Wetter Dezember 2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Dezember 2018: aktuelle Wettervorhersage vom 09.12.2018 - Es wird kälter und die Schneefallgrenze sinkt ab

  • M. Hoffmann

Unwetterartige Starkwindereignisse führen kühlere Luftmassen nach Deutschland. Dann wird es ruhiger und die Schneefallgrenze sinkt ab. Ist das die Ruhe vor dem nächsten Sturm?

Das Sturmtief hat sich in der Nacht weiter über die Ostsee verlagern können und beeinflusst am 2. Advent das Wetter über Deutschland. So ist verbreitet mit stürmischen Windböen zu rechnen, welche über exponierten Lagen und entlang der Küstenregionen auch zu schweren - teils orkanartigen - Windböen führen können. Das Unwetterpotenzial ist entsprechend hoch einzustufen und es empfiehlt sich die aktuellen Warnhinweise zu beachten. Der Wind treibt immer wieder Niederschläge über Deutschland hinweg, welche in Staulagen, sowie über Baden-Württemberg und Bayern auch länger andauernd ausfallen können. Die Temperaturen erreichen +5 bis +10 Grad.

Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer

Das Tiefdrucksystem beeinflusst auch am 10. Dezember noch das Wetter über Deutschland. Über dem Norden mit stürmischen Windböen, sonst mit kräftigen Wind und zahlreichen Schauern, welche entlang der Alpen auch länger andauernd ausfallen können. Der Wind dreht auf nördliche Richtungen und führt etwas kühlere Luftmassen nach Deutschland, was die Tageswerte auf +1 bis +5 Grad zurückgehen lassen kann. Direkt über den Küsten und über dem äußersten Westen sind auch bis +7 Grad möglich. Die Schneefallgrenze sinkt bis auf die mittleren Lagen ab und auch in tieferen Lagen ist mit Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer zu rechnen. Ab den höheren mittleren Lagen ist auch mit der Ausbildung einer Schneedecke zu rechnen. Mehr dazu in der aktuellen Schneeprognose.

Wetter im Dezember 2018: Windiges Schauerwetter bei zurückgehenden Temperaturen
Wetter im Dezember 2018: Windiges Schauerwetter bei zurückgehenden Temperaturen

Zweigeteiltes Dezemberwetter

Das Tiefdrucksystem verliert zwar am 11. Dezember mehr und mehr seinen Einfluss auf Deutschland, doch sorgt es etwa östlich der Linie von Hamburg und München für meist starke Bewölkung und zeitweilige Niederschläge, welche bei nasskalten Werten von +1 bis +5 Grad teils als Schnee, teils als Regen niedergehen können. Weiter nach Westen lockert die Bewölkung auf und häufiger kommt dort die Sonne zum Vorschein. Mit dem Sonnenschein können die Temperaturen auf bis +7 Grad ansteigen. Der Wind schwächt sich im Tagesverlauf ab und kommt aus nordwestlichen Richtungen.

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Zwischen den Fronten

Ein Zwischenhoch sorgt am 12. Dezember zunächst verbreitet für Sonnenschein, bevor von Westen starke Bewölkung aufzieht und zum Nachmittag etwa westlich der Linie von Köln und Stuttgart Niederschlag einsetzen kann. Bei Werten von +0 bis +4 Grad teils als Regen, teils als Schnee. Ähnlich auch die Situation über Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen. Auch dort sind bei starker bis wechselnder Bewölkung zeitweilig leichte Niederschläge unterschiedlichster Art zu erwarten. Dazwischen bleibt es meist trocken und häufiger kommt die Sonne zum Vorschein. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Ein Tiefdrucksystem erreicht Deutschland

Von England macht sich am 13. Dezember ein Tiefdrucksystem mit aufziehender Bewölkung bemerkbar. Zum späten Vormittag setzt Niederschlag ein, welcher bis zu den Abendstunden eine Linie südlich von Bremen und München erreicht haben kann. Bei Temperaturen von +1 bis +5 Grad steigt die Schneefallgrenze von den mittleren Lagen langsam bis in höhere Lagen an. Weiter nach Osten ist mit einer längeren Sonnenscheindauer und einem trockenen Wettercharakter zu rechnen. Der Wind frischt stark bis mäßig auf und dreht auf östliche Richtungen.

Leicht unbeständiges Dezemberwetter

Das Tiefdrucksystem liegt am 14. Dezember über Deutschland, befindet sich aber in einem Auflösungsprozess. So ist bei starker bis wechselnder Bewölkung hin und wieder mit etwas Niederschlag zu rechnen - viel ist aber nicht zu erwarten. Die Temperaturen erreichen über dem Westen und Süden +3 bis +7 Grad und über dem Norden und Osten +0 bis +4 Grad, so dass dort die Niederschläge z.T. auch noch als Schnee niedergehen können. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen.

Schafft der Winter seinen Durchbruch, oder schlägt erneut eine stürmische Westwetterlage durch? Wie es um den Winter steht, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Winter 2018/19. Gegen 17:00 Uhr schauen wir auf die aktuelle Entwicklung, wie es dieses Jahr um weiße Weihnachten 2018 bestellt ist und gegen 20:00 Uhr erfolgt eine Aktualisierung der Wettervorhersage zum Winterwetter.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +8,81 +2,45 +1,71 367 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Dezember

Statistische Wetterwerte für Dezember

Für die einen ist er ein erster toller Wintermonat, für andere ist er einfach nur nasskalt und dunkel mit gefährlichen Straßenverhältnissen, der zudem noch die Heizkosten in die Höhe treibt. Was Sie aus dem ersten Wintermonat machen, liegt ganz bei Ihnen.

  • Im ersten Drittel ist das Wetter meist sehr mild und tiefdruckdominiert
  • In der zweiten Dekade kommt es statistisch gesehen mit einer Wahrscheinlichkeit von 69 % zu einem Kaltlufteinbruch und zu einer ersten richtigen Winterwetterlage
  • Zum Leidwesen für alle, die sich weiße Weihnachten wünschen, schlägt Jahr für Jahr das Weihnachtstauwetter zu
  • Die Wahrscheinlichkeit für das Weihnachtstauwetter liegt bei 76 %
  • Egal wie viel Schnee vorher liegen mag - kräftige Tiefdrucksysteme schaffen es innerhalb kürzester Zeit den Schnee dahin schmelzen zu lassen
  • Erst zum Dezemberende zeigt sich häufig wieder ein Wetterwechsel zu kälterem Wetter

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