale Nebelnässe oder Nieselregen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen pendeln sich mit +4 bis +8 Grad in den nasskalten Bereich ein. Bei einer längeren Sonnenscheindauer können über dem Westen bis +10 Grad erwartet werden. Bei Dauernebel orientieren sich die Werte an der Null-Grad-Grenze. In den Nächten ist allgemein mit Nachtfrost zu rechnen.

Ein verbreitet sonniger 3. Advent

Ein Hoch intensiviert sich am 3. Advent (17. Dezember - So.) über Deutschland. Die Wolken lösen sich weitgehend auf und ein verbreitet sonniger Tag ist zu erwarten. Regional können sich zähe Nebelfelder behaupten und so für einen trüben Sonntag sorgen. Niederschlag ist nicht zu erwarten. Bei schwachen Winden aus unterschiedlichen Richtungen erreichen die Temperaturen +4 bis +8 Grad. Mit einer längeren Sonnenscheindauer sind bis +10 Grad und bei Nebel um die +0 Grad möglich.

Ein Hoch setzt sich in der zweiten Wochenhälfte über Deutschland durch - die Niederschlagssummen sind bis einschließlich Donnerstag zu erwarten - nachfolgend ist eine trockene Witterung zu erwarten
Links die Großwetterlage, rechts die Niederschlagsprognose des deutschen Wettermodells bis zum 17. Dezember: Ein Hoch setzt sich in der zweiten Wochenhälfte über Deutschland durch - die Niederschlagssummen sind bis einschließlich Donnerstag zu erwarten - nachfolgend ist eine trockene Witterung zu erwarten © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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