Wetter Dezember 2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Dezember 2018: aktuelle Wettervorhersage vom 08.12.2018 - Nach dem Sturm kommt ein Hauch von Winter

  • M. Hoffmann

Unwetterartige Starkwindereignisse mit nachfolgender Abkühlung und Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer. Der Westdrift gibt noch einmal alles, doch dann erfolgt eine Wendung.

Ein Sturmtief liegt über dem südlichen Skandinavien und beeinflusst das Wetter wird Deutschland. So ist es meist stark bewölkt und mit zeitweiligen Niederschlägen ist zu rechnen, welche in manchen Regionen auch schauerartig verstärkt und von Gewittern begleitet werden können. Etwas Sonnenschein ist entlang des Alpenlandes nicht auszuschließen. Die Temperaturen erreichen über den Süden +4 bis +8 Grad und über dem Norden und Westen +5 bis +10 Grad. Der Wind kommt stark bis mäßig aus westlichen Richtungen und über exponierten Lagen, sowie der Küstenregionen ist auch mit schweren Sturm und örtlich auch mit orkanartigen Windböen zu rechnen. Das Unwetterpotenzial ist entsprechend hoch einzustufen und es empfiehlt sich den sprechenden Warnhinweise zu beachten.

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Der 2. Advent mit Unwetterpotential

In der Nacht auf den 9. Dezember intensivieren sich die Niederschläge weiter und bleiben auch tagsüber aktiv. Insbesondere über den Staulagen der Mittelgebirge, des Schwarzwaldes, des Bayerischen Waldes und der Alpen ist mit länger andauernden und auch ergiebigen Niederschlägen zu rechnen. Der Wind bleibt stark bis stürmisch und kommt aus westlichen Richtungen. Über exponierten Lagen und entlang der Küste ist erneut mit schweren Sturmböen bis hin zu orkanartigen Winden zu rechnen. Die Temperaturen erreichen meist Werte zwischen +6 bis +11 Grad.

Das Potential für unwetterartige Starkwindereignisse bleibt im Dezember 2018 erhalten
Das Potential für unwetterartige Starkwindereignisse bleibt im Dezember 2018 erhalten

Von Norden wird es kälter: Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer

Die Grundströmung dreht am 10. Dezember auf nördliche Richtungen und sorgt dafür, dass die Schauer sich über den Mittelgebirgen und der Alpen anstauen und dort für länger andauernden Niederschlag sorgen können. Mit dem weiterhin stark böigen bis stürmischen Wind werden etwas kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt, was die Tageswerte auf +1 bis +5 Grad über dem Süden und +3 bis +7 Grad über dem Norden zurückgehen lassen kann. So können die zahlreichen Schauer bis in tiefere Lagen in Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer übergehen. Die Schneefallgrenze selbst schwankt zwischen 500 bis 700 Meter, sodass erst oberhalb dieser Lagen mit der Ausbildung einer Schneedecke zu rechnen ist.

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Ruhiges Dezemberwetter

Das Sturmtief verliert am 11. Dezember seinen Einfluss auf das Wetter über Deutschland und sorgt über dem Osten noch für starke Bewölkung und gelegentlich etwas Niederschlag, welcher teils als Regen, teils als Schnee niedergehen kann. Der Wind schwächt sich spürbar ab und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Im Tagesverlauf verlagert sich ein Zwischenhoch über Baden-Württemberg und Bayern und sorgt etwa westlich der Linie von Hamburg und München für Sonnenschein und einen weitgehend trockenen Wettercharakter. Die Temperaturen erreichen über dem Süden +0 bis +5 Grad und über dem Nordwesten sind bis +7 Grad zu erwarten.

Schneefall über dem Süden?

Ein schwacher Tiefdruckausläufer erreicht am 12. Dezember Deutschland und sorgt etwa südlich der Linie von Köln und München für zeitweiligen Niederschlag. Bei Temperaturen von +0 bis +5 Grad ist in tieferen Lagen mit Schneeregen oder Regen zu rechnen. Oberhalb etwa 300 bis 600 Meter geht der Niederschlag in Schnee über und kann für die Ausbildung einer Schneedecke sorgen. Weiter nach Norden lockert die Bewölkung auf und häufig kommt die Sonne zum Vorschein. Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer sind dort nur ganz vereinzelt zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Sonne über dem Norden, nasskalt Dezemberwetter über dem Süden

Die Wetterverhältnisse ändern sich am 13. Dezember kaum. Die Wolken dehnen sich noch etwas weiter nach Norden aus und sorgen etwa südlich der Linie von Bremen und dem Bayerischen Wald für leichten Niederschlag, welcher bei Tageswerten von +0 bis +5 Grad teils als Schnee, teils als Regen niedergehen kann. Weiter nördlich der Linie bleibt es meist aufgelockert bewölkt und bei Tageswerten von -1 bis +3 Grad ist dort mit viel Sonnenschein zu rechnen. Der Wind dreht auf östliche Richtungen und frischt gelegentlich unangenehm böig auf.

Ein Hauch von Winter. Der lang erwartete Temperaturrückgang setzt nun ein und sorgt in manchen Regionen für etwas Schneefall und die Ausbreitung einer Schneedecke. Fraglich war in den letzten Tagen aber noch, wie sich der Winter weiterentwickelt. Bleibt er, oder sorgen Tiefdrucksysteme erneut für stürmisches und mildes Dezemberwetter in der Zeit vor Weihnachten? Wie die aktuelle Wetterentwicklung aussieht und wie die Schneeprognosen sind, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Winter 2018/19. Gegen 17:00 Uhr erfolgt eine weitere Wetterprognose zum Wetter Weihnachten 2018 und gegen 20:00 Uhr erfolgt eine Aktualisierung der Wettervorhersage zum Winterwetter.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +4,63 +3,5 +2,73 220 l/m² - zu nass

Wetterfakten Dezember

Statistische Wetterwerte für Dezember

Für die einen ist er ein erster toller Wintermonat, für andere ist er einfach nur nasskalt und dunkel mit gefährlichen Straßenverhältnissen, der zudem noch die Heizkosten in die Höhe treibt. Was Sie aus dem ersten Wintermonat machen, liegt ganz bei Ihnen.

  • Im ersten Drittel ist das Wetter meist sehr mild und tiefdruckdominiert
  • In der zweiten Dekade kommt es statistisch gesehen mit einer Wahrscheinlichkeit von 69 % zu einem Kaltlufteinbruch und zu einer ersten richtigen Winterwetterlage
  • Zum Leidwesen für alle, die sich weiße Weihnachten wünschen, schlägt Jahr für Jahr das Weihnachtstauwetter zu
  • Die Wahrscheinlichkeit für das Weihnachtstauwetter liegt bei 76 %
  • Egal wie viel Schnee vorher liegen mag - kräftige Tiefdrucksysteme schaffen es innerhalb kürzester Zeit den Schnee dahin schmelzen zu lassen
  • Erst zum Dezemberende zeigt sich häufig wieder ein Wetterwechsel zu kälterem Wetter

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